Beiträge von Esther

    Das ist wahr. Allerdings ist das weniger ein Krisenszenario als ein Tool für Wanderer. In einer echten Krise würde ich mich in eine solche Situation gar nicht bringen. Was sollte ich da zu Fuß im Wald, es sei denn ich verstecke mich dort längerfristig und dann ist mein Akku vom Handy vermutlich eh schon seit Tagen leer.

    Das Thema hatten wir im alten Forum schon. Da hier aber neue Besetzung ist, führe ich es nochmal auf.

    Mein Gedanke dabei war, dass jeder sich mit anderen Gefahren auseinander setzen muss. Und gleiche Szenarien haben u.U. auch unterschiedliche Folgen. Insbesondere ist da der Wohnort entscheident. So wären Unruhen in den Städten eine große Gefahr, auf dem Land jedoch weniger.

    Wer nicht an der Küste wohnt und keinen Fluss in der Nähe hat, braucht sich nicht auf Überschwemmungen vorbereiten. Es sei denn, ihr wohnt im Pott und der Strom fällt langfristig aus. Wenn die Pumpen ausfallen, die das Grubenwasser abpumpen, stehen Bottropp u.a. Städte schnell mal unter Wasser.

    Im Kriegsfall ist es nützlich zu wissen, ob militärische Anlagen in der Nähe sind, die zum Ziel werden können. Ich denke, die Liste ist lang und ich beschränke mich auf Beispiele.

    Ich habe die wichtigste Karte im Kopf. Wenn ich nach Rom, Barcelona oder Budapest möchte, dann finde ich auch da hin. Ein Europaatlas wäre durchaus nützlich, aber nicht notwendig.

    Mein Vater hat noch den Krieg miterlebt. Dem muss man nichts erklären. Ein paar Tage schaffen meine Eltern durchaus. Um alle anderen mache ich mir keine Sorgen. Entweder weil sie sich selbst durchschlagen können oder weil sie mich nicht genug interessieren.

    Mich erinnert das gerafe an den Spruch:

    "Woran erkennt man einen Veganer?"- "Er erzählt es dir."

    Ich überzeuge niemanden von irgendwas, es sei denn es ist unabdingbar. Ich habe schon mal jemanden davon überzeugt, sich bei einem Psychologen zu melden, solche Dinge halt.

    Vorräte anzulegen ist ja kein Geheimnis, es wird sogar von ganz oben empfohlen und ich lese immer wieder mal von so etwas. Wer das ignorieren will, soll es tun. Ich bin ein großer Freund der Selbstverantwortung. Jeder sollte die Freiheit haben auch schlechtes für sich selbst tun zu dürfen.

    Ich werfe zur Zeit durchaus ein wachsames Auge Richtung Naher Osten.

    Sobald Israel involviert wird, könnte das zumindest für mich durchaus zu einer ganz persönlichen Krise führen, da mein Freund immer noch Reservist ist.

    Man hat mal erforscht, wie weit die Menschen nach dem 2. WK gereist sind um Essen zu erbetteln, zu tauschen oder sicher auch mal zu stehlen. Es waren, soweit ich mich erinnere, 100 km. Allerdings fuhr da zumindest die Bahn. Ohne die dürfte es erheblich weniger sein. Damit würde ich mich hier recht sicher vor Städtern fühlen, zumal eine Seite von der Elbe begrenzt wird. In alle anderen größeren Städte brauche ich immer gut eine Stunde mit dem Auto, das läuft man nicht so leicht und es liegt mehr als genug plünderbares Land dazwischen.

    Er gilt als Allheilmittel. Worauf ich mich aber nicht bedingungslos drauf verlassen würde.

    Ich selbst wende es vor allem bei Entzündungen, Verbrennungen und Magenbeschwerden an. Vor Jahren habe ich damit mal eine eitrige Mandelentzündung in 3 Tagen weg bekommen. Und da ich mit Holz heize, verbrenne ich mich häufiger mal. Wenn man sofort Schwedenbitter drauf tut, entsteht keine Blase und es heilt fast ohne große Beschwerden.

    Das Internet sollte voll von Informationen sein. Lohnt sich es im Haus zu haben.

    Noch bis Ende letzten Jahres war mein Immunsystem wegen einer Krebsbehandlung praktisch nicht mehr vorhanden und meine Blutwerte so schlecht, dass ich Bluttransfusionen bekommen habe. Ich war kein einziges mal krank, da ich mich von anderen Menschen fern gehalten habe. Als ich wieder halbwegs auf dem Damm war, habe ich mich auch wieder unter die Leute getraut und auch praktisch sofort krank. 3x dieses Jahr, was für mich extrem viel ist.

    Ich neige also dazu zu behaupten, dass es die sinnvollste Maßnahme ist, sichin einem solchen Fall möglichst abzuschotten.

    Wir kaufen nur noch Arbeitslampen, die man am Zigarettenanzünder aufladen kann. Das Auto produziert sowieso ständig Strom und bei einer Panne unteregs verbrauchen sich Batterien einfach zu schnell. Neulich haben wir zwei gefunden, die man zusätzlich zum Licht auch noch als Powerbank benutzen kann.

    Das Hauptproblem ist, dass für echte Ersparnis meist auch erstmal höhere Kosten anstehen.

    Während hier im Hauptort den Leuten horrende Wasserkosten entstehen, da sie ein MEhrfaches des Wasserpreises an Abwasserkosten zahlen, habe ich eine Rechnung von monatlich rund 10 Euro, da ich mit Klärgrube und Schilfbeet eben nur das Wasser bezahle, das aus dem hahn kommt. Und Dank einigen 1000 Liter Fässern für Regenwasser, verbrauchen wir nicht sehr viel.

    Mit der Fotovoltaik hätten wir auch keine Stromkosten mehr. Nur die Kosten, die dafür vorweg entstehen, haben wir noch nicht zusammen.

    Ansonsten bleibt wohl nur plumpe Sparsamkeit. Allerdings können das nicht alle.

    Ich würde notfalls einfach einen Wasserfilter davor setzen.

    Am platzsparensten sind die Container jedenfalls. 1000 Liter messen gerade mal 1x1x1 Meter plus das Gestell.

    Und um das Ablaufdatum von Wasser würde ich im Krisenfall nicht viel geben.

    Also, mein Vater hat sich im Krieg die Ruhr eingefangen, da war er noch sehr klein und sowieso schon unterernährt. Er hat es ohne Kohle o.ä. überstanden, nur mit ganz viel trinken. Lediglich bei der darauffolgenden Lungenentzündung hat seine Mutter dann Panik bekommen und sich auf die Schienen gestellt, um einen Zug anzuhalten, weil sie dachte, das seie zu viel auf einmal für ihren Sohn.

    Also erstmal die Kohle sparen und ganz viel trinken. Notfalls gibt es auch stopfende Kräuter und Früchte (gekochte Vogelbeeren, Pfefferminze etc.)

    Das ultimative Prepperauto. Motor unzerstörbar, uneingeschränkt Pflanzenöltauglich und reichlich Platz. Der alte W124

    Haben wir heute aus Hamburg geholt. Und es soll sogar schon Helmut Schmidt drin geraucht haben.