Beiträge von Zauberer

    Da ist mir noch was eingefallen.

    Vor etwa eineinhalb Jahren hat sich ein guter Freund von mir auch einen Finger gebrochen.
    Er hat zwar keine Schmerzen mehr, aber die Beweglichkeit ist immer noch stark eingeschränkt und wird es wohl auch bleiben.


    Soetwas kann also auch bei guter medizinischer Versorgung und den entsprechenden Nachsorgemaßnahmen durchaus vorkommen und muss nicht zwangsläufig auf einen Behandlungsfehler zurückzuführen sein.

    Also zunächst einmal: ich bin medizinischer Laie und mir dessen auch bewusst.

    So richtig Erfahrung mit Brüchen habe ich nicht. Hab mir in der Kindheit nacheinander beide Arme gebrochen. (kaum war der eine verheilt brach ich mir den anderern). Die wurden natürlich "in Funktionsstellung" eingegipst.

    Mehr kann und will ich dazu nicht sagen.


    In einer Extremsituation ohne ärztliche Versorgung würde ich es wahrscheinlich auch nicht besser hinbekommen als Du!


    Was ich auf jedenfall unterstreichen möchte, wie Du schon geschrieben hast, geht zum Medizinmann (oder zur Medizinfrau) und spielt nicht den Helden. Bringt nichts.

    Also....

    soviel ich weiß gibt es da die sogenannte "Siebener-Faustregel". Die besagt (stark vereinfacht) dass nach 7 Stunden nur noch ein Zehntel der ursprünglichen Strahlung vorhanden ist, nach 7x7 Stunden (2 Tagen) nur noch ein Hundertstel und nach 7x7x7 Stunden

    (rund 2 Wochen) nur noch ein Tausendstel. Soviel dazu.


    Mir scheint es am sinnvollsten so einen Raum - wenn überhaupt - dann im Keller einzurichten. Da der umgebende Erdboden schon einen großen Teil abschirmt. Kellerfenster sind in der Regel auch kleiner als Hausfenster und somit leichter zu schützen.

    Man könnte Betonplatten (z.B.Gehwegplatten - gibts im Baustoffhandel) im Keller bereithalten, und bei Bedarf vor die Kellerfenster schichten. Ob das möglich ist hängt natürlich von den baulichen Gegebenheiten ab.

    Ansonsten gilt: jeder Schutz ist besser als garkeiner.

    Nachdem ich in letzter Zeit einwenig nachlässig war habe ich heute einen Teil meiner Vorräte ergänzt.

    Außerdem arbeite ich schon seit einiger Zeit daran eine Fluchtroute auszuarbeiten um Im Fall der Fälle möglichst schnell aus der Stadt herauszukommen.

    Dazu hätte ich mal eine Frage: hast Du die Benzinkanister schon mal genutzt?.

    Damit meine ich ob Du damit schon mal Dein Auto befüllt hast. Ich frage das deshalb weil ich mir dieselben Kanister besorgt habe, und überhaupt nicht daran gedacht habe, dass sie mir so nicht viel nutzen. Ich hatte vergessen dass man dafür einen dazugehörigen Einfüllstutzen braucht um das Benzin in den Tank zu bekommen. :( peinlich, peinlich.


    Ansonsten habe ich immer einen Regenponcho, etwas Notnahrung (NRG) und Trinkwasser im Auto.

    Hallo in die Runde,


    versteht jemand von Euch etwas von diesen winzigen Mini-Kompassen, die auch Knopf-Kompass oder Schluck-Kompass genannt werden.

    Ich hätte dazu nämlich eine Frage:

    Ich hatte schon mehrere davon im EDC, oder in der Hosentasche dabei und irgendwann funktionierten sie alle einfach nicht mehr.

    Die Scheibe mit der Windrose drehte sich ohne erkennbaren Grund überhaupt nicht mehr, hing teilweise schräg. Nichts mehr zu machen.

    Und nein, bei der Überprüfung war kein Metallgegenstand in der Nähe der das verursacht haben könnte.

    Woran kann das liegen?


    P.S.

    Dass diese Dinger qualitativ mit einem richtigen Marschkompass natürlich nicht vergleichbar sind, ist mir klar.

    Hallo Leute,

    wie die Überschrift schon sagt, würde mich interessieren welches Teil / welche Teile Eures EDC Ihr im täglichen Leben bisher am häufigsten gebraucht habt.

    Ich meine damit nicht zuhause mit dem Multitool mal ein Bier aufzumachen und auch nicht bei einer speziell vorbereiteten Outdoor Tour, sondern

    wenn Ihr ganz normal im täglichen Leben unterwegs ward.


    Bei mir war das bis jetzt ganz eindeutig die Mini-Taschenlampe (Schlüsselleuchte)!



    Und jetzt seid Ihr dran.

    Körperliche Fitness ist meiner Meinung nach hauptsächlich für eine eventuelle Flucht besonders wichtig. Aber wie soll so eine Flucht erfolgen und wohin?

    Zu Fuss kommt man in der Regel nicht weit.

    Für mich setzt eine sinnvolle Flucht die Benutzung eines Fahrzeugs voraus.


    Ansonsten würde ich in einer Krisensituation die Wohnung so wenig wie möglich verlassen.

    Also ich bin hier eher ein Negativbeispiel!

    Ich treibe keinen Sport, und meine Fitness.....naja.

    Allerdings gehöre ich auch nicht zu der Sorte von Leuten die mit dem Auto zum nächsten Briefkasten fahren, sondern ich gehe gerne und viel zu Fuß, mache längere Spaziergänge.

    Mit anschließender Einkehr im Biergarten versteht sich:)

    Nach längerer Zeit der Vernachlässigung habe ich endlich mal wieder was gemacht.

    Habe den Medikamentenvorrat überprüft und eine Liste erstellt was abgelaufen ist und ausgetauscht werden muss.

    Außerdem ist gestern meine zweite Kurbel-Lampe eingetroffen. Gleich getestet.und für gut befunden.

    Das eigentliche Problem bei Knicklichtern ist (aus meiner Sicht) dass die Helligkeit zu schnell abnimmt. Am Anfang, also kurz nach dem knicken, sind die garnicht schlecht, strahlen auch etwas Licht ab und können in einem kleinen Raum (z.B. im Klo:)) bei der Orientierung helfen.

    Aber die beworbenen "bis zu 8 Std. Leuchtdauer" sind nur teilweise richtig.

    Das Knicklicht leuchtet zwar tatsächlich nach mehreren Stunden immer noch, strahlt aber kaum noch Helligkeit ab. Ist somit also nur noch als Partygag, oder zur Markierung geeignet.

    Hab ich auch mal probiert. Spaghetti sind nach ca 2-3 Std. weich. (andere Nudeln habe ich nicht versucht) Allerdings werden die Nudeln beim Einweichvorgang weiß wegen der Stärke.

    1 Minute kochen reicht dann. Man kann auf diese Weise tatsächlich Brennstoff sparen.

    Ein besonderer Leckerbissen ist das natürlich nicht, aber mit einer entsprechenden Soße kann man es essen.


    Nur eingeweichte, also ungekochte Nudeln habe ich noch nicht probiert.

    Ich versuche auch einigermaßen Abwechslung in den Vorrat zu bringen.

    Beispiel: neben Nudeln auch Reis und rote Linsen (braucht man nicht einweichen!) und Kartoffeln im Glas,, als Kohlehydratlieferanten.

    Verschiedene Obst- und Gemüsesorten in Dosen, Brotaufstriche, Pestos und Fertigsoßen, diverse Fischkonserven.

    Dosenbrot, Knäckebrot und Zwieback.

    Bisher habe ich kein Brauchwasser eingelagert.

    Schlicht und einfach deshalb weil bei mir der Platz dafür zu knapp ist.

    Ich wohne nicht weit von einem größeren Fluss entfernt und könnte mir bei Bedarf evtl.dort Brauchwasser holen.

    Mein Notfall Toiletten-Konzept ist recht einfach:

    Einen Eimer, Müllsack rein und Erde oder Sand besorgen zum Einstreuen.

    Für ein Camping Klo habe ich (in "normalen" Zeiten) keinen Platz.


    Unter "Notfall-Toilette" hatte ich zu diesem Thema auch schon was geschrieben.

    Nun ja in einer Stadtwohnung hat man nicht viele Möglichkeiten diesbezüglich vorzusorgen.

    Staatliche Schutzbunker kannst Du getrost vergessen. Sie sind meines Wissens im Zivilschutzkonzept nichtmehr vorgesehen, weil der Großteil der Bevölkerung nicht rechtzeitig hineinkommen würde. Und solange nichteinmal die Warnmechanismen (Sirenen, evtl NINA) wirklich zuverlässig funktionieren erübrigt sich das Thema eigentlich sowieso.


    Ich hab da mal was gelesen von "Härtung öffentlicher gebäude" finde aber leider die Quelle nicht mehr.