Ernährung aus der Natur

  • Gibt es da gute Kurse oder Bücher dazu? ICh weiß kaum etwas darüber, habe leider auch keinen GArten und bisher weder Jagd- noch Angellizenz

    Kenne dich selbst und deinen Gegner, und du brauchst den Ausgang von 100 Schlachten nicht zu fürchten

    Sun Tzu

  • Ein wundervolles Thema! Ich bin da voll und ganz bei dir.


    Es gibt etliche Bücher die das Thema der Nahrung aus der heimischen Wildnis zusammenfassen, dazu müsste man jedoch hunderte Bücher studieren, denn bisher bin ich keinem einzigen Buch begegnet welches die tatsächlich nur regionalen Pflanzen zusammenfasst mit Bildern und wie man die jewiligen findet und zubereitet.


    Hier gibt es viel Informationsmangel.


    Generell kann man auf herkömmliche und allgemeinbekannte Dinge zurückgreifen:

    1.Pilze

    • Maronen (Häufig vertreten in Nadelbaumwäldern)
    • Steinpilze (Gut suchen, ähneln den Maronen)
    • Champignons (seltener)
    • Pffiferlinge (meiner Erfahrung nach Glück welche zu finden)

    2. Kräuter

    • Minze (wilde Minze, kaum vergleichbar mit der ausm markt, intensiver geruch, wenn man Blätter reibt)
    • Brennessel (Für Suppen und Tees)
    • Kleeblätter (Beilage, auch für Suppen)


    Mehr fällt mir spontan auch nicht ein, aber vielleicht helfen uns Esther als unsere Gartenfee und Tiberius der Jäger aus.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Gut, Rohrkolben und Innenrinde von Birken angeblich auch. Eicheln un Bucheckern, Bärlauch, wenn man ihn sicher identifizieren kann...kann man hier vllt zusammentragen?

    Kenne dich selbst und deinen Gegner, und du brauchst den Ausgang von 100 Schlachten nicht zu fürchten

    Sun Tzu

  • Löwenzahn und alles was so ähnlich aussieht nicht vergessen. Kaum ein Kraut enthält so viel Eiweiß. Es ist auch ein vielfältiges Heilkraut, besonders zur Blutreinigung.

    Gundelrebe sollte man kennen. Das wächst eigentlich immer und überall.

    Birkenblätter sollten auch überall zu finden sein.

    Wenn man damit nicht heilen will, sollte es fast reichen sich zu merken, was man nicht essen sollte.

  • Hm, man bräuchte gute Bilder und jemanden, der einem das mal draußen zeigt. Heilen können wär klasse, aber fürs Erste reicht schon mal zu wissen, womit ich meinen Magen füllen kann.

    Kenne dich selbst und deinen Gegner, und du brauchst den Ausgang von 100 Schlachten nicht zu fürchten

    Sun Tzu

  • Hm, da kann man sich sicher einlesen - dürtest allerdings weit außerhalb meines Einzugsbebietes sein

    Kenne dich selbst und deinen Gegner, und du brauchst den Ausgang von 100 Schlachten nicht zu fürchten

    Sun Tzu

  • höchstens, wenn man in astronomischen Größenordnungen denkt :) Aber das führt uns vom Thema weg - hast du gute Literatur für den Einstieg?

    Kenne dich selbst und deinen Gegner, und du brauchst den Ausgang von 100 Schlachten nicht zu fürchten

    Sun Tzu

  • Kräuterbücher habe ich genug (Werbung diesbezüglich erlaubt?). Dazu braucht man dann aber auch besser noch ein Bestimmungsbuch. Die Gefahr ist weit geringer als bei Pilzen, trotzdem gibt es hie und da ein paar giftige oder zumindest ungesunde Pflanzen.

  • Hallo Mantikor.

    Sei vorsichtig bei Pilzen. Nur essen, wenn du dir 100% sicher bist.

    Löwenzahn ist nahezu das ganze Jahr verfügbar. Ist gesund und sättigt. Als Salat oder Eintopf. Dazu noch Brenneseln. Wenn du noch etwas Fleisch hast - köstlich (in Notzeiten 😂).

    Junge Triebe von Tannen oder Fichten ergeben einen bekömmlichen Tee. Maximal 3 Minuten ziehen lassen, sonst wird er bitter.

    Bucheckern kann man trocknen, mahlen und Mehl damit strecken.

  • Wie essbare Pflanzen auch - ich hätt gern n paar Touren mit jmd, der sich auskennt und mir die Grundlagen beibringt

    Kenne dich selbst und deinen Gegner, und du brauchst den Ausgang von 100 Schlachten nicht zu fürchten

    Sun Tzu

  • Was hier noch inflationär wächst ist Beifuß. Nicht sonderlich lecker aber dafür gut für den Magen. Die wilde Malve bildet kleine grüne Knospen bzw Samen, die man essen kann (die Blätter aber auch). Schmecken eher "grün", aber zumindest hat man mal was zum draufbeißen.