Rucksäcke und Hersteller - was sind die besten?

  • Moin Mitprepper,


    da ich nun über die vielen jahre Preppen einige Rucksäcke durch habe, stellt sich mir die Situation so langsam mal einen guten anzupeilen, so einen bewährten bei dem Prepper sich einig sind "Yo, das ist gutes Zeug!". Aber ehrlich gesagt kenne ich außer dem Tasmanian Tiger keine etablierten hersteller und das wird wohl nicht der einzige sein der gute Qualität liefert, aber vor allem Rücksäcke herstellt die auch auf 25km Marsch noch angenehm zu tragen sind.


    Meine Auswahl beläuft sich auf No-Name Produkte oder bekannte "Billigmarken":


    60L BW Miltek - 0/10 absoluter Trash, nach 10km fetzt es den Rücken kaputt, egal wie gut man den Packt, die Gurte sind scheisse und ungepolstert, die Brust und Bauchgurte sind schmale Riemen die sich durch die Kleidung fressen und die Stabilität ist für 60L völlig ungeignet. Bei größeren Rucksäcken mit großem Volumen behaupte ich sollte man nicht auf Billighersteller zurückgreifen - hier trägt man nunmal auch mal 20kg mit sich und die sollten gut gehalten werden, damit der Marsch nicht unnötig erschwert wird. Die Billigrucksäcke in diesem Segment scheinen nichts zu taugen.


    25L Miltek BW - 8/10 Richtig geiler kleiner Rucksack! Im Gegensatz zum großen 60L ist der hier zuverlässig und hat mich auf etlichen Outdoor Ausflügen, Lost Places und im Alltag zuverlässig begleitet. DIe Gurte sind angenehm, die Brust und Bauchgurte sind auch okay (bei 25L ist das Gewicht ja nicht ganz so groß) und bis auf ein mal nachnähen bei einer Kleinigkeiten habe ich in gut 10 Jahren nicht ein mal was am Rucksack machen üssen - definitive Empfehlung für das kleine Portmonaie


    15L Dreipunkt-Gurt-Rucksack - 6/10 Das ist der Schwarze Quick-Response-Kit Rucksack den ihr vllt von den Medienauftritten kennt. Sehr angenehm für kurze Strecken, aber auf lange Strecken definitiv ungeeignet, weil durch die Drei-Punkt-Halterung der Tragekomfort leidet - hypothetisch, eigentlich, logisch vorstellbar. Im Alltag zur Arbeit, zur Uni oder in der Freizeit mal was m9itnehmen was man so braucht, dafür ist er jedoch gut geeignet. GÜnstig ist der auch noch und auf einem 25km Marsch habe ich den bereits testen können, hat mir keine Probleme gemacht, trotz des Schultergurts-3-Punkt-Tragesystems. An dem gefällt mir besonders, dass man an den großen Gurt ganz leicht eine Stirnlampe befestigen kann oder ein Funkgerät, somit hat man essentielles direkt griffbereit. Einzgier Nachteil hier, obwohl der mich auch lange zuverlässig begleitet hat, ist das kleine Packmaß, das wirklich nur für ein "erweitertes EDC", sonst ein top rucksack! Findet ihr bei Amazon als "Tactical Backpack" oder so.


    Was sind Eure Erfahrungen? Was sind Eure Geheimtipps?
    Welche Rucksäcke waren Euch angenehm treu und von welchen würdet ihr eher abraten?

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • US Army Rucksack LARGE Molle II SET mit Fraime, Sustainment-Taschen (ACU) UCP Tarn


    66-82 Liter, eine geniale Konstruktion mit Rahmen und starken Hüftgurten, wo man 25 kg kaum spürt.

    Gebraucht ab 50 € erhältlich.


    Robustheit, Haltbarkeit natürlich auf höchstem Niveau.


    Unser 2. BOB ist ein 5.11 mit ca 40 Litern, macht in der Verarbeitung auch einen robusten Eindruck und ist auch gut von ( kleineren Personen ) Frauen und Jugendlichen zu tragen. Er ist natürlich im zivilen Leben unauffälliger als der der US Army.

    • Hilfreichste Antwort

    Ich hatte jahrelang ausschließlich Decathlon-Eigenmarken als EDC-Rucksack. Aktuell habe ich einen von Helikon-Tex. Bin zufrieden und das Teil ist super, aber die Decathlon-Rucksäcke kamen mir noch viel stabiler und langlebiger vor.

    "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist darauf vorbereitet es nicht zu schaffen!"

  • Als EDC hab ich inzwischen diesen Sling-Rucksack von Explokit hier und bin bisher voll zufrieden

    https://www.amazon.de/dp/B0DCK4ZJ3M?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title&th=1

    - Mein ErsteHilfeSet / kleines IFAK passt gut rein

    - Platz für eine 1l Trinkflasche passt locker rein (war bei meinem alten Sling-Bag nicht so bzw wenn dann hat was anderes zurückbleiben müssen), Messer, Feuer, Taschentücher, Tampons, Sitzunterlage, Schreibzeug, passt auch alles und hab dann immernoch Platz für nen Snack
    - an der Unterseite sind lose Riemen (meist genutzt um eine Decke für den Hund einzurollen und mitzunehmen, aber Jacke etc geht auch; oben kann man die Gurte auch verstellen und nach Bedarf nochmal was einspannen

    - NACHTEIL: das unterste Fach lässt sich nur bedingt öffenen weil der Gurt das miteinspannt (aber für den Preis find ich es vernachlässigbar)

    Verarbeitung ist auch gut


    Hab tatsächlich auch eine Tasche aus dem Aldi/Lidl (rabattiertes Sonderangebot, weil er schon die 2te Woche im Angebot war) von der Marke "Live in Style" oder kurz LS der "Handgepäck-Rucksack" sind glaube so 40 Liter - als Bug Out Bag. Jetzt wo ich die Marke niedergeschrieben hab klingt es etwas lächerlich, aber beim KG1 Training hat er gute Dienste geleistet und Axel hat nur die Polsterung bemängelt, weil im Mesh sich eben Steinchen oder Tannennadeln verfangen und dann drücken können. Ist bequem, stabil verarbeitet, olivgrün ist unauffällig genug und es passt reichlich Zeug rein...


    Den hier hab ich jetzt erst bestellt Brit. Armee Rucksack, "PLCE SHORT, und der soll mir den LS ersetzen (LS wird meinen Wander/Reiserucksack ablösen)

  • Für was am besten? Wenn es wirklich um die Wurst geht, dann geht es auch oft richtig robust zur Sache und da gibt es für mich nur die Marke SAVOTTA, kein anderer Hersteller baut so stabile Rucksäcke .. Einer dieser Rucksäcke wird seit mehreren Jahren übelst beim unseren Kursen gerockt und zeigt dabei keinerlei Gebrauchspuren oder Verschleiß ..

  • ich nutze berghaus. die richtig fetten teile. beim kauf war ich noch naiv und der meinung 100 und 120 lieter müssen schon sein. alles reingepackt was ich mir so dachte es zu brauchen und eine tour in den bergen, nach nur 5 kilometer konnt mein rücken selbstständig ave maria singen.

    ich nutze diese zwar noch immer da fast unzerstörbar, aber ich achte auf gewicht. nie über 15 kilo abmarschgepäck

  • ich nutze berghaus. die richtig fetten teile. beim kauf war ich noch naiv und der meinung 100 und 120 lieter müssen schon sein. alles reingepackt was ich mir so dachte es zu brauchen und eine tour in den bergen, nach nur 5 kilometer konnt mein rücken selbstständig ave maria singen.

    ich nutze diese zwar noch immer da fast unzerstörbar, aber ich achte auf gewicht. nie über 15 kilo abmarschgepäck

    Ging mir genauso, ich hab auch direkt mein ersten Rucksack mit 80L Volumen gekauft. Das ist, wenn richtig fett gepackt, auch schon BW Gewaldmarsch Niveau. Nicht für jeden und nicht in jeder Situation tragbar (wortwörtlich).


    Aber da bin ich in der Gear-Falle. Habe inzwischen fünf Rucksäcke verschiedener Größen Darauf 'nen Kaffee! Für alle Situationen. Nur noch nicht ganz die Ressourcen alle notwendigen immer vorgepackt zu haben. Habe hier einen Daily, der ist fast immer gut gepackt, aber der INCH, der ganz große, ist grundsätzlich leer. Muss hier und da auch noch etwas Ressourcen aufbauen damit neben dem daily BOB auch noch ein echter Notfallrucksack gepackt ist, zusätzlich, eventuell in richtung 50L.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • man nehme eine tragetasche ( kein rucksack) packe alles rein was man denkt zu brauchen und verziehe sich in den nächstbesten wald oder garten wenn man hat. schnell weiss man was fehlt und ich doch sicher da in der nähe der wohnung. eine tasche deswegen : ein rucksack kann natürlich immer in der kriese kaputtgehen. man muss also das gesammte geraffel mit meist einer hand tragen

  • Definitiv eine gtue Idee, Theorie ist eine Seite der Medallie, Praxis ist wo sich herausstellt ob man wirklich alles hat was man brauchen könnte. Was aber Rucksäcke betrifft, eines Tages wird es bei mir ein Tasmanian Tiger. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Ein qualitativ wertiger Rucksack macht ein paar mehr km auf der Sohle möglich, angenehmer zu tragen und einfacher Zugriff auf Notwendiges zu haben, da gut ausgestattet.


    Bis dahin komme ich (noch) mit meinen 0815 No-Name Rucksäcken und dem MFH gut aus.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.