Wenn es schnell gehen muss

  • Nun ja, die Abhängigkeit vom Sprit ist sicherlich richtig. deshalb sollte der Tank eines BOV stets mindestens halbvoll, besser immer voll sein.

    (Halte ich auch nicht zu hundert Prozent ein, versuche es aber).

    Für eine Flucht zu Fuß wäre meine potenzielle BOL zuweit entfernt. Ich könnte bei Bekannten unterkommen, aber das ist noch in der Planungs- und Entwicklungsphase.

    Eines sollte man meines Erachtens aber nicht tun, nämlich sich voll und ganz auf das Auto verlassen.

    Auch bei einer Flucht mit dem Auto kann es sein dass man - aus welchen Gründen auch immer - zu Fuß weiter muss.

  • So lange die Möglichkeit besteht ein Auto zu nutzen würde ich das auch tun, die Vorteile wie Reichweite, Geschwindigkeit und zu transportierender Masse sind nicht zu leugnen. Allerdings enden diese Vorteile mit dem Treibstoff oder an einer Straßensperre.

  • Das ist richtig!

    Ein weiteres Problem besteht darin aus der Stadt überhaupt erst einmal rauszukommen. Insbesondere wenn man sehr zentral wohnt.

    Die Straßen werden sehr wahrscheinlich verstopft sein, weil ja alle gleichzeitig fliehen wollen.

    Je nach Szenario können evtl. auch die Autobahnen aufgrund der Leitplanken zu tödlichen Fallen werden. Man ist dann im Stau gefangen!

    Hier zeigt sich wieder einmal dass alles seine zwei Seiten, seine Vor- und Nachteile hat.

    Daher ist es besonders wichtig sich nach Möglichkeit zum richtigen Zeitpunkt zu verdünnisieren, aber das ist ein Thema für sich.

  • Deshalb setze ich auch zusätzlich auf ein Fahrrad als BOV. Das ist schmal, wendig, in Grenzen geländegängig und schneller als zu Fuß.

    Um rechtzeitig weg zu kommen muss man gut informiert sein. Ein sehr komplexes Thema...

  • Würde ich persönlich jetzt nicht unbedingt nehmen, geht ganz schön auf die Knie. Mit Rucksack hätte ich da nach einem Kilometer keine Kraft mehr. Berg ab geht es zwar ganz gut, bergauf bis du damit aber noch langsamer. Schon ausprobiert.

  • Es gibt einen Klapproller, Diblasi heißt das Ding. Ist eine 50er und kann daher ganz offiziell mit normalem Führerschein gefahren werden. Auf Muskelkraft würde ich mich persönlich nicht verlassen. Aber da muss sich jeder selbst einschätzen.

    Was die Leitplanken angeht: Ganz sicher bin ich nicht, aber ein 21er Schlüssel bzw Nuss mit langem Hebel sollte man schon dabei haben um die notfalls abzuschrauben.

  • Also wie war nochmal die Frage? ;)

    Jetzt im Enrst. Ich bin ja bekanntermaßen Ganzjahres Radfahrer. Das Rad welches auf dem Foto zu sehen ist, gespickt mit guten Pack- und Lenkertaschen eines Namhaften Herstellers. Darin sind immer Dinge die ich für einen "Ernstfall" benötige, das fängt bei Werkzeug an geht über Verbandszeug bis hin zu Regenponcho, Regengaloschen Trinkflasche usw. Ich bin zu 95% nie weier von zuhause entfernt als maximum 15 Kilometer. Im Ernstfall also ca 2 Stunden fahrt mit dem Rad (Regulär 1Stunde) aus 2 Fahrtrichtungen gesehen, komme ich an unserem "SchreberGarten" vorbei. Dort ist eine abgespeckte Version unseres BOB. Wobei ich ja sagen muss, dass wir nicht vorhaben flüchten zu wollen, ausser bei Bombenfund oder Strahlungsgefahr, haben wir vor, restliche Szenarien "auszusitzen".

    Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.

  • Hallo Che Guevara ,

    Vielleicht kannst du ja dein Fahrrad samt Ausrüstung genauer vorstellen. So gesehen scheint dein Fahrrad ja auch schon EDC Charakter zu haben und dementsprechend steckt bestimmt viel interessantes Know-how drin das mindestens mich auch interessiert.