DIY Geheimverstecke im Haus

  • Wie wäre es mit ein paar Gedanken out of the box - würde es nach mir gehen würde ich ja keine Wertsachen verstecken sondern Starkstrom- & Schlagfallen - aber bekanntlich hat man dafür ja Entschädigungen zu bezahlen (Verkehrssicherungspflicht).

    Zugegeben etwas aufwendig - man bastelt eine aufwendige Hundekotattrappe (für Diamanten im Garten) für maximalen Realismus mit Gummihandschuh mit dem Orginal gut einreiben. Auch stinkenden Müll wird man eher ungern unter die Lupe nehmen.

    Gut find ich auch doppelte Böden, die nur durch Magnetmechanismen aufgemacht werden können.


    Auch wenn Verstecke einfach komplett übertapeziert sind - ich mein keiner klopft die ganze Wand ab, oder?

  • Das kommt natürlich immer auf die Wohnverhältnisse an.

    Wer in einer Mietwohnung lebt hat deutlich weniger Möglichkeiten als ein Eigenheimbesitzer.


    Ich halte es durchaus für sinnvoll viele kleine Verstecke anzulegen, damit nicht gleich alles gefunden wird.


    Bei falschen Verstecken bin ich eher skeptisch, denn sie könnten bei einem Einbrecher den Eindruck erwecken dass da noch mehr zu holen ist, und dann erst recht gründlich gesucht wird.

  • Neuerdings habe ich hier und da was mit Antikem zu tun und da war es ganz üblich, dass Schränke und Tische versteckte Schubladen und Regale hatten. Das ist bei modernen Möbeln nun nicht mehr so, aber wer sie Möglichkeit hat, kann sich auch so einen alten Sekretär hinstellen, die haben fast immer irgendwelche komplexen Mechanismen für wahrlich unerwartete Geheimschubladen.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Wenn man ein bisschen sucht findet man auch solche Möbel mit extra Stauraum in neuerem Design (hab einen Tisch, wo man die Tischplatte anheben kann) - des findet man eher unter Kategorie seine Unordnung verstecken - Ziel ist das gleiche nur mit anderem Inhalt ;)

    Alternativ kann man bei manchen Möbeln auch gut was umbauen oder eine doppelte Wand einsetzen ist jetzt nicht so krass schwer...

  • Tolle Anregungen hier, danke.

    Wie hier bereits erwähnt, halte ich auch Verstecke für sinnvoll, an die man nur mit (etwas) Aufwand heran kommt. Etwas für das man Werkzeug braucht oder etwas schweres zur Seite räumen muss.


    Ein (Nicht)Versteck aus einem Film finde ich bis heute noch interessant.

    Im Film wurde mit viel Aufwand ein Wandtresor hinter einem Bild (klassiker in Filmen) aufgebrochen, der allerdings leer war.


    Im gleichen Raum stand allerdings ein Aquarium, dessen Boden mit Diamanten bedeckt war. Die Diamanten wurden von allen für Dekosteine gehalten.


    Sowas finde ich ja genial, wenn das Versteck kein Versteck ist.


    Der Schwierigkeitsgrad für ein gutes Versteck erhöht sich allerdings, wenn es auch noch Wasser- und Feuerfest sein soll.

  • revisionsklappe der wanne oder tuschtasse. in folie ab ins katzenklo als rolle in den füssen eurer pc tische ( eh meist hohl)zwichen 2 dünnen korkplatten mit angelsehne hinter ein heizkörper. offen auf ein esstisch mit glasplatte darüber leicht fixiert.( da denkt jeder es ist deko). hinter einer tapete im eingangsbereich. usw . einlegeböden im schrank von hinten aufschlitzen geld rein und mit kantenumleimer verschliessen.

    datenträger im kleinformat:

    einschweissen und eure frau oder tochter bitten eine andere marke (wichtig für selbstfindung) zu tragen. diese nach nutzung auftrennen und stick sd karte rein und wieder in den normalen eimerchen neben clo. kein beamter wird dort mit fingerspitzengefühl suchen . würde das unterm sackerl sogar mit den kleberesten am eimer kleben um versehendliches entsorgen vorzubeugen.

  • Vorbereitend erstmal informieren - danach die ganzen "Klassiker" (leere Bücher, Dosensafe, Kühlschrank, hinter Bildern, Kaffedose, Bodenvase, Kissen etc.) meiden. Ebenso (wie bereits angesprochen) die typischen Räume: Schlafzimmer, Küche, Bad. Außerdem würde ich nichts da verstecken wo über kurz oder lang mal ein Handwerker ran muss...

    Elektronikgeräte bieten zwar viele Holräume, werden aber im Zweifel gleich mit geklaut. (Da stellt sich mir die Frage, wann zuletzt jemand in die Krümelschublade vom Toaster geschaut hat...)


    Ich würde wahrscheinlich auch auf schwer zugängliche oder wenig zielführende Orte (Farbeimer fand ich ganz gut) setzen. Im Zweifel aber darauf achten, dass niemand aus meinem Umfeld mal "ausmistet" und das Zeug gleich mit entsorgt...


    Ein oder zwei leichte Ablenkverstecke würde ich ggfs trotzdem anlegen. 100€ im Buchtresor sind im Falle des Einbruches vlt weg, aber wenn der Einbrecher "Erfolg" hatte zieht er vlt schneller von dannen? Außerdem hat man selbst schneller Zugriff, wenn man zwar nicht bestohlen wird, aber im Alltag doch mal Zugriff auf das Versteckte braucht - ohne wie John Wick erst die Garage abreißen zu müssen ;)


  • Ein oder zwei leichte Ablenkverstecke würde ich ggfs trotzdem anlegen. 100€ im Buchtresor sind im Falle des Einbruches vlt weg, aber wenn der Einbrecher "Erfolg" hatte zieht er vlt schneller von dannen?

    In irgemdeinem Fernsehratgeber gab es mal einen Hinweis, dass man Geld (Etwa 100Euro) einfach auf den Tisch legen sollte.

    Ein Einbrecher ist eventuell mit der schnellen Beute zufrieden und stellt nicht die ganze Einrichtung auf den Kopf.

  • Ich finde alle Lösungen derzeit irgendwie Suboptimal, es gab bisher kaum (meine Favoriten möchte ich nun nicht ausschreiben) unerwartetes.


    Seit dem Schließfacheinbruch in der Sparkasse würde ich meine Wertsachen auch keiner Bank mehr anvertrauen.


    Noch 'ne Erfahrung aus junger Erwachsenenzeit: Der Toilettenspülkasten eignet sich auch nicht. Ein SEK Einsatz hat bei einem Bekannten auch die Klospüulung zerlegt (Entwarnung: Sie haben insgesamt nichts gefunden, war falscher Alarm)


    Was mir jedoch schonmal geschehen ist, dass ich ein kleines Stash Zuhause hatte welches ich vergessen hatte. Geld versteckt, vergessen, ist ja eh für "Doomsday" und irgendwann aus Versehen gefunden. Also, man sollte auch wissen wo man seine Schätze vergräbt ^^*

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.