Kochen bei Stromausfall

  • Ich habe jetzt schon einen alten Gasherd mit Flasche. Wenn alle Ersatzflaschen voll sind, sollte ich ein knappes Jahr kochen können ohne meine Campingkocher anrühren zu müssen. Der Herd kostete gebraucht 30 Euro. Heutzutage will sowas ja keiner mehr haben.

  • Ich habe kleine Butangaskartuschen, die haben mehrere Auflüge überstanden.

    Da reicht eine für eine Woche mit zwei Mahlzeiten am Tag absolut aus, vermutlich sogar länger.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Für meinen Benzinkocher reicht ca. 1l für eine Woche 2x Warme Malzeit und Getränke. Unterschiedliche Brenstoffe haben aber auch unterschiedliche Heizleistungen, was den Verbrauch beeinflusst.

  • Im Krisenfall braucht man sich über Benzinnachschub glaube ich so schnell keine Gedanken machen. Es stehen warscheinlich genug Autowracks auf der

    Straße rum, die man anzapfen kann;)

    Man sollte nur schnell genug sein, andere kommen bestimmt auch auf die Idee. Aber bei der heutigen Gesellschaft mache ich mir da weniger Gedanken.

    Die meisten haben zwei linke Hände und lauter Daumen dran:)

    Mit den Apps vom Smartphone kommt man dann halt nicht mehr weit.

  • @Schrauber73

    Aus genau diesem Grund habe ich ja auch einen Multifuel Kocher. Wenn nichts mehr geht ist der Nachschub an Gaskatuschen schwierig, eine brennbare Flüssigkeit ist da einfacher zu finden.

  • Ich setze auch auf zwei verschiedene Gaskocher. Die beiden haben unterschiedliche Gaskartuschen, Dank eines Adapters, kann ich aber " umfüllen" . Wichtig ist hier, das man nicht nur Butansgaskartuschen hat, sondern auch Propan / Butan Gemisch Kartuschen. Diese funktionieren auch bei niedrigen Temperaturen. Reines Butan nicht ! Die gemischten Kartuschen sind schwer zu bekommen.

    Eine weitere Möglichkeit habe ich , mit dem Hobo Kocher. Einen kleinen zum zusammen legen, und einen selbst gebauten aus einem Ikea Teil ( ca. 3 € ) . Das wenige Holz für so einen Kocher findet sich immer. Außerdem kann man so einen Hobo Kocher aus alten Büchsen bauen.

  • Wir haben den E-Herd durch einen Gasherd ersetzt. Wird mit Propangasflaschen betrieben. Habe ich mir fachgerecht inkl. aller Sicherungseinrichtungen mit Drucktest usw. einbauen lassen. Mit zwei Flaschen komme ich locker 3 Monate. Und ich habe mehr wie 2 Flaschen.8)

  • Wir haben für den Notfall einen zweiflammigen Gaskocher und zwei 15 kg Gasflaschen dazu, sollte eine Zeitlang reichen. Wir haben aber auch noch ein paar Esbitkocher, diese kleinen, klappbaren Kocher aus Alu ( Bundeswehr ). Damit kann man zwar nicht kochen aber mal ne Dose aufwärmen.

  • Ich habe einen Holzofen im Haus, da lassen sich Sachen gut aufwärmen oder warm halten.

    Draussen dann einen fest gemauerten Kamingrill mit Grillrost, Drehspieß und groß genug für einen meiner Dutch-Oven. Diese ersetzen quasi den Backofen vollumfänglich.

    Ansonsten Feuerschale und Dreibein für Töpfe bzw. wieder mit Grillrost.

    Holz ist kein Problem, ein Vorrat für zwei Jahre sitzt am Haus, sehr viel mehr lagert nicht weit entfernt.


    Ich habe auch einen Gaskocher mit Kartuschen, aber der ist eher was fürs Wandern. Hobo ist ganz nützlich als "Mini-Lagerfeuer", aber nicht so mein Fall. Entweder ich mache ein normales Feuer, oder ich benutze den Gaskocher oder einen von mehreren M71 Notkochern der Schweizer Armee (die lassen sich sehr kostengünstig nachfüllen, Esbit ist mir zu teuer).


    Irgendwann hoffe ich das meine Großeltern ihren uralten Landhausherd loswerden wollen, wird schon lange nicht mehr benutzt. Ich habe zwar keine Ahnung wo ich den aufstellen soll, aber das gute Ding wird definitiv einen Platz bei mir finden.

  • Ich weiß nicht so recht ob das hier her gehört,

    aber zu Gaskocher, Spirituskocher und Co hätte ich da mal eine Frage in die Runde.

    Welche Mengen an Gaskartuschen, oder Brennspiritus man aus Platzgründen einlagern kann ist eine Sache.

    Wieviel man einlagern darf eine völlig andere.

    Wer ein eigenes Haus hat ist davon vielleicht weniger betroffen, aber wenn man in einem Wohnblock, einer Mietwohnung "residiert"

    ist das meines Wissens rechtlich sehr eingeschränkt.

    Weiß jemand von Euch Genaueres über die diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen.