Beiträge von Waschbaer

    Kommt auf den Maßstab an. Für den Eigenbedarf haben wir dieses Jahr bisher 300 l selbst gemacht. Die Äpfel waren geschenkt, wir mussten nur selbst lesen.

    Weitere 400 l haben andere mit unserem Equipment gemacht (Presse ist mittlerweile von Wasser auf Druckluft umgebaut).

    Unsere eigenen Äpfel kommen noch, mal schauen wie viel es am Ende wird.


    Ich hatte es schon zuvor geschrieben, die Äpfel sind halt da. So mancher junge Kerl erbt die Obstbäume vom Großvater und will diese bewahren. Eine Streuobstwiesen ist halt nun einmal kein Bauplatz, trotzdem will man ja was draus machen - Resultat siehe oben.


    Von Null weg die Bäume pflanzen, die Ausrüstung anschaffen etc. macht wenig Sinn, da würde ich auch meine Zeit und mein Geld anderweitig investieren. Und ja, Apfelwein muss man auch erstmal mögen. =)

    Also die 11 kg Flaschen sind auch das kleinste was ich für den Heimgebrauch benutze. Selbst wenn ich übers Wochenende wegfahre zum Campen nehme ich die kleine Variante mit 5kg, weil ausreichend für Gaskühlschrank und zum Kochen etc.

    Die kleinen Kartuschen sind zwar super praktisch, aber doch eher nur zum Wandern wenns auf Gewicht und Packmaß ankommt.

    Also ich wüsste was ich tue. Die erste Zeit viel schlafen, weil das kommt bei mir im Alltag oft zu kurz.

    Und dann - wenn man wirklich nicht vor die Tür kann - wahrscheinlich am PC sitzen und mal wieder richtig gemütlich irgendein halbwegs aktuelles Spiel durchspielen. Da bin ich auch schon lange nicht mehr dazu gekommen.

    Und sollte mir das zu anstrengend sein dann habe ich hier fast ein Dutzend Bücher die ich noch lesen will.


    Was ich eigentlich tun müsste wären allerdings einige Renovierungsarbeiten die ich vor mir her schiebe.

    Steht schon auf deiner Liste, würde ich nur gerne nochmal hervorheben: den Topf. Viele Dinge lassen sich beim Wandern / Camping leicht improvisieren, einen guten Topf nicht. Es sei denn du hast Dosenfutter dabei und benutzt dann die Dose.


    Was ich noch nicht auf der Liste gesehen habe ist Schnur oder Kordel. Wiegt wenig, nimmt auch nicht viel Platz weg, ist aber enorm hilfreich.


    Feuerzeug (egal welcher Art, mit was du am besten zurecht kommst).


    Wasserfilter. Irgend einen kleinen leichten.


    Wenn es rustikaler werden wird oder sogar in Richtung Bushcraft geht eventuell eine Klappsäge oder ein kleines Beil. Letzteres ist leider relativ schwer.

    Ein gusseinerner Topf mit ebensolchem Deckel meist mit hohem Rand auf der Oberseite. Dickwandig und daher sehr schwer.


    Auf den Deckel legt man Glut und hängt ihn übers Feuer, oder aber man packt oben und unten Glut dran (Faustformel 2/3 obendrauf, 1/3 untendrunter), dann ist das wie Umluft bzw. Ober-/Unterhitze im Backofen. So kann man Braten, Pizza, Kuchen oder eben Brot auf einem Lagerfeuer machen.


    (Wenn du Bilder brauchst einfach mal "Petromax" in eine Suchmaschine eingeben, das ist eine recht bekannte Marke.)

    Ich baue bei meinen Vorräten auch auf selbst gebackenes Brot.

    Mehl, Salz und Zucker sind günstig und leicht zu lagern, Trockenhefe ebenso. Zum Backen benutze ich einen Dutch Oven.


    Am häufigsten backe ich allerdings Brot weil ich schlicht vergessen habe welches einzukaufen und dann zu stolz oder zu faul bin nochmal weg zu fahren. Und dann stelle ich den Dutch Oven auch einfach in den Backofen. =)

    Erstens: Ich glaube fest daran dass ich wenn es hart auf hart kommt nur von Kaffee leben kann. =)

    Zweitens:Der Saft wird hergestellt wenn die Äpfel zur Verfügung stehen. Wann eine Krise eintritt kann ich nicht beeinflussen, also läuft alles so wie es eben läuft bis irgend etwas unvorhergesehenes passiert. Und dann habe ich hoffentlich Glück und alles was ich dafür brauche.

    Aus den Äpfeln kann man mit einer Handpresse auch ohne Strom Saft pressen. Nur bei großen Mengen ist das mühevoll, daher gibts die auch mit Wasseranschluß wo mit Wasserdruck gepresst wird. Wenn weder Strom noch fließend Wasser zur Verfügung steht ist halt wieder Muskelkraft gefragt.


    Zum Thema Haltbarkeit: Frischen Most kann man einige Tage, selbst im Kühlschrank maximal eine Woche trinken bevor er anfängt zu gären. Will man den Saft länger haltbar machen einfach lange genug abkochen und entweder in Kanistern, Fässern oder für kleinere Mengen in Blasen (Bag in Box) abfüllen, dann sind wir schon bei mehreren Monaten.

    Und wem das noch nicht lang genug ist lässt das zu Apfelwein gären, dauert eine Weile, ist dann aber mindestens für ein Jahr haltbar.


    Wir machen das vor allem weil eben die Obstbäume da sind. Ist eine lieb gewonnene Tradition. Ob die investierte Zeit Geld spart hängt von der Menge ab. Die letzten Jahre waren extrem durchwachsen, einmal haben wir keinen Tropfen Saft gemacht, aber in guten Jahren kommen wir auf rund 300 Liter Most, Saft und Apfelwein der in der näheren Familie verteilt wird.

    Im Sommer wenn es sehr warm ist trinke ich lieber gespritzten Apfelwein als Bier. So gesehen spart das schon die ein oder andere Kiste.


    Ich glaube was den Zeitansatz angeht sind beide Betrachtungsweisen legitim.

    Es gibt auch Räucheröfen zu kaufen mit Ofenrohr-Anschluß und Klappe. Einfach mal in einem gut sortierten Anglershop nach Wahl schauen. Da steht dann zwar auch irgendwo im Kleingedruckten "nur für den Betrieb im Freien zugelassen", aber ich kenne mindestens zwei Personen bei der das Ding so im Keller steht, an den Kamin angeschlossen ist und seit Jahren hervorragend funktioniert.

    Wichtig ist dass man ein bischen "Material" zum experimentieren nimmt und nicht gleich den Ofen voll hängt. Wenn irgend etwas nicht wie geplant läuft sollte man in der Lage sein die Fehlschläge zeitnah aufzuessen. =)


    Fisch und Fleisch sollte man auch nie in einem Ofen räuchern, lieber zwei Öfen dafür anschaffen oder bauen.

    Wie bei fast allem mittlerweile ist das Räuchern zwar eine alte "primitive" Technik, aber wieder etwas in Mode gekommen für Menschen (so wie mich) die gerne ein bischen altmodisch sind. Es ist wie so oft mit Arbeit verbunden und spart auch eigentlich kein Geld bei den Mengen für den Eigenbedarf, aber das Resultat ist schon die Mühe wert.

    Angenommen wir haben eine Strahlungsquelle (als Beispiel nehme ich eine Atomexplosion). Wir haben hierbei die Quelle der Strahlung, also die Explosion, und die Strahlen breiten sich in alle Richtungen aus. Stimmt doch soweit oder?

    Aber wie genau verhalten sich die Strahlen?

    Ich versuche es mal mit eigenen Worten zu erklären ohne dass es komplex wird (da lässt sich sehr leicht ein vollständiges Studium damit füllen) - Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Du musst unterscheiden zwischen α-, β- und γ-Strahlung.


    α-Strahlung: Teilchen, doppelt positiv geladener Heliumkern, also nur zwei Protonen und zwei Neutronen. Ist daher sehr schwer und kommt nicht weit, bei üblichen Bedingungen (Luftdruck unserer Erdathmosphäre) so 10 cm, ist sehr energiereich wegen der hohen Masse, kann aber wegen der Größe schon durch ein Blatt Papier abgeschirmt werden.


    β-Strahlung: Meistens wird damit die β- Strahlung gemeint, also ein negativ geladenes Elektron. β+ Lassen wir mal weg. weniger energiereich, höhere Reichweite ca. 10 - 100 m in Luft. Abschirmung durch einen dicken Packen Papier oder einige mm Metall.


    γ-Strahlung: elektromagnetische Strahlen (quasi wie Licht oder Radiowellen). Oft auch "Röntgenstrahlung" genannt weil das nunmal jeder kennt auch wenn die Wellenlänge etwas darüber liegt. Wenig energiereich verglichen mit den anderen beiden Strahlungsarten, aber im Prinzip kann man sich dagegen auch kaum schützen (Abschirmung nur durch dicke Betonmauern oder einige Zentimeter Blei).


    Die unterscheidlichen Strahlungsarten werden daher unterschiedlich gewichtet, hierfür gibt es eingene Einheiten bei denen die Gewebsschädigung schon mit skaliert ist. Der Einfachheit halber mal so als Hausnummer α-Strahlung sehr viel schädlicher als β-Strahlung, die wiederum um einiges gefährlicher als Gamma-Strahlung.
    Je nach Element das da vor sich hin strahlt und Stadium in der Zerfallsreihe kann mehr oder weniger von dem oben genannten entstehen, aber als Laien gehen wir mal davon aus das alles oben genannte entsteht. Von Halbwertszeiten sehen wir auch mal gänzlich ab und schauen auf Folgen bzw. ein paar Grundsätze:


    Vor allem bei α-Strahlung: Kontamination vermeiden, Inkorporation absolut ausschließen. Das Zeug kommt von kaum durch die Haut, aber isst man kontaminierte Lebensmittel (Teilchen durch Staub oder Regen weitergetragen) oder atmet das Zeug ein dann kann die α-Strahlung so richtig zeigen was sie kann, umliegendes Gewebe kaputtmachen.
    Bei allen Strahlungsarten gilt: Abstand halten (Intensität nimmt quadratisch ab), Aufenthaltsdauer minimieren.

    Strahlenkrankheit führt nur bei extrem hohen Dosen zu einer sofortigen Erkrankung (und ggf. zum Tod). Der Rest ist Mathematik, durch Strahlung Krebs bekommen ist wie eine Spielgemeinschaft beim Lotto - je mehr desto besser, es steigert die Chancen, aber eine Garantie gibt es nicht.


    @Bierbrauer, in deinem Beispiel heißt das Schutzanzug und umluftunabhängiger Atemschutz oder zumindest ein guter Partikelfilter draussen. Vorraum zum Bunker mit schwarz/weiss Trennung, vollständiges Entkleiden und Waschen zur Dekontamination. So bleibt der Schmutz draussen. Es ist wurscht um wie viele Ecken der Eingang liegt.

    Mal etwas weg von der ursprünglichen Fragestellung: In geringen Dosen wird Radioaktivität eine heilende Wirkung nachgesagt, in Bad Gastein (Österreich) kann man in einem Stollen eine Radontherapie machen, soll gut sein gegen Rheuma und Asthma. Ebenso setzt man sich bei jeder Flugreise einer erhöhten Strahlendosis aus. Oder wenn man im Gebirge wohnt (überall wo viel Granit im Boden ist) und spätestens seit 1986 wenn man gerne Pilze oder Wildschwein isst.
    Das sind natürlich nicht die Strahlendosen um die wir uns hier Gedanken machen. Prinzipiell sieht, hört oder riecht man Radioaktivität nicht. Wenn man kein Messgerät besitzt ist das also naturgemäß ein schwer greifbares Thema bei dem viel Unsicherheit besteht. Und diese sind teuer, müssen immer mal wieder kalibiriert werden oder taugen nichts. Also für den Privatgebrauch nur etwas wenn man nicht weiß wohin mit seinem Geld weil man für sehr viel wahrscheinlichere Unglücksfälle schon alles hat.