Beiträge von irgendwieanders

    Nachdem mein letztes Notfallradio von "Rocam" leider ein totaler Reinfall war, habe ich es jetzt noch einmal mit dem "Duronic SDAB1" versucht.

    Verfügt über DAB+, FM, Bluetooth, 3,5mm Klinke, USB-A out, USB-C, Taschenlampe mit drei Leuchtstufen und SOS.

    Stromversorgung über herausnehmbaren 18650 Akku mit 3600 mAh, 3x AAA - aufladbar über USB-C, Kurbel, Solar (ich behaupte mal in absteigender Effektivität) Und: "Hauptschalter" zum Trennen der Stromversorgung im Batteriefach.

    Wasserdicht ist da vermutlich nix.


    Ich habe zwar noch keinen Langzeittest durchgeführt, hatte es aber wärend meiner 5,5 Tage Rennsteig Wanderung dabei.

    Einfach so ganz oben im Deckelfach des Rucksacks. Unter ähnlichen Bedingungen hat es das Rocam entschärft - vermutlich im Rucksack das Licht angegangen, Akku leer gezogen (vlt auch etwas Luchftfeuchtigkeit? Bei der Tour gab es Regen / Nebel) jedenfalls am nächsten Tag ging gar nichts mehr - auch nicht aufladen.


    Das Duronic hat die Tour (dank Trennschalter?) jedenfalls gut Überstanden. Abends beim Lager mal noch ein zwei Stunden Radio gehört, Klang ist für so eine kleine Kiste gut, es gibt auch verschiedene Equalizer und sogar einen "Subwoofer" auf der Rückseite.

    Einmal ist der Rucksack kopfüber von einer Bank gekippt, hat es auch überlebt. Mal den Handyakku ein bisschen Zwischenpuffern hat auch funktioniert. Was noch interessant wäre, ich aber nicht getestet habe ist die Schaltung der Stromquellen. Sprich erhöht sich die Kapazität, wenn zusätzlich zum Akku auch die Batterien eingelegt sind? Das würde die Brauchbarkeit als "Powerbank" im Notfall erhöhen. Aber man kann ja auch einfach einen anderen Akku einlegen.


    Mein erster Eindruck zu dem Radio ist positiv.

    Hmm theoretisch hätte ich ein paar Fähigkeiten / Wissen um vieles selbst machen zu können... Aber meistens scheitert es trotzdem an der praktischen Umsetzung, liegt zum einen daran, dass ich keinen wirklich schönen und geeignete n Ort zum Basteln habe und meistens sind am Ende des Tages die mentalen Kapazitäten erschöpft und die Motivation gering... Ich scheitere z.B. schon seit Monaten daran mir mal ein kleines Regal ins Auto zu bauen, damit mein ganzes Werkzeug nicht immer im Laderaum rumfliegt. Und eigentlich will ich mir auch schon seit Jahren mal so eine Powerstation selber bauen - ist ja auch kein Hexenwerk, wäre dann aber deutlich günstiger als gekauft...

    Hast du das im Backofen gemacht wenn ja, wie? Würde mich ja auch reizen, v.A. wenn man sich die Preise für das fertige anschaut. Und mit Dörrautomat erreicht man die nötige Temperatur? Ich muss das wirklich mal ausprobieren.

    Jäger können da ein Lied davon singen - ich kenne einen, der nach erfolgreicher Jagdprüfung erstmal umziehen musste, weil in der ersten Mietwohnung keine Möglichkeit bestand, den Waffentresor entsprechend der geltenden Vorschriften zu verankern.

    Das stimmt, ich habe auch schon beim Aufbau eines Waffenschranks geholfen. Wenn man dann liest, dass der Bodenanker nur sicher ist, wenn Beton der Güteklasse xyz verwendet wurde - und Estrich expliziet NICHT zählt --- wird es selbst schwierig, wenn man Omas Häuschen als Eigenheim erbt... Was lernen wir also? Sollten wir mal in die Verlegenheit kommen neu zu bauen und auch nur die entfernteste Idee eines zukünftigen Waffen- / Wertschutzschrankes in dem Gebäude bestehen, plant min 1m² mit dem RICHTIGEN Beton ein :D

    Generell wären alle Verstecke, die mir einfielen und ICH für einigermaßen geeignet halte immer mit mehr oder weniger intensivem baulichen Aufwand verbunden. Aus meiner Sicht dann eher für Eigenheimbesitzer als für Mieter in einer einfachen Wohnung geeignet. In dem Falle würde ich dann vermutlich wirklich auf einen geprüften Wertschutzschrank mit sachgemäßer Verankerung setzen. Und selbst "sachgemäße" Verankerung kann in der (Miet)Wohnung schon schwierig werden...

    Ich habe (noch) keines der beiden Systeme, nur den Sawyer Mini. Sehe es aber ähnlich wie Konstantin. Die Filtertechnologie wird bei beiden ähnlich oder gleich sein (müsste ich mich nocheinmal genau mit beschäftigen).

    Der Grayl hat halt das bessere Marketing - wie oft ich das Ding in den letzten zwei bis drei Jahren auf Youtube gesehen habe... Ob die deshalb jetzt "lang bewährter Marktführer" sind? Schwer zu sagen. Sie sind halt präsenter.


    Letztendlich gibt es glaube ich wenig Ausrüstungsgegenstände, die so sehr auf VERTRAUEN angewiesen sind, wie Filter. Das Ergebnis lässt sich in der Anwendung schlecht objektiv beurteilen. (Klar wenn am Ende weniger Schwebstoffe im Wasser sind als vorher, ist das ein Indiz, dass es Funktioniert.) Bei klarem Wasser (welches ich immer einer Pfütze / Tümpel vorziehe, auch wenn der Filter das angeblich kann) sieht das schon anders aus...


    Und gerade die laufenden / Betriebskosten (sprich Ersatzfilter) sind ja durchaus ein Punkt, den zumindest ich berücksichtigen würde...


    Aber wie gesagt, ich muss mich mit beiden Systemen nochmal beschäftigen, ich weiß nur, dass für mich "Urquelle" raus ist ; )