Gärtnern in der Wohnung: Aber was?

  • Bei den genannten einfachen Blattsalaten reicht ein einfacher organischer Flüssigdünger in niedriger Dosis aus. Eher keine Mineraldünger nehmen und beim Düngen ist da weniger eh mehr. Feldsalat, Spinat etc. haben einen niedrigen Stickstoffbedarf. Mit sanften Düngen erntest du aber sicher mehr und vorallem grüner, ergo reicher an sekundären Pflanzenstoffen.

                                                                            Si VIS PACEM PARA BELLUM

    Einmal editiert, zuletzt von John Doe ()

  • jegliche Sorte an Salat habe ich bisher noch nie gedüngt. Was schon mal mit in die Erde kommt sind Pferdeäppel. Also, keine frischen....

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher...

  • Also mein grüner Daumen ist auch nur eher hellgrün...
    Wenn man dem Salat überhaupt mal was 'Gutes' tut, dann eine Brennesseljauche, die auch gegen Blattläuse/Pilze stärkend wirkt. Wie John schon ausgeführt hat, benötigt Salat kaum Stickstoff, reaagiert sogar eher empfindlich.

    Si vis pacem - para pacem

  • wie schaut es mit regelmäßigem Düngen aus

    Das kommt darauf an, was auf/in der Erde wächst, also der Nährstoffbedarf der jeweiligen Pflanze.


    Wir arbeiten 1x Jahr im Herbst Hornspäne im Garten ein, individuell dann noch getrockneten Kaffeesatz und Holzasche mit Kohlestückchen.

    Bei letzterem setzen wir allerdings nur Asche sowie Kohlestückchen von Bäumen aus unserem Bergwald ein, Asche von Bäumen neben einer Autobahn würde ich eher vermeiden (das, was jetzt Baum ist, hat in den 1950ern, 60ern und 70ern auch Blei etc. aus den Abgasen aufgenommen).

    Die Kohlestückchen sind das, was nach dem Abbrand noch in der Asche ist, da erhoffe ich mir langfristig eine Bodenverbesserung durch die Wasserspeicherfähigkeiten der Kohle.

    Ausserdem noch Brennesseljauche, die dem Gießwasser nach Bedarf zugesetzt wird.


    Tatsächlich hat meine Nachbarin den deutlich grünereren Daumen, aber wir profitieren natürlich von ihrer Ernte. Ich sorge daher für Infrastruktur (an die Dachrinne angeschlossener IBC als Wasserspeicher, Tomatendach, Gartenwerkzeug...) und halte alles in Schuss. Ausserdem noch Gieß- und Erntedienst, wenn die Nachbarin urlaubt :-)

    Si vis pacem, prepper pro bellum. © by: Rainer Meyer

  • stimmt, Brennesseljauche mach ich auch und Kaffeesatz wird auch mal verstreut.

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher...

  • Brennnesseljuche und Kaffesatz sind beides recht starke organische Dünger.

    Besonders die Jauche.


    Ob man für Salate Dünger benötigt oder nicht, hängt wesentlich vom verwendeten Substart ab. Beiu billiger Blumenerce kann Düngen in fast jedem fall nicht schaden. Bei einem Hochwertigen Subtrat aus dem Gartenfachmarkt wird man keinen Dünger brauchen.


    (Reifen-) Kompost oder (reifen) Mist unter das Substrat geben tut es auch.


    Wer es eher einfach haben möchte, nimmt einen organischen Flüssigdünger mit Guano. Fertig.

                                                                            Si VIS PACEM PARA BELLUM

  • ich zb gehe ein jedes jahr nach saisonende und kaufe in den baumärkten alle obstbäume auf die keinber mehr haben wollte . 20 30 stück für hundert euro-. diese pflanze ich im nahen wald und am starssenrand ein. wenn mein nachbar genug zum futtern hat kommt er nicht zu mir. artemesia anua kultiviere ich nur im nachars wald . sowe wie andere gesunde pflanzen. habe bärlauch und brennesel un meiner gegend dermassen kultiviert das ich dutzende kilo davon im jahr verarbeiten kann.

    beim preppen denkt immer an eure nachbarn. haben die nichts zu essen, stehen sie in der nacht bei euch im flur


    find ich klasse

    nur frag ich mich ob die Nachbarn wissen was sie mit Brennesseln, Giersch, Artemisia.... anfangen können

    die meisten können ja nur das was beim Al.i im Regal steht als essbar identifizieren,

    mal abgesehen von Äpfeln, Birnen und Nüssen....

    hab im Garten einiges was sicherlich nicht wirklich so viele Leute kennen... bei Schwarzwurzeln mal angefangen :-)

    Einmal editiert, zuletzt von Konstantin () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Mufflon mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • wenn die es nicht wissen, so habe ich mehr davon.. würde engstirnig gedacht sein.


    ich denke um die natur und deren nahrung bekannt zu machen sind wir hier versammelt.


    schlimm wird es erst wen mann oder frau, zu stolz ist nachzufragen.

    ich denke wir sind hier ca 5 leute welche überleben könnten und mit ein jeden weitere 4 aus familie.

    selbst bei 1tausend würden wir uns dank inzucht nicht überleben