Grundsatzfragen zum Einlagern von Brennbaren Material

  • Allgemein ist es ein schwieriges Thema. Das mit den DIN-Normen dachte ich mir schon, wusste ich aber nicht genau. Danke Jekyll . Trotz allem scheint es mir in der Prepperszene schon oft so zu sein nach dem Motto "ich will das so, also mach ich das auch", oder auch "es machen doch eh alle". Wer dann der ist, der bei einem Unfall haftet, sollte klar sein, wenn klar wird, dass da jemand Unmengen brennbaren Materials hortete...Aber wie schon geschrieben, alles eine Sache des Verstandes und ob man ihn anzuwenden vermag. Persönliche Interessen über die Sicherheit meiner Mitmenschen zu stellen oder gar über das Gesetz, würde mir persönlich nie einfallen.

  • Also generell solange nichts geschieht, ist es so gut wie egal wie viel von jenem Material man hat. Das fängt doch schon bei den Campingsgaskochern an, man darf wohl, wenn ich mich recht entsinne nur ... 8 Butangaskartuschen im selben Gebäude aufebwahren oder so. Das reicht im Notfall vorn und hinten nicht.


    Sollte jemals zu einem Brandfall kommen spielt eventuell die Versicherung nicht mehr mit, wenn man mehr einlagert als die hier uns unbekannte Grenze dafür.


    Aber ich finde es spannend, dass das halt eine Norm ist und wie ich derzeit selbst aus einer Umschulung gelernt habe, sind Normen, da besttätige ich noch mal den Jekyll , für Fachkunde, sotmi ist jeder Normie ausgenommen der keine Fachkundeprüfung abgelegt hat - womit, dann hiernach die Regeln garnicht gültig sind, oder? Das liest sich alles nun so als wäre das nur für jene relevant die beruflich sich um Gebäudesicherheit kümmern - tue ich nun nicht, also kann ich 100 Kartuschen einlagern.


    Ich glaube wir brauchen hier eine definitive Ansage mit staatlicher Quelle, sonst drehen wir uns etwas im Kreis. Wenn jemand jemanden kennt, ich freue mich über Info hierzu.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Ich habe mich vergangene Woche dazu mit einem Feuerwehrkommandanten ausgetauscht.

    Auch hier Fehlanzeige. Es gibt die pauschalen Aussagen von 20l Benzin etc, aber unterm Strich war die Aussage "haushaltsübliche Mengen"... wie auch immer diese auszulegen sind.

  • Sowohl aus meiner Zeit als Maschinenbautechniker in der Konstruktion, aktuell als Planer in der Haustechnik, aber auch als Qualitätsmanager kann ich das mit den Normen bestätigen.

    Alle sind sich einig, das Normen immer nur Richtlinien sind und sein können.


    Sollte aber mal etwas passieren, wird sich ein Gutachter sehr nah an den Normen orientieren. Und dann musst du im Beruf wie auch Privat, sehr gut argumentieren warum du womöglich sehr stark von geltenden Normen abgewichen bist;)

    Machen ist wie labern - nur krasser!