Beiträge von Aktiver

    Das ist richtig. Es ist viel Geld, aber es gibt ja auch welche, die diese nicht nur lagern, sondern auch mal ausprobieren wollen (reicht der Brustschutz, stören mich die Schulterelemente, der Weichteilschutz, was passiert eigentlich, wenn ich an der Kordel ziehe, und wie setze ich alles wieder zusammen?). Es ist ja auch kein Muss, sondern nur eine Empfehlung.

    Das sind Replikas, die in Form und Gewicht 1:1 entsprechen, jedoch aus günstigem Metall bestehen und oft in einer Signalfarbe gehalten sind. Sie dienen dazu, mit dem Plattenträger zu üben. Andernfalls ist die Gefahr zu groß, dass beispielsweise die SK4-Platte einen Riss in der Keramik bekommt, wenn man den Notabwurf zu Übungszwecken nutzt. Dann ist der vollständige Schutz nicht mehr gewährleistet.

    Wenn man die Notwendigkeit für einen Plattenträger sieht, dann SK3. Diese ist deutlich leichter, und man nimmt sich nicht die Agilität (meiner Ansicht nach gewinnt man Kämpfe, indem man nicht da ist).


    Außerdem muss man beachten, dass die meisten Waffen, die in Deutschland im Umlauf sind, eher Kurzwaffen, Jagdgewehre oder einfache Halbautomaten sind. Treffer auf die Alpha-Zone erfolgen überwiegend im Nahbereich – dagegen hilft eine Weste ohnehin nur eingeschränkt.


    Hinzu kommt, dass man zu jedem Plattenträger auch passende Übungsplatten benötigt. Es bringt nichts, die „scharfen Platten“ erst im Krisenfall zu nutzen, wenn man gar nicht weiß, wie man seine Weste richtig verwendet (z. B. Notabwurf, Modularisierung etc.). Mit Übungsplatten bekommt man zudem ein gutes Gefühl dafür, wie schwer die Weste über einen längeren Zeitraum wird und welche Hitze sich darunter aufstaut.


    Beruflich trage ich eine MOBAST, und da merkt man am Ende des Tages deutlich, was man getragen hat. Privat verzichte ich daher freiwillig darauf.