Beiträge von John Doe

    Nicht restlos.


    Bei Reis zB. können die harten Körnchen ja nicht sooo nah aneinander anliegen, das keinerlei zwischenräume verbleiben in denen sich atmosphärische (sprich sauerstoffhaltige) Luft befindet.

    Anderes wäre es, wenn du (wie die Industrie es mit speziellen Maschienen macht) unter Schutzatmosphäre (Stickstoff der atmosphärische, sauerstoffhaltige, Luft verdrängt) vakuumierst.

    Da ich diese Möglichkeit, wie so gut wie vermutlich Alle, nicht habe, verwende ich Sauerstoffabsorber in den Vakuumierbeuteln und erziele damit einen nahezu identischen Effekt.


    Sauerstoffentzug ist besonders dann wichtig, wenn die zu lagernden Lebensmittel Fette enthalten, die im Kontakt mit Sauerstoff langfristig ranzig werden. Zwar kann man ranziges Mehl verbacken und auch essen, leckerer ist es wenn es nicht ranzig ist.


    Zudem haben Sauerstoffabsorber den Vorteil, das sie evtl. im Lagergut enthaltene Insekten bzw. deren Larven/Eier abtöten.

    Sind das nicht Probleme, die mit einer "normalen" Tankstelle auch auftreten können?

    Klar.


    Nur wenn ich 6 x 20 l Diesel Kansiter (zusätzlich zum vollen Tank) im Kofferraum vom Sharan stehen habe, dann fahre ich von zb. Köln aus in 24 Std. bis nach Gibraltar und hab noch (je nach Fahrweise) 60 l Diesel übrig. Ohne Tankstelle. Ohne Ladesäule. Ohne Wartezeiten beim Ladevorgang.


    Zum Thema Blackout und Tanken. Theoretisch gibt es Tankstellen mit Notstromversorgung. Praktisch werden die nicht für "Jedermann" zugänglich sein. Praktisch kann man aber Diesel oder Benzin per Hand pumpen. Man kann flüssige Kraftstoffe auch schöpfen. Sogar mit dem Schlauch aus einem anderen Fahrzeug absaugen (ohne jetzt klauen zu wollen...) und mit Bargeld oder Tauschware, bei jedem Bauern der Diesel aus seinem Tank abgibt, bezahlen. Sogar in Afrika, ohne Ladeinfrastruktur.


    Das ist bei Elektrischen Fahrzeugen ALLES unmöglich. Da bist du auf Gedeih und Verderb von der Ladeinfrastruktur, dem Stromnetz UND vom Internet abhängig.

    Es gibt eben nicht DEN BOV der zu jemdem Passt.


    Plugin Fahrzeuge haben allerdings heute schon Reichweiten rein elektrisch von 100 Km und mehr. Eine Geschwindigkeit von 130 Km/h sind rein Elektrisch auch drin.

    Absolut.


    Für mich wäre es halt nix, auf der Flucht (es geht ja um BOV`s) erstmal ne funktionierende Ladesäule zu suchen, das möglicherweise in einem mir fremden Gebiet und im schlechtesten Fall ohne Internetzugang/online Karten/Navigation. Dann evtl. noch zu warten weil ich nicht der Einzige bin der Laden wollen muss, zudem alle meine Daten inkl. meinem Standort preiszugeben und dann den Ladevorgang abzuwarten, während man auch anonym, standortunabhängig und schnell den Kanister ansetzen kann und in 2 Minuten seine Reichweite um viele hundert KM erhöhen kann. Ganz abgesehen davon, dass die ganze (unterwegs) Laderei beim Blackout oder auch nur beim regionalen Ausfall des Internet, gar nicht mehr funzt. Da bringt die reine (mild) Hybrid-Funktion zwar auch noch ein klein wenig was ggü. einem reinen Benziner, aber auch nicht wesentlich. Also den Kanister kompensiert sie nicht.

    Deine Sichtweise ist verständlich.


    Juristisch ist es jedoch andersrum. Die "Waffenverbotszone" verbietet das Mitführen von "Waffen". Das kann im Einzelfall allerdings dahingehend gelockert, aufgeweicht sein, dass das Mitführen bestimmter Kategorien von "Waffen" expliziet erlaubt werden kann.


    Die juristisch wesentlicheren Fragen sind eher, was im Sinne des Gesetztes eine "Waffe" und wie definiert sich "Mitführen", bzw. was unterscheidet das "(Mit-)Führen" vom "Transportieren".

    Meine Schlußfolgerung ist ehr ein Plugin Hybrid Fahrzeug. Da hat man ja beides Verbrenner und Elektro.

    Durch die Kombie hat man nicht nur die Möglichkeit verschiedenen Energiequellen zu nutzen, sondern die Reichweite des Fahrzeuges wird durch die Kombie von Tank und Akku erhöht.

    Na ja, bei nem Plugin Hybrid bist du (zumindest wenn du auf Reichweitenerweiterung aus bist) ja auch auf Netzstrom angewiesen.

    Zudem haben Plugin Hybriden meist "nur" eine vollelektrische Reichweite bis max. 50 km. Für den Nahbereich top. Bringt ansonsten aber nicht viel. Bzw. 2 Stk. 1,5 l Flaschen Diesel bringen einen Sharan / Touran / etc. TDI ebenso weit, sind aber einfach lagerbar, transportabel und netzunabhängig. Zudem kannst du damit, anders als beim Plugin rein elektrisch, auch hohe Geschwindigkeiten fahren. Wenn man dann noch den höheren Kaufpreis, die (nicht nur EMP betreffende) anfälligere Technik (Elektronik), die geringere Zuladung (weil die Hybritbatterie Platz frisst und wiegt), sowie die geringere Engeriedichte von Bezin (fast alle Hybriden sind ja Benziner) und die viel schnellere Tank- vs. (Netz-)Ladezeit betrachtet, spricht, zumindest für mich, recht wenig für einen Plugin Hybriden als BOV.


    Was ich noch als sehr sinnvoll betrachte ist ein E Roller den man im KFZ mitführt. Das kann meines Erachtenes in der einen oder anderen Situation sicher helfen.

    Mehl. Vakuumiert mit Sauerstoffabsorber im Beutel ganz locker 5 Jahre haltbar, eher länger. Hab neben dem Holzofen/Kamin auch eine "Küchenhexe" und kann somit Brot backen. Aufwand, ja. Schlägt aber im Winter zwei Fliegen mit einer Klappe und Brot bringt einen schon gut weiter.


    Ansonsten halt auch das ganze Program. Stück Brot dabei macht aber schon halt vieles geiler.


    Reis finde ich auch mega praktisch. Mit der Vakuumiermaschine tiefgezogen und nen Sauerstoffabsorber rein ist er nahezu unbegrenzt haltbar und mächtig kalorienreich. Nudeln ebenso. Graupen dito. Kartoffelpürreflocken/-pulver auch.

    Wie Konstantin schon sagte, alles gut verwendbar um herrkömmliche Konserven aus dem Rotationsvorrat aufzuwerten und gehaltvoller zu machen. Gulaschsuppe mit frischem Brot ist schon was anderes als nur ne Dosensuppe. Mit Reis machst du aus jeder Dosensuppe nen gehaltvollen Eintopf. Mit Nudeln auch. Dosenwürstchen sind mit Kartoffelpüree genauso lecker, machen aber besser satt. Dose Sauerkraut dabei - Mahlzeit! Die Kombinierbarkeit und Vielfalt wird in einem Dauerszenario denke ich ein großer Vorteil sein.

    ein tierabwehrspray ist nach definition eben gegen tiere gedacht. solange es auf der dose steht, alles in ordnung solange man nicht expliziet auch dieses verbietet.

    Juristisch ist es ganz simpel. Das Verbot in einer "Waffenverbotszone" bezieht sich auf "Waffen". Sprich auf alle "Waffen" , also auf "Waffen" allgemein. Ergo ist es unerheblich welchem Verwendungszweck "die Waffe" dient. Bedeutet, es ist egal ob "die Waffe", also ihr Zweck, gegen ein Tier oder gegen einen Menschen richtet.


    Wie Effektiv Waffenverbotszonen allgemein udn besonders die am Hamburger HBF sind, zeigt der jüngste Vorfall eines Messer-Attentäters am Ahmburger HBF. Zumindest konnte der Täter sich sicher sein, dass wenn er der Einzige ist der sich über das Verbot hinwegsetzt, dass er dort nur auch halbwegs wehrlose, zumindest aber auf vom Staat juristisch entwaffnete, Opfer trifft.

    Mit Ausnahme von SH und MP (wo es zeitlich begrenzte Touristenangelscheine gibt) brauchst du in Deutschland immer und überall (was nicht heißt das ein anderes BL nicht evtl. auch noch irgendeine Ausnahme kennt, sorry ist Deutschland halt) einen gültigen Bundes-Fischereischein.

    ABER an den Forellensehen (Forellen Puffs, Pay Ponds, Bezahlteichen....) fragt idR. niemals jemand ob du einen gültigen Fischereischein hast. Es wird also nicht (betreiberseitig) kontrolliert und das muss auch nicht geschehen. Theoretisch könnte das Ordnungsamt oder eine andere Behörde allerdings an Forellenpuffs kontrollieren. Gab es wie man hört in den letzten 70 Jahren in ganz Deutschland auch 6 - 7- drölfzig Mal. 5 Mal davon im Lockdown um nachzumessen ob die die vorgeschrieben 4m vom nächsten Angler weggestanden bist. Du gewinnst also eher im Lotto, als dass du am Pay Pond kontrolliert wirst.


    Trotzdem empfehle ich als aktiver Angler jedem Interessierten den Fischereischein zu machen. Bzw. den Vorbereitungskurs für die Fischereiprüfung. Schon deswegen, weil du mächtig viel dabei lernst (zwar auch vieles was du niemals brauchst - Hallo Deutschland) und dich dananch besser auskennst als jemand der irgendwo ganz weit im Süd-Osten Fischwirtschaft studiert hat.


    Ansonsten, je nach Wohnort. Bieten sich Dänemark und die Niederlande mit sehr liberalen, legalen Möglichkeiten an, einen Fischereischein ohne Prüfung einfach zu kaufen und dort die Erfahrungen zu machen, die Deutschland dir als braven Steuerzahler leider verwehrt bzw. erschwert.