Wenn man jetzt von so richtigen Survivalsituationen ausgeht, dann gibts bei dem was man tun kann schnell Grenzen. Ich glaube man kommt da man nem erweiterten Erste Hilfe Set mit Desinfektion und Augenspüllösung + ein paar Bedarfsmedikamenten schon gut aus. Es gibt da natürlich viele schöne Möglichkeiten und die meisten hier Bevorraten sicher eine wesentlich größere Sammlung an Hilfsmitteln als ich, aber viele Hilftsmittel sind dann doch eher vorübergehend und als Damage control, als definitiv:
- das TQ macht nach 2h im Gewebe die ersten Probleme. Das ist die Zeit, nach der Chirurgen im OP die Blutsperre lösen sollten. Nach 6h Anlage ist die Extremität wahrscheinlich tot oder dem Untergang geweiht
- das Israeli bandage ist ein ähnliches Provisorium und bracht ne weitere Versorgung
- gleiches gilt für sämtliche hämostyptischen Bandagen wie das combat gauze
- ein weiteres Problem ist nach einer Wundversorgung das Thema Infektion und Blutvergiftung, was Antibiotika und Wundtoilette nötig macht
- Frakturen/Luxationen insbesondere wenn Repositionen notwendig sind, bekommt man auch recht schlecht draußen versorgt.
Ich würde es als progmatisch halten und nicht zu viel mitnehmen, wenn es um survival geht. Wenn natürlich medizinische Versorgung verfügbar ist in einer bestimmten Zeit, weil man nur in der Natur übt und probiert, können provisorische Dinge wieder leben retten.