Umfrage - Auf welche Krise bereitest du dich vor?

  • Es geht mir nicht um das "wie" wohne ich ländlich ist zB Brandgefahr für mich aber greifbarer als der Bürgerkrieg/Krieg überhaupt. ; )

    Ja genau. Das ist doch interessant zu sehen, wie die Verteilung der Krisenszenarien ist, auf die sich die Leute vorbeireiten.

    Klar, wer neben einem maroden AKW (zB. Tihange) wohnt, bereitet sich auf einen GAU vor und lebt jemand am Fuße des Vesuv ist ein Cyberangriff für ihn vermutlich irrelevanter als ein Vulkanausbruch. Das liegt ja in der Natur der Sache.

    Warum sich wer worauf vorbereitet, oder eben nicht, kann ja jeder gern erleutern wenn er möchte.

    Das wird eine Umfrage halt nicht leisten können, die Individuellen Beweggründe zu erfassen. Ist bei einer politischen Umfrage ja nicht anders. Menschen im 30 Seelen Dorf in der Eifel haben ganz andere Themen, Beweggründe und Bedürfnisse als jemand in Bln Neuköln.

    Aber der Kern einer politischen Umfrage bleibt ja der Selbe. Wenn gefragt wird "Welche partei wählen sie?" dann grenzt sich die Frage ja klar von "Warum wählen sie welche Partei" ab.

    Die Umfrage erfasst halt quantitativ und nicht qualitativ. Das ginge nur individuell im Interview.

    Von daher, wer seine Beweggründe mitteilen möchte, dem bleibt das ja unbesehen belassen.

                                                                            Si VIS PACEM PARA BELLUM

    6 Mal editiert, zuletzt von John Doe ()

  • Ich verstehe, die HIntergründe WIESO man sich auf WAS vorbereitet sind unterschiedlich je nach persönlicher Situation. Was aber keine Rolle spielt, wenn generell abgefragt wird: "Was ist dein Problem?" Und ja, es ist das Wieso das hier fehlen könnte, aber da ist nicht nur Suburban und City und co unterschiedlich, selbst direkte Nachbarn haben unterschiedliche Krisen die sie für realistisch halten, nur eben aus unterschedlichen Gründen.


    Ich bin hier so mitten drin, Kleinstadt zwischen leerem Flachland und vollster Großstadt, beides nur 'nen Katzensprung entfernt von mir. Hier, und das habe ich mal so nicht angekreuzt, kann mal fix der direkt die Stadt anschneidende Fluss die Ufer überqueren, hatten wir schonmal, THW, Feuerwehr, Rettungskräfte, Polizei und privatpersonen in vollem Einsatz zur Schadenbekämpfung, aber es macht mir weniger Sorgen, da das eher ein temporäres Problem wäre das wir schonmal beheben konnten - was nicht heisst, dass es das Problem nicht gibt.


    Die Kollegen aus Hamburg könnten Hochwasser angeben, weil sie direkt betroffen sind von der Elbe und der Launen der Natur, aber ist das kritischer als ein Atomkrieg? Also, bleiben wir hier doch mal "nur" bei dem exakten Thema: Welche Krisen hälst du für am realistischsten? (Ungeachtet deiner persönlichen Situation und wieso du sie für realistisch hälst, außer man möchte ausführen).


    Nach einigen Wochen sollten hier spannende Mittelwerte sich ergeben, ich sehe bereits zwischen 4 abgegebenen Stimmen und nun 10 einen spannenden Trendwechsel und bin geschockt überrascht, dass einer der Bereiche bei dem ich z.B. gar einen Weltkrieg als Konsequenz sehen könnte voll vom Tisch fällt Lass' mal kurz nachdenken Ich bin gespannt wie es wird mit ein paar Abstimmungen mehr.


    Beim nächsten Newsletter sende ich diese Umfrage mal mit.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Mich erstaunt dann doch, das die Vorbereitung für einen konventionellen Krieg bei 50% liegt...


    Hängt das mit den Bildern aus der Ukraine zusammen ?

    Welcher Aggressor sollten Deutschland ( und damit verbunden ) alle Länder der NATO konventionell angreifen und besetzen? Ich rede hier nicht von " gezielten Dingen die von Himmel fallen" . Besetzen geht schon gar nicht, diese riesige Flache müsste ja auch unter Kontrolle gehalten werden....

  • Mich erstaunt dann doch, das die Vorbereitung für einen konventionellen Krieg bei 50% liegt...


    Hängt das mit den Bildern aus der Ukraine zusammen ?

    Welcher Aggressor sollten Deutschland ( und damit verbunden ) alle Länder der NATO konventionell angreifen und besetzen? Ich rede hier nicht von " gezielten Dingen die von Himmel fallen" . Besetzen geht schon gar nicht, diese riesige Flache müsste ja auch unter Kontrolle gehalten werden....

    ...wenn Polen & Deutschland gefallen ist wird sich vielleicht der Rest von Europa ohne großen Widerstand ergeben.

    Ich kann mich noch gut erinnern als es hieß - der Iwan geht nicht in die Ukraine.

    Warten wir ab was passiert wenn die NATO aus Grund XY zerbricht. Ich halte die Türkei (aktuell die größte Streitkraft der europ NATO) für keinen sehr treuen Bündnisgenossen mehr. Die USA ist auch ein Wackelkanidat.

    Wir werden hier todsicher nicht so kämpfen wie die Ukrainer - wo schon so viele Verräter unter uns sind... aber das ist Gott sei Dank nur meine nicht ausschlaggebende Meinung.

    Si vis pacem - para pacem

  • Für mich ist grad' der Blackout debatierbar Lass' mal kurz nachdenken


    Aber vor allem "Cyberangriffe, Angriffe auf /Ausfälle von von Telekommunikation, Internet, IT" so weit unten und so irrelevant. Ein paar gut koordinierte und gezielte Cyberangriffe würden die Börse in Frankweurt lahmlegen, die Bankensysteme, die Stromnetze - alles zeitgleich. Es geht in unserer vernetzten Zeit kaum schlimmer als das, "Internet" betrifft ja nicht nur den privaten Zugriff auf Instagram und Facebook: Lieferketten und Bestellwege brächen zusammen, Infrastruktur mit allen Signalen zeitgleich ausfallend, Schleusen und Co laufen Digital und es gäbe Überschwemmungen, Tankstellen stünden still sobald sie leer würden (wenn überhaupt möglich, da Blackout auch eine potentielle Konsequenz dessen ist), Börsencrashes, Krankenhäuser liefen nur noch 72 Stunden auf Notstrom und würden überfüllt sein, Polizei wüsste nicht mehr wohin und was zu tun, weil völlig überfordert und Aggressive Gruppen würden randalieren - alles zeitgleich und wärend dessen läge die Kommunikation völlig lahm und die Bevölkerung wäre überwiegend auf sich gestellt.


    Das ist der größte Schwachpunkt unserer gesamten Gesellschaft und dessen Auswirkungen wären alle anderen Optionen/Krisen zeitgleich. (Nungut, bis auf Erdbeben oder so)

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Aber vor allem "Cyberangriffe, Angriffe auf /Ausfälle von von Telekommunikation, Internet, IT" so weit unten und so irrelevant. Ein paar gut koordinierte und gezielte Cyberangriffe...

    Sehe ich absolut genauso!


    Für einen Agressor ist es viel einfacher, aus der "sicheren" Deckung heraus, vom eigenen Boden aus, am Rechner, Chaos und Unheil zu stiften, als seine Truppen, Luftstreitkräfte, Marine, was auch immer, in den Ring zu schicken. Und, die treffer sitzen tiefer. Inmitten der Geschellschaft udn Wirtschaft und "nicht nur" auf dem Schlachtfeld.

                                                                            Si VIS PACEM PARA BELLUM

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  • es würde schon langen wenn das gps signal wegfällt. und dieses ist eher warscheinlich als ein krieg. wenn trump sauer wird legt der doch den schalte um. kein flugzeug keine rakete alles weg mit was wir die eu verteidigen könnten

  • es würde schon langen wenn das gps signal wegfällt. und dieses ist eher warscheinlich als ein krieg. wenn trump sauer wird legt der doch den schalte um. kein flugzeug keine rakete alles weg mit was wir die eu verteidigen könnten

    Europäische Verkehrsflugzeuge nutzen (Multi-) GNSS (Kombination aus "allen" verfügbaren satellitengestützten Navigationssystemen zB. GPS, Galileo, etc., inkl. dem russischen GLONASS) sowie EGNOS.

    Die europäischen Millitärs all diese Systeme ebenfalls, aber zudem zusätzliche eigene satelitenbasierte Systeme sowie unabhängige Trägheitsnavigationssysteme IRS und weitere terrestrische Navigationshilfen zB. VOR/DME.


    Just my 2 Cents....

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