Beiträge von Waschbaer

    Erstmal gut, so ist es in einem Rechtsstaat nunmal, das gab es bisher so nicht, also muss ein neues Gesetz her (weil man kein altes abändern kann).


    Ist nur ein Entwurf, bis das durch alle Parteien surchdiskutiert ist und im Bundestag nochmal durchgekaut wurde mag das noch Änderungen erfahren oder auch nicht.


    Gute Nachrich: Für Ottonormalverbraucher ändert sich im Prinzip nichts.

    Für Leute mit eigener Solaranlage und Einspeisung soll es auch nicht anders werden (aber das liest sich schon zäh wie Kleister alles).


    Schlechte Nachricht: Der Ottonormalverbraucher wir weiterhin bei 11 kW angesetzt. Das ist für einen normalen Haushalt auch völlig ausreichend. Aber wer sich für sein nagelneues Elektroauto auch gleich noch eine Schnellladeeinrichtung in die Garage setzen will der fällt dann da raus,

    weil da mit 11 kW eben nichts zu machen ist.


    Das sind dann wohl die erwähnten neuen Tarife bzw. die Spitzenlastabschaltung auf die es hinaus läuft.

    (Ich mag mich täuschen, wie gesagt, das ist als Laie nicht ganz so einfach zu lesen.)


    Klingt für mich als würde schon im Vorhinein ein Gesetz auf den Weg gebracht weil allen Beteiligten klar ist das wir bei den öffentlichen Ladestationen hinterherhinken und den Privatleuten keine Garantien geben können. Also wer mehr will (auch zu Spitzenlastzeiten) bekommt erstmal nur schwarz auf weiß dass das auch mehr kosten wird. Wer hätte es gedacht. =)

    Kresse, egal welche Sorte, oder auch Sprossen (Keimsprossen z.B. von roten Rübe, Rettich oder Radies)

    Mein Liebling ist die Gartenkresse. Steht bei mir immer auf der Fensterbank.

    Das Zeug braucht im Notfall nichtmal richtige Erde zum wachsen, das wächst in der Not auch auf Watte oder alten Zeitungen. Pflanze ich in alten relativ flachen Plastikschalen.


    Für Blumentöpfe empfehle ich Basilikum und Schnittlauch.
    Was auch gehen sollte (habe ich aber im Blumentopf noch nicht getestet weil das im Freiland bei mir hervorragend wächst) ist Rucola.

    Ein grundsätzlicher Tipp ist in die Höhe wachsen zu lassen wenn die Fläche begrenzt ist.

    Also nicht nur bodendeckendes Gemüse, sondern auch Pflanzen in Betracht ziehen die stark nach oben wachsen, z.B. Stangenbohnen.


    Zum Einstieg fällt mir da spontan vor allem die Tomate ein, ist recht pflegeleicht und man kann schnell Erfolge sehen und genießen. Auch weil man sie an der Fensterbank vorziehen und so schon früh im Jahr ernten kann. Neben die Tomaten kann man ebenerdig allerhand andere Sachen Pflanzen.


    Wenn es mehr Aufwand machen darf kann man sich eine regalartige Beetkonstruktion errichten (einfach mal "vertikaler Garten" in eine Suchmaschine eingeben und von den Bildern inspirieren lassen).

    Absolut richtig. Übung ist ein Grund, Geschmack der andere.

    Vieles selbst gemachte schmeckt einfach besser als aus dem Supermarkt. Ich glaube das ist keine rein psychologische Sache, man würzt es einfach so wie es persönlich passt.


    Beim Einmachen oder Räuchern geht es mir nicht nur um Einmachgläser und Räucherofen, also einmalige Kosten.

    Manchmal glaube ich in einem Sommer in dem das Regenwasser zum Gießen nicht ausreicht, ist schon das Wasser für den heimischen Anbau teurer als so manches Gemüse fertig im Supermarkt zu kaufen. Zumindest bei den Mengen die ich anbauen kann (und der Menge an Regenwasser die ich in meinen Tanks speichern kann).


    Genauso wie beim Räuchern, wir schlachten z.B. einmal im Jahr. Rechnet man die Kosten für das Füttern und den Metzger zusammen, dann ist das nicht viel billiger als das Fleisch aus dem Supermarkt. Aber ich weiß wo und wie das Tier gelebt hat.


    Es ist so wie du sagst, da stehen andere Dinge im Vordergrund.

    Wir haben tatsächlich einen Räucherofen und benutzen ihn seit Jahren zum kalträuchern von Schinken.

    Wenn ich genügend Bilder zusammen bekomme kann ich tatsächlich mal einen Beitrag dazu verfassen.


    (Viele gibt's mit Ofenrohranschluss. Steht im Keller und ist an den Kamin angeschlossen, da sieht und riecht man draussen nichts.)


    Ich bin großer Fan von selbstgemachter Marmelade, da habe ich sehr viel.

    Und alles was sich einkochen oder in Essig einlegen lässt habe ich zu genüge.


    Aber ganz wichtig, Geld spart das kaum bis überhaupt nicht (wer die Einmachgläser etc. umsonst bekommt eventuell).

    Weder das Räuchern noch das Einkochen. Die Anschaffungskosten sind so hoch, die Menge bekommt man wohl kaum zusammen damit unter dem Strich etwas übrig bleibt.


    Nur Marmelade geht, da kann man jedes beliebige Glas nehmen das irgendwo übrig bleibt.


    Gerade Gemüsekonserven sind im Supermarkt so billig, daß schafft man zu Hause kaum für diesen Preis selbst anzubauen auch wenn man die ganze Arbeit garnicht einrechnet.

    [...] Wasserwagen....woher die benötigten 10.000 Stück nehmen? Wer soll fahren ? [...]


    Die Verteilung ist tatsächlich ein eher kleineres Problem. Jede größere Feuerwehr verfügt über (Tank-)Löschfahrzeuge und Schlauchmaterial. Und die gibt es überall, tatsächlich flächendeckend. Mit überschaubarem Aufwand kann das Material und die Tanks desinfiziert und für den Wassertransport benutzt werden.

    Auch was Notstrom betrifft sind da einige Städte und Gemeinden vorbereitet was die Gerätehäuser angeht. Problem ist auch hier dass natürlich das notwenige Geld vorhanden sein muss.


    Aber prinzipiell ja, die genannten Probleme werden dann sehr schnell sichtbar.

    Ich hatte vor einigen Wochen ein sehr langes und vor allem sehr gut gemachtes Video auf Youtube gefunden wo ein amerikanischer Prepper das Pro und Contra verschiedener Lebensmittel (lagerbare Alltagseinkäufe die fortlaufend ausgetauscht werden oder Gefriergetrocknetes und anderes extrem lange haltbares Zeug) gegenüber gestellt hat. Gleich vorneweg - ich finde es nicht mehr obwohl ich mir sicher bin es in einer playlist abgelegt zu haben.


    Resultat war eigentlich: eine gute Mischung macht die Sache recht komfortabel und ist auch günstiger auf lange Sicht.Was die Menge der zu bevorratenden Lebensmittel angeht kam der Autor zu dem Schluss dass bei etwa 1,5 Jahren eigentlich genug vorbereitet ist. Das ergibt dann - unabhängig von der aktuellen Jahreszeit - 2 Versuche zu pflanzen und zu ernten. Also ist da ein Fehlschlag auch noch mit abgesichert.


    War aber wie man an den Zahlen sieht ein sehr weit fortgeschrittener Prepper, ich denke mal weit weg vom amerikanischen Größenwahn (wo Grund und Boden für eine Farm im ländlichen Bereich nunmal sehr günstig ist) umgerechnet auf deutsche Verhältnisse wird kaum jemand die Möglichkeit haben dass (wenigstens in der Theorie) ähnlich umzusetzen.

    Apfelwein ist definitiv sehr einfach herzustellen und in vielen Regionen (meiner zum Beispiel) sehr weit verbreitet.

    Wenn es im Sommer sehr warm ist schmeckt vielen ein gespritzer Apfelwein besser als Bier (und ist im übrigen auch glutenfrei).

    Das einzige was man wirklich braucht ist tatsächlich ein Fass / großer Kanister. Gäraufsatz lässt sich improvisieren, die Sperrflüssigkeit ebenso. Gibt's im Großhandel aber für schmales Geld.


    Wer eigene Apfelbäume hat kann sich mit einem Obsthäcksler und einer Saftpresse ausstatten (egal ob Handpresse oder Hydropresse), dann sind auch 100l Fässer recht schnell gefüllt.

    Und das wars dann schon zum größten Teil mit der Arbeit. Man kann zwar mehr Aufwand betreiben mit Öchslewaage, Gärhefe etc., aber wer weiß dass er einen Kellerraum mit der richtigen Temperatur hat der kann nicht mehr viel falsch machen.

    Lagern ist auch kein Problem - in einem Keller in dem man den Apfelwein herstellt kann er auch gelagert werden. Hält sich erfahrungsgemäß locker ein Jahr oder auch zwei.


    Nachteil ist dass man davon nicht automatisch viel verträgt - wer Federweisser oder frisch gepressten Apfelsaft (Most, also nicht der schwäbische Most = Rauscher) nicht sonderlich gut verträgt sollte sich beim Äppler / Ebbelwoi erstmal vorsichtig rantasten. =)

    Nach Größe und anschließend Preis.


    Also erst Festlegung für was die Lampe gedacht ist, also Größe (= Gewicht) - z.B. für in den Rucksack, nur ein Wochenende = 2 Übernachtungen - - > klein und leicht. Oder halt für den Kofferraum im Falle einer Panne, dann ist Gewicht und Größe eher uninteressant.


    Dann auf den Preis - nicht nur den der Lampe selbst, sondern vor allem auch der Batterien.

    Hier habe ich auch schon Lehrgeld bezahlt: LED-Lenser, robust und hell, handlich, leicht, fokussier- und dimmbar - aber mit CR123 Batterie. Da kostet eine neue Batterie bald genauso viel wie die Lampe.

    Lieber etwas mit AA- oder AAA-Batterien wählen, die sind um ein vielfaches günstiger.


    (Ich selbst tendiere zu höherpreisigem Equipment, aber ich muss sagen mir sind bisher auch Billiglampen noch nicht kaputt gegangen. LEDs haben hier einiges bewirkt, das war früher mit Xenon oder Glühlampen noch ganz anders.)


    Helligkeit ist so eine Sache. Zu hell ist genauso schlecht wie zu dunkel. Kommt sehr auf den Verwendungszweck an, die meisten Lampen werden oft nur anhand des Lichtstroms oder der Lichtstärke bewertet. Focussierbarkeit und Lichtfarbe werden dagegen oft vernachlässigt.

    Auf der sicheren Seite ist man wenn die Lampe dimmbar ist.


    Grob gesagt: Eine große Lampe hat auch einen großen Reflektor, also kann man bei Bedarf sehr weit leuchten. Willst du von einem weißen Blatt Papier etwas lesen wirst du damit aber blind.

    Eine Laterne die rund herum abstrahlt verbreitet mit genau der gleichen LED ein sehr diffuses Licht. Im Freien kaum hilfreich wenn man vor allem den Boden vor seinen Füssen sehen mag. Aber in einem Raum oder Zelt durch indirekte Beleuchtung sehr viel besser als andere wesentlich hellere Lampen.


    Kann man selbst leicht testen:

    Raum abdunkeln. Mit der Taschenlampe eine Decke oder eine helle Wand anleuchten und an den Arbeitsflächen die Helligkeit abschätzen.

    Dann mal einen weißen Wasserkanister befüllen und die Taschenlampe direkt dran anlegen. Das Licht wird durch den Kanister sehr viel diffuser. Richtig drapiert ist es so für das Auge sehr viel angenehmer um längere Zeit einer Tätigkeit nachzugehen.