Also, ich habe beruflich Erfahrung mit dem Thema und kann allen ein bisschen zustimmen. Beim Benzin gibt es Leistungseinbußen und Kleingeräte wie Kettensägen, Rasenmäher oder Mofas laufen gar nicht mehr. Die meisten Autos aber werden für den Laien ohne merkliche Probleme laufen. Benzinstabilisator zögert das ganze natürlich hinaus, aber auch nicht ins unendliche.
Beim Diesel ist es abhängig von den Additiven. Sommerdiesel flockt im Winter aus und dieser Prozess lässt sich nicht komplett rückgängig machen und verstopft auf Dauer das System.
Winterdiesel hält da natürlich deutlich länger, aber entsprechende Additive lassen sich beimischen.
Das wichtigste ist beim Diesel, dass die Kanister voll und der Diesel sauber ist, da Kondenswassereintrag zur sogenannten Dieselpest führt, bei welcher Bakterien in der Diesel/Wasser Trennschicht den Kraftstoff zersetzen, was den Kraftstoff komplett unbrauchbar macht und auch das Dieselsystem nachhaltig schädigt.
Zur Einlagerung eignet sich der B0 Diesel am besten. Dieser hat keine organischen Bestandteile und ist daher bei optimaler Lagerung quasi unbegrenzt haltbar, hätte selber schon nachweislich 30 Jahre alten Diesel, der keinerlei Probleme verursacht hat.
Heizöl ist zur Lagerung nicht empfehlenswert, da dies keine geeigneten Schmiereigenschaften hat, welche aber für Motoren dringend benötigt werden und diese dadurch komplett zerstört werden. Da die klassische Ölheizung weitaus einfacher aufgebaut ist, stellt das aber im eigentlichen Gebrauch kein Problem dar.
Ich hoffe ich konnte euch hiermit weiterhelfen um etwaige Entscheidungen zu erleichtern