Temu/AliExpress Ballistische Schutzplatten

  • Also ich denke auch es sind weit mehr Leute bewaffnet als man denken mag, hinzu kommt wie schnell man illegal an eine Waffe kommen kann, da gibt es ja zig Berichte und Reportagen zu.

    Road to success, one step after another

  • Und deshalb gibt es inzwischen auch im SUpermarkt (Discounter) die ein oder andere Balistische Platte, nur eben lieber nichts was keine SK oder NIJ Klassifiezierung hat. In der Not hilft eine Metallplatte auch nicht eine 9mm und größer aufzuhalten. 22er sind vermute ich nun eher seltener vertreten, dafür würden die Temu-Platten bestimmt reichen - dennoch imemr ein Glücksspiel ohne Zertifizierung.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Es gibt auf YouTube genügend Beschusstests von den Chinesium-Platten und tatsächlich schaffen manche sogar die .50 BMG, also 9mm ist locker gedeckelt, da reichen um die Penetration zu stoppen tatsächlich um die 4mm Eisenplatte.

  • Wenn man die Notwendigkeit für einen Plattenträger sieht, dann SK3. Diese ist deutlich leichter, und man nimmt sich nicht die Agilität (meiner Ansicht nach gewinnt man Kämpfe, indem man nicht da ist).


    Außerdem muss man beachten, dass die meisten Waffen, die in Deutschland im Umlauf sind, eher Kurzwaffen, Jagdgewehre oder einfache Halbautomaten sind. Treffer auf die Alpha-Zone erfolgen überwiegend im Nahbereich – dagegen hilft eine Weste ohnehin nur eingeschränkt.


    Hinzu kommt, dass man zu jedem Plattenträger auch passende Übungsplatten benötigt. Es bringt nichts, die „scharfen Platten“ erst im Krisenfall zu nutzen, wenn man gar nicht weiß, wie man seine Weste richtig verwendet (z. B. Notabwurf, Modularisierung etc.). Mit Übungsplatten bekommt man zudem ein gutes Gefühl dafür, wie schwer die Weste über einen längeren Zeitraum wird und welche Hitze sich darunter aufstaut.


    Beruflich trage ich eine MOBAST, und da merkt man am Ende des Tages deutlich, was man getragen hat. Privat verzichte ich daher freiwillig darauf.

  • Das sind Replikas, die in Form und Gewicht 1:1 entsprechen, jedoch aus günstigem Metall bestehen und oft in einer Signalfarbe gehalten sind. Sie dienen dazu, mit dem Plattenträger zu üben. Andernfalls ist die Gefahr zu groß, dass beispielsweise die SK4-Platte einen Riss in der Keramik bekommt, wenn man den Notabwurf zu Übungszwecken nutzt. Dann ist der vollständige Schutz nicht mehr gewährleistet.

  • Eher so etwas.



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    Train as you fight.


    Ich denke, im Dienst sowie im Krisenfall gibt es keinen Unterschied. Man möchte so gut wie möglich unbeschadet überleben.

  • Das ist sicher richtig.

    Da wir hier aber nicht von einem 5 Euro Artikel reden, frage ich mich, ob die zusätzlichen Kosten den Nutzen von Übungsplatten rechtfertigen?

    Wenn ich mir privat eine Schutzweste plus "echte" Schutzplatten zulege, zahle ich dafür schon eine ordentliche Summe.

    Persönlich bin ich dann nicht bereit dazu, zusätzliches Geld für Übungsplatten auszugeben.


    In den meißten Fällen wird es doch wohl auch so sein, dass man sich eine Schutzweste (mit Platten) zulegt, um sie für einen Krisenfall einfach nur zu lagern.