Absolut - bin ich bei dir, ein feines Fass geöffnet an Thema.
Ich bin schon seit Jahren nicht mehr so auf diesem "oh noch eine Krise" geschweigedenn emotional überhaupt empfindlich für Krisen. Sie geschehen, das ist nunmal so und sie werden weiterhin geschehen, auch das ist nunmal so. Besondern wir Prepper, wer wenn nicht wir, wissen, dass Krisen allgegenwärtig sind - von Kleinkram zu Krieg, durchgehen, jederzeit und immer und überall.
Da ist es nur verständlich, wenn man robusten Verstandes ist, dass man nicht in einem Loch von "oh alles ist böse und wir werden sterben" landet, sondern eher bei "Ah, okay, noch eine Krise - super, läuft, wer hat das wieder verkackt? An welcher Stellschraube wird es dieses mal teurer? Ah, ja okay, bin vorbereitet."
Ganz besonders doll finde ich, dass die meisten Krisen in einer einzigen Sache sich einig sind:
Es wird teurer, für die Normies (also uns). Völlig egal ob Ukraine, Hormus, ein Virus, China oder Elon Musk - Egal welche Krise, es gibt immer nur ein Symptom das bei JEDER Krise deutlich wird: Wir müssen mehr Kaufkraft abdrücken. Aber ja nur wir, und parallel landet das in Taschen von Menschen die sowieso bereits zu viel haben. Wie soll man da nicht irgendwann nur noch ein müdes Schulterzucken über haben für "die nächste Krise" weil man weiss, dass es für die große Masse nur eine einzgie Auswirkung hat: Irgendwas wird wieder mehr kosten als vorher.
Bei mir merke ich, dass ich keine Lust mehr auf You Tuber habe, die schon seit Jahren den "baldigen Weltuntergang" ankündigen.
Meine lieben Medienbekannten Kollegen sind da sehr fleißig, wahrlich, und es funktioniert - genau so funktioniert die moderne Zeit des "Jeder selbst ist ein Einflussnehmer auf die Welt, wenn genug drastischer und extremer Inhalt verfügbar gemacht wird". Die sind schlau, die haben Aufrichtigkeit über Bord geworfen und nehmen stattdessen Geld ein.
[...] Ich bin vorbereitet und wenn’s knallt, dann knallt es halt und ich mache das Beste draus
Ja, genau so sieht es aus. Irgendwann, wenn man wirklich Prepper ist und nicht nur einem Trend folgt, hat man das beste aus seinen Vorkehrungen gemacht und ist auf vieles vorbereitet. Irgendwann kann man nicht mehr tun als man schon tut und das was man tut oder bereits erledigt hat, steigert das Übeleben in vielerlei Situationen. Damit kommt auch eine gewisse Ruhe, es gibt nur noch weniges das wirklich Probleme bereiten könnte und vermutlich nur sowas was man eh nicht mehr beeifnlussen kann, weil es außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt.
Ich selbst bin in an einem Punkt wo es wirken mag wie "Ach ist dem auch egal" aber so ungefähr ist es auch. Auf den Laufenden bleiben, als Nebeninformation verwerten, weiterhin Preppen wie gewohnt. Ob nun Virus A oder Virus B - Masken, Desinfektionsmittel, Medikamente etc sind vorhaden. Ob nun Lebensmittel A oder B teurer wird, Prepps sind vorhanden. Ob nun Statistik A oder B sich verändert - muss man halt mehr Geld vedienen.