Also, wenn wir schonmal dabei sind zu kritisieren, das sind die Passagen die entweder nicht wahrheitsgetreu sind oder zu sensation dargestellt:
"Auf dem Nachttisch in seinem Schlafzimmer griffbereit: eine Schreckschusspistole, daneben ein Päckchen Muniktion [...]"
> Die waren nichtmal im Schlafzimmer. Selbst wenn ich doch nackbilder von mir hätte, in einem Raum in dem sie nicht waren können sie keine observation machen. Nicht ein einziges Medium war jemals im Schlafzimmer. Weder RTL, noch ZDF und auch nicht der Spiegel.
"In dem Moment, als auch Mehl, Zucker, Salz knapp wurden, da habe er amüsiert auf seinen Vorräten gesessen und gedacht >>Ich hoffe, ihr kapiert es jetzt.<<"
> Ganz eklige Darstellung. Erstens sind mir die anderen relativ egal gewesen und zweitens ist mir die Zustimmung/der Zustand / die Meinung "der anderen" vollkommen egal; Definitiv keiner meiner Gedanken. Sonst hätte ich diese Webseite wohl keine 10 Jahre durchtragen können.
"Und irgendwo zwischen dem verunsichten Teenager, dem verlassenen Liebhaber, dem Ausgemusterten und dem 'Call of Duty' Geballer muss der Prepper in ihm erwacht sein."
> Hey, ich habe auch Pokemon und Yu-Gi-Oh! gespielt, war ein selbstbewusster Teenager (außer 5te bis 7te Klasse ^^ hey, ich hab grad die Sprache gelernt und direkt in's Gymnasium), diese eine Geschichte mit der "Liebe" war gewiss nicht meine einzige und auch nicht die wichtigste Lebensabschnittsgefährtin und die Grundausbildung bei der Bundeswehr ist auch nur eine Sidestory die mich daran erinnert, was ein gutes Frühstück ist. So wie es da steht liest sich das wie ein Amokläufer.
Allgemein wurde viel Wortlaut gelegt auf "essen", als ginge es nur um Nahrung. Es gibt zu wenig Erwähnung auf Ausrüstung und mentale Vorbereitung, insbesondere Bildung. Ich hab den Mädels von Sunzi, über Machiavelli, über Gustav Le Bon bis hin zu Schopenhauer alles vorgelegt. Aber verwertet wurde fast nur "essen".
Achja und etwas muksch war ich als sie die Vikinger in den Topf der Nazis geschmissen hat, ich habe die Sage der Niebelungen hundert mal durchgehört, mich mit Rom beschäftigt und vielerlei Zeiten die Vikinger in keiner Verbindung zu "Nazi" stellen. Das ist eine dieser Klischee-Keulen von Leuten die keine Ahnung von Kulturen und Geschichte haben vor 1933.
ABER!
Bis auf die Vikingersache, sind das Dinge die mich betreffen mit denen ich nicht einverstanden bin bzw bemängel - eine Darstellung eines Individuums, keiner gemeinschaft. Diese wenige Auszüge entsprechen nichtmal 10% des Gesamtbeitrages. Die restlich sage und schreibe neunzig (90 von 100) % des Inhaltes sind super geworden! Teilweise musste ich selbst schmunzeln - "Das ist einer dieser typischen Barz-Sätze" xD Und wo sie recht hat, hat sie recht ^^ Oder wie patriarchisch sie mich darstellt - okay, kann ich mit um'. Oder aber auch Passagen die eine so unglaubliche Neutralität darstellen, dass ich nochmal nachdenken musste ob ich das wirklich so gesagt habe (habe ich, zum Glück). Für eine junge Frau (Frauen sind ja eher selten bei uns, ist kein Geheimnis) die in Hemisphären dieser mentalen Weltvorstellungen lebt die fernab meiner/der der Prepper ist, hat sie das echt gut gemacht.
Noch ein aber ...
ich bin ein wenig selbst Schuld, denn dieses mal habe eine Revision abgelehnt. Aber das kann ich inkauf nehmen, völlig okay. Denn immerhin gibt es zwischen den "Odins und Hildegards" welche die es nicht aus kulturellem Hintergrund machen oder weil sie Mittelalter cool finden, sondern eben auch solche, die eine Anspielung auf Ziele des Dritten Reichen beabsichtigen. Die gibt es, sie sind da, das ist so. Und zwischenen gibt es auch RAF-Fans und anarchisch eingestellte Personen die nichts lieber hätten als einen Storz der Regierung und einen Sovetischen Kommunismus.
Die Patronen und die Schreckschuss habe ich denen ja auch selbst gezeigt (nur eben nicht im Schlafzimmer) und sowas wie "ich hol die mal" und dann in's Schlafzimmer gegangen. Und dieses Corona-Toilettenpapier-Chaos, das lässt sich sehr leicht verstehen als "hämisches Lachen", was aber eigentlich eine Gleichgültige Ansicht auf die ironische Dramaturgie des Lebens ist. Nur schreibt mal diesen einen Satz verständlich und interessant "Barz verspürte eigentlich nichts. Weder Triupf, noch Freude. Er fühlte sich bestätigt in seinem Tun."
Und es war auch nicht leicht für die Mädels zu unterscheiden ob nun meine Freude der Situation des Zusammenseins galt oder der Erinnerung an die vergangene Krise - ich habe mich einfach gefreut, denn sie waren kompetent, aufmerksam, freundlich und sympatisch.
ABER ja, selbst Schuld.
Nächstes mal mit Revision.
Darauf erstmal schön patriarchisch und primitiv, wie ich ja unverneint bin, Wurst direkt vom Messer und ungeschnitten Brot direkt vom Laib zum Abend. Wie damals in Kasachstan. Fehlt nur noch das Lagerfeuer (oder die Petroleumlampe - herrgott Elektrizität ist schon cool - LEDs sind besser als rußendes und stinkendes Petroleum-Feuer allemal)
Ich weiss "wir Prepper" sind es gewohnt wortwörtlich alles anzugreifen was "Medien" machen und "Preppen" in dem Kontext einbeziehen, aber diese Feindschaft zwischen "Prepper und Medienlandschaft" basiert auf echt wackeligen Argumenten. Manchmal - auch vor meiner ersten Zusammenarbeit mit irgendeinem der Medien - hatte ich das Gefühl, dass diese "Meckerprepper" traurige und gefrustete Genossen sind die jede Möglichkeit wahrnehmen um zu nörgeln, zu bemängeln und zu meckern. Auch solche gibt es.
Ich halte Prepper für vernunftbegabte Menschen mit der Gabe zur Selbstreflektion und neutraler Betrachtung von Informationen. Und daran halte ich weiterhin fest. Wir sind der Fels in der Brandung, unerschütterlich und unbeeinflussbar durch emotionale Schwankungen.