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  • In dem Kontext sprecht ihr beide vom Selben und stimmt inhaltlich einander überwiegend zu ^^ wollte ich nur erwähnt haben. Nun ist es so, dass die Natur, mal wieder, uneberechenbar ist, 12° - der "Winter ist vorbei" X_X Schauen wir mal wie sich das weiterhin entwickelt. So ein volatiler Faktor macht es nicht leicht vorausschauend zu handeln und denken.


    Aber eigentlich sind wir hier bei "BLACK OUT", nicht bei Gas.


    Mag vllt dumm sein im Sinne des Forum und weiterführender Diskussionen hier einen "mehr oder weniger Cut zu setzen", aber wenn es ein Problem in Deutschland gibt, das höchst unwahrscheinlich ist, dann ein Black Out. Ohne Eingriff von Externen Kräften ist unser Stromnetz stabil.


    Habe das nochmal mit einem Bekannten von mir, Master of Science im Bereich Energiesektor mitunter Erneuerbare Energien, besprochen, auch er sagt das selbe: Im Kern ist unsere Stromversorgung vorbildlichst stabil, auch wenn intern hier und da Schwächen bekannt sind, so ist ein Black Out in Deutschland, außer durch Angriffe, äußerst unwahrscheinlich. Dieser Black Out wurde so aufgebauscht von s.o. Geldgeilen YouTubern, dass es scheint als sei das unsere Hauptsorge, dabei ist das eher unsere Geringste.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Das " Maß" für die Stabilität unseres Stromnetzes , ist die Anzahl der Redispatchmaßnahmen ( Noteingriffe ) durch die Netzbetreiber.

    Während wir vor 20 Jahren davon nicht mal 10 Stück im Jahr hatten , sind es mittlerweile über 15.000 Stück im Jahr. Allein dieses Jahr haben wir wiederum 14% mehr als im letzten Jahr. Das Alles stammt aus Angaben der Bundesnetzagentur, wo dies jeder finden kann. Es ist also keine * Verschwörung".


    Wie, warum , und wie diese Instabilitäten entstehen, hat Stefan im heutigen Video , fast schulmässig , erläutert, ganz einfach das es jeder versteht.


    Die Daten sind somit nach gewiesen. Wie jeder damit umgeht, ist jedem seine Sache.


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  • Das die Versorgung in oder für Deutschland angegriffen wird ist nichts Neues, es gab ja schließlich schon einige Vorfälle wie z.B. die Zerstörung von Leitungen in der Ostsee .. Vor einem halben Jahr habe ich in Saarbrücken gearbeitet, dort brannte eins von wenigen Strom..bbbllllaaa... Werken und schon hatten große Teile der Bevölkerung der einen Tag keinen Strom .. Nichts ging mehr .. Nun kann ich mir gut vorstellen was passiert wen uns jemand ärgern möchte und alle Stromdings einer Stadt zum brennen bringt, dann geht für eine ganze große Stadt wie etwa Hamburg mehrere Tage nichts mehr .. Und was ist wenn es zeitgleich in mehreren Städten passiert ..? Heute können wir kaum noch erkennen wer Freund oder Feind ist und uns angreift, schleichend oder durch einen Akt ..

  • Wie, warum , und wie diese Instabilitäten entstehen, hat Stefan im heutigen Video , fast schulmässig , erläutert, ganz einfach das es jeder versteht.

    Okay, so wie ich verstehe hatten wir vorher das Problem, dass "genug" produziert wurde und bei Mehrbedarf zugeschaltet wurde. Heute haben wir das Problem, dass zu viel produziert wird und abgeschaltet werden muss stattdessen. Vom Regen in die Traufe. Wobei ich "zu viel" gar nicht als Problem verstehe, zu wenig und spontan dazu produzieren müssen, das klingt eher nach einem Problem - eines das wir nun ja nicht mehr haben.


    Generell stimme ich jedoch zu - ohne den Zusätzen von recht direkter Mitteilung eines erwartbaren Blackouts - dass so viele Dispatch-Eingriffe eine erhöhte Fragilität mit sich bringen. Je mehr Zahnräder im System sind, desto mehr potentielle Fehleranfälligkeiten können vorkommen. AUßER die Dispatch-Aufgen sind nach Klischée "Deutscher Gründlichkeit und Pünktlichkeit" umgesetzt. Da muss man halt differenzieren "Wieso gibt es so viele Eingriffe?" und die Antwort ist "Wir produzieren zu viel und wissen nicht wohin damit und die Leitungen können diese Menge an Strom nicht unbeschadet weiterleiten". Das habe ich dem nun entnommen.


    Bessere und mehr Leitungen sind hier die Lösung, so sagt der Stefan das ja auch, nicht wortwörtlich, aber inhaltlich, um eine Überlastung des Netzes durch zu viel Strom zu vermeiden. Das würde auch die notwendigen Dispatch-Eingriffe verringern. Dennoch brächte es, auch mit deutlich weniger Dispatch-Eingriffen, wieder zusätzliche potentielle Störfaktoren mit sich: Mehr und längere Leitungen bedürfen mehr und intensiverer Beobachtung und Pflege.


    Regionale Unterschiede in vorhandenen Energiequellen und eine sich ändernde Konstellation dieser Energieressourcen sind das nennenswerteste Hinderniss eines Ausbaus auf Regenerative Energiequellen. Wo es im Norden doch so viel Wind gibt, oftmals auch zu viel hinsichtlich Produktion von Strom, so gibt es im Süden viel Sonne, oftmal auch zu viel hinsichtlich Produktion von Strom.


    Noch mehr dezentrale einzelne kleinere Anlagen, insbesondere noch vor einem weiteren Ausbau zusätzlicher querverlegter Leitungen, sehe ich hier ebenfalls als ein zusätzliches Problem. Noch mehr PV Anlagen und Co braucht es nicht. Wir überproduzieren doch bereits. Und dann macht es das Redispatchen nur noch schwieriger, je verteilter und kleinbündiger die Produzierenden Anlagen sind.


    Sehr gutes Video, danke für's Teilen Robinson Das gefällt mir!

    Als "instabil" kann ich das dennoch nicht bezeichnen, denn die Maßnahmen sind vorhanden um die Stabilität zu gewährleisten und die Zahl der vielen Dispatches beweist, dass wir eben doch fähig sind das Stromnetz stabil zu halten, auch unter derzeitigen Zusatzproblemen durch die Veränderung der Energielandschaft. Der weitere Ausbau von Nord-Süd und Ost-West Verbindungen glättet die Spitze der manuellen Eingriffe.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Um jetzt auch mal meinen Senf dazuzugeben:

    Redispatchmaßnahmen sind einer von vielen!!! Indikatoren, die für einen Teil!!! der Versorgungssicherheit relevant sind. Versorgungssicherheit gibt es infrastrukturell (also wie gut ist das Netz ausgebaut, gibt es Backups), Regelungsseitig (In- und Export, Netzfrequenz und Redispatchmaßnahmen ((wovon es auch diverse gibt)). Es ist bekannt, dass ein "Blackout" durch multikausale und komplexe Ereignisse oder Notfälle ausgelöst werden könnte (bis auf das Ereignis in Spanien gab es hier in den Breitengerade so ein Ereignis nie). Alleine ein Fragment zu betrachten (hier Redispatchmaßnahmen) und darauf Ruckschlüsse auf das Eintreten eines Blackout zu schließen greift zu kurz. Das Stromnetz war vor 50 Jahren bei weitem nicht so komplex und digital, also ist es eigentlich klar, dass auch die Eingriffe mehr werden (wobei mehr Eingriffe, natürlich weder gut noch schlecht, sondern halt ein Teil dessen sind). 0 Eingriffe pro Jahr, aber ein Anschlag auf ein Umspannwerk ist auch schlecht. Wird glaube ich klar worauf ich hinaus will.

    Ich kann mich nur wiederholen: Solche "Influencer" reproduzieren keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern Fragmente, ohne wirklichen Kontext (oder um Gold zu verkaufen hust hust).

    "All the places I've been and things I've seen

    A million stories that made up a million shattered dreams

    The faces of people I'll never see again

    And I can't seem to find my way home"

    ~Far from home by Five Finger Death Punch

  • Gasmangellage, und nun? Nach 4 Wochen sieht es sehr schlecht für uns aus...hier Angelo's Informationen


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  • Was mich an Stefan stört ist das er beim Atomstrom seine sonst so gute Recherche einfach nicht funktioniert. Und kleine Störfälle wie Tschernobil oder Fukushima sind irrelevant. Man muß sich mal vor Augen halten was eine derartige Katastrophe im dichtbesiedelten Deutschland bedeutet hätte. Geschweige was für ein Potential diese Atomkraftwerke bei Anschlägen dargestellt hätten. Ach komm schon, der Beschuß von Saporischschja oder dem Tschernobil Sarkophag hat uns doch alle ganz kaltgelassen - nicht wahr?


    Atommüll interessiert doch kein Mensch (ausser wenn der Scheiss bei mir vor der Türe irgendwo vergraben wird) - das es bei uns kein einziges Endlager gibt - wen schert das schon. Das Asse II aufgegeben werden muss - wer muss den ganzen Kram wohl bezahlen? Richtig, WIR und nicht die Kernkraft-Betreiber, die haben mit Müll ja nix am Hut.


    Auch stört mich das Stefan gerne behauptet das ihm keiner widerlegt das Atomstrom so viel günstiger ist. Keiner kann ihm Fakten dagegen bringen. JA SICHER! Hauptsächlich liegt das daran, das die Betreiber gerne die Kosten verschweigen und verschleiern, die der Steuerzahler im Hintergrund zu zahlen hat. Frag doch einfach mal die KI was Atomstrom ohne Subventionen kostet.


    Das Märchen vom billigen Atomstrom...


    Ja und natürlich sind es die Grünen schuld, weil die auch immer jedes Haar in der Suppe finden müssen. Mein Gedanke ist hier ganz einfach, man hätte zB bei der Windenergie direkt Energiespitzen nutzen sollen um mittels Elektrolyse Wasserstoff zu gewinnen.


    Last not least - wären wir bei der Atomkraft wieder von Russland abhängig - für einen bescheidenen Anteil den Atomstrom ausgemacht hat und von dem sogar noch Atomstrom aus den tickenden Zeitbomben in Frankreich importiert wurde.


    Aber gut - ist ja nur meine Meinung...
    NACHTRAG: Letztlich wird dieses Thema⇲ ja auch immer wieder durchgekaut und die Standpunkte dazu sind recht festgefahren.

    8 Mal editiert, zuletzt von Zeugmeister ()

  • Wie sollten hier, so als (so sehen uns nicht wenige) Profis im THema der Krisenvorsorge differenzieren:
    Was ist die Hypothese die z.B. der Stefan immer wieder versucht zu untermauern?

    Wenn das klar ist, dann kann man das auch wissenschaftlich und empirisch nachweisbar runterbrechen und belegen oder widerlegen.


    Das was immer rüberkommt, und ich gebe mir Mühe fair zu bleiben und schaue seine Videos (wenn sie hier geteilt werden), ist:

    Hypothese: Wir haben eine hohe Blackoutgefahr in Deutschland.

    Brechen wir das mal runter:

    (Auszug aus dem noch nicht veröffentlichten Lexikon): "Ein Blackout ist ein langanhaltender, großflächiger Ausfall der elektrischen Energieversorgung, der ganze Regionen oder sogar ganze Länder betreffen kann. Anders als bei einem regionalen Stromausfall, der meistens durch lokale Ursachen wie technische Defekte oder Unwetter ausgelöst wird und meist schnell behoben werden kann, ist ein Blackout ein großflächiger und langanhaltender Ausfall, der sich über mehrere Stunden, Tage oder sogar Wochen erstrecken kann."


    Die Hauptfaktoren um einen Blackout zu definieren sind demnach:
    1. Überregional / Großflächig

    2. Langanhaltend

    Ist ein überregionaler, langfristiger Stromausfall in Deutschland wahrscheinlich?

    Möglich ja, wahrscheinlich nein.

    Das Deutsche Stromnetz besteht aus vielen kleinen Segmenten wie z.B. Relaisstationen die alle von einander abkoppelbar sind. Jedes Segment dient als selektive Maßnahme um BlackOuts oder lokale Stromausfälle zu verhindert oder ihre Ausweitung zu unterbinden durch z.B. Differentialschutz, Distanzschutz, UMZ-Schutz usw


    Sollte also eine Redispatchmaßnahme (aktuelles Beispiel aus dem Gespräch) scheitern oder ein technischer Defekt oder Hackerangriff an einem Umspannwerk stattfinden oder ähnliche Ausfälle, Fehler und technisches oder mensches Versagen auftreten so gibt es viele Selektive Maßnahmen um z.B. eine Überspannte Leitung zu kappen, sodass die Überspannung sich nicht ausbreitet. Das Deutsche Stromnetz ist ausgelegt mit "etlichen Fallschirmen", sodass es in DE höchsten zu lokalen und temporären Stromausfällen kommt.


    Die Komplexität des Stromnetzes ist kein Alleinstellungsmaßstab um die Hypothese "Wir haben eine hohe Blackoutgefahr in Deutschland." zu bestätigen. Wir haben keine hohe BlackOut Gefahr in Deutschland. Ja, möglich ist es, dafür sind wir ja Prepper und sorgen selbst für den unwahrscheinlichen Fall vor, aber wahrscheinlich ist es nicht.

    Mythos: Viele Redispatches = Instabiles Netz

    Nun habe ich mich doch nochmal mit meinem studierten Kumpel aus dem Bereich Energieversorgung zusammengesetzt um auch die Redispatches mal zu neutralisieren (ich lasse mich eines besseren belehren, dieses mal aber wurde ich bestätigt): Die Redispatches finden nicht nur statt, weil es plötzlich ein Problem gibt oder um spontan mal ein Problem zu beheben. Viele der Redispatchmaßnahmen erfolgen im voraus gut durchgeplant und teilweise auch nur um Kosten zu Optimieren, nicht weil es Probleme gibt - es ist recht absehbar welche Regionen und Anlagen wann überproduzieren. Die Netzbetreiber schalten dann die Schleusen um um kürzere und effizientere Wege zu haben, Stromspitzen umzuleiten, teilweise nur um Geld einzusparen, oft um im Voraus berechnend den Strom bewusst zu leiten. Die Residpatches sind definitiv KEIN Faktor um die Hypothese zu untermauern. Nur weil es eine große Zahl mit einem Fachbegriff gibt, heisst es nicht gleich, dass es ein Problem gibt hinsichtlich Stromlieferungssicherheit.

    Fazit zu Stefan

    Wie schonmal vor paar Wochen von mir gesagt, der Stefan vom Outdoor Chiemgau ist der letzte dem ich vertrauen würde in diesem Kontext, denn er verdient gut Geld mit seiner Bauernfängerei und das ist was für ihn zählt - offensichtlich, wenn man nach dem Content geht. Möge er noch so viel Fachwissen besitzten, der Hauptantrieb ist es sehr viele Klicks durch Clickbaits und Extreme Themen zu generieren. Sein Fachwissen ist soweit stets korrekt, das darf ich neidlos anerkennen, seine Schlussfolgerungen die meist zu einer nationalen Krise führen sind jedoch nicht korrekt. Lasst Euch nicht blenden von emotional aufgeladenen Sätzen wie "Das Deutsche Stromnetz ist instabil" oder "Blackout in Deutschland" und ähnliches. Hinterfragt, zur Not auch mit der Community.


    Stefan - Outdoor Chiemgau debunked

    Rambo-Tango!next


    Die Gasmangellage verdient ihr eigenes Thema und hat dies nun erhalten:
    Gasmangellage - Deutschland geht das Gas aus dieses Jahr!

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Es hat lange gedauert, aber nun habe ich diesen super langen Gesprächsfaden von Dez 2020 bis heute durch.

    Es geht über all die Jahre sehr viel um die Videos aus Chimgau habe ich gemerkt.

    Was mir noch aufgefallen ist, dass eine länger Pause von fast einem Jahr gab (S.32 Dez24 bis Nov 25)


    Alles in allem war es sehr interessant das Gespräch über mehrer Jahre hinweg mit dem heutigen Wissen zu verfolgen.