Beiträge von Zauberer

    Hier muss man unterscheiden zwischen dem Schutz der Tür wenn ich zuhause bin oder Einbruchschutz wenn ich die Wohnung verlassen muss. Im ersteren fall gibt es meiner Meinung nach deutlich mehr Möglichkeiten.

    Natürlich hängt das von den baulichen Gegebenheiten ab, wie HowToDo schon schrieb.

    Wenn es die Wohnverhältnisse zulassen kann man dicke Bretter oder Spanplatten als Verstärkung benutzen und mit Balken an der gegenüberliegenden Wand abspreizen. Wäre z.B. bei mir möglich.

    Eine andere Möglichkeit bestünde darin einen Stapel Paletten vor die Tür zu schichten. Einen Schrank davorzustellen wurde schon erwähnt.

    Bei vielen Maßnahmen dieser Art ist aber ein schnelles Verlassen der Wohnung auch nicht so leicht.

    Man sperrt zwar Eindringlinge aus, sich selbst aber auch ein!

    Eine Ideallösung habe auch ich (noch) nicht gefunden.

    Bisher habe ich kein Brauchwasser eingelagert.

    Schlicht und einfach deshalb weil bei mir der Platz dafür zu knapp ist.

    Ich wohne nicht weit von einem größeren Fluss entfernt und könnte mir bei Bedarf evtl.dort Brauchwasser holen.

    Mein Notfall Toiletten-Konzept ist recht einfach:

    Einen Eimer, Müllsack rein und Erde oder Sand besorgen zum Einstreuen.

    Für ein Camping Klo habe ich (in "normalen" Zeiten) keinen Platz.


    Unter "Notfall-Toilette" hatte ich zu diesem Thema auch schon was geschrieben.

    Nun ja in einer Stadtwohnung hat man nicht viele Möglichkeiten diesbezüglich vorzusorgen.

    Staatliche Schutzbunker kannst Du getrost vergessen. Sie sind meines Wissens im Zivilschutzkonzept nichtmehr vorgesehen, weil der Großteil der Bevölkerung nicht rechtzeitig hineinkommen würde. Und solange nichteinmal die Warnmechanismen (Sirenen, evtl NINA) wirklich zuverlässig funktionieren erübrigt sich das Thema eigentlich sowieso.


    Ich hab da mal was gelesen von "Härtung öffentlicher gebäude" finde aber leider die Quelle nicht mehr.

    Ist jetzt vielleicht ein wenig OT, weil es hier ja hauptsächlich um Vorräte usw. geht.


    Mir ist aufgrund des Ukraine Kriegs bei meiner Vorbereitung etwas anderes ins Bewusstsein getreten, das ich bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatte.

    Sollte D tatsächlich angegriffen und der Verteidigungsfall ausgerufen werden, (wie wahrscheinlich das ist lasse ich mal offen) dann können sämtliche Männer bis 60 (Reservisten meines Wissens bis 65) eingezogen werden.

    Also nichts mit Flucht oder Krieg in der BOL aussitzen.

    Das relativiert für mich (männlich, unter 60, alleinstehend) die ganze Prepperei erheblich:(


    P.S. Berichtigt mich bitte falls ich hier falsch liegen sollte.

    War erst heute am 17.3.einkaufen.

    Bei Norma sämtliche Öle (außer Olivenöl) ausverkauft.

    Mehl - bis auf ein paar Päckchen Dinkelmehl - ausverkauft.

    Nudeln - auch nicht mehr alle Sorten zu haben.

    Klopapier noch zu haben aber nur max. 2 Packungen pro Kunde.


    Bei REWE sah es bedeutend besser aus!

    Mehl gab es noch - wenn auch große Löcher im Regal waren.

    Nudeln - kein Problem.

    Öl habe ich nicht geschaut.

    Ich bin auch gerade dabei meine gesamte Vorbereitung zu überprüfen, einschließlich einer Bestandsaufnahme meiner Vorräte.

    Das wäre allerdings bei mir sowieso fällig gewesen, auch ohne Ukraine-Krieg.

    Nun ja, einen Blackout könnten wir durchaus bekommen, denn es ist zu erwarten dass russische Hacker verstärkt sensible westliche Infrastruktur angreifen. Als Racheakt für die Sanktionen.

    Soweit ich mich erinnere kam das sogar im Fernsehen, weiß jetzt aber nicht mehr die genaue Quelle.