Beiträge von Zauberer

    Besonders in einer Großstadt bilden auch die zahlreichen umstehenden Gebäude einen gewissen Schutz. Alleine diese schirmen schon einen großen Teil der Strahlung ab. Besonders wenn man in der Innenstadt wohnt. Nachteil: es ist schwieriger rauszukommen.


    Generell dürfte sich Flucht aus einer Millionenstadt schwierig gestalten sofern man nicht am Stadtrand wohnt.

    Wenn schon im normalen Berufsverkehr die Straßen verstopft sind, was geschieht dann erst in einem worst case Szenario wenn alle gleichzeitig fliehen wollen?

    Meiner Meinung nach kommt es also sehr darauf an wo man wohnt.

    Stadtrand: Flucht evtl. sinnvoll. Innenstadt: k.v. (kannst vergessen).

    Im letzteren Fall scheint es mir das beste im Haus zu bleiben und eine Evakuierung abzuwarten.

    Stimme voll und ganz zu!

    Die Liste vom BBK ist unbestritten eine gute Orientierungshilfe. Sie ist allerdings zum größten Teil dafür gedacht, die Zeit bis zum Eintreffen von Hilfskräften zu überbrücken.

    Meiner Meinung nach sollte sie um Langzeitnahrung ergänzt werden.

    Hier gibt es sowohl gefriergetrocknete Lebensmittel die bis zu 20 Jahre haltbar sein sollen, als auch Riegel (z.B. NRG5 usw.).

    Wichtig ist ferner: kaufe nichts was Du absolut nicht magst, nur weil es lange haltbar ist! Du wirst es auch in einer Krise nicht mögen.


    Was ein Erste Hilfe Set betrifft hat HowToDo schon alles gesagt.

    Über Sinn oder Unsinn von bereits fertig bestückten Nothilfesets gibt es unterschiedliche Ansichten.

    Wenn Du (wie ich) medizinischer Laie bist, ist meiner Meinung nach der Auto-Verbandskasten ausreichend.

    Ein "analoges" Fieberthermometer, also ein klassisches "Quecksilber"thermometer sollte nicht fehlen.

    (Die enthalten heutzutage aber schon längst kein Quecksilber mehr!) Eine gute Splitterpinzette gehört ebenfalls hinein.

    Evtl eine Zeckenkarte/Zeckenzange.

    Für viel wichtiger als irgendwelche "Spezialitäten" halte ich einen guten Vorrat an Pflastern,Schnellverbänden, Kompressen, Verbandspäckchen, Mullbinden unterschiedlicher größe. Eben das "klassische" Verbandsmaterial.


    Ist jetzt doch mehr geworden als ich eigentlich dazu schreiben wollte:)

    Interessantes Thema, über das ich mir bisher noch nicht wirklich viele Gedanken gemacht habe.


    Ich denke dass das Hauptproblem dabei weniger der Platzbedarf ist (denn für die vollen Behältnisse hatte man zuvor ja auch Platz), sondern vielmehr dass viele davon verschmutzt sein werden und bald zu riechen beginnen.

    Steht genug Wasser zur Verfügung kann man das meiste ausspülen/auswaschen und in Plastiksäcken irgendwo lagern.

    Den Platzbedarf kann man dadurch verringern dass sich z.B. Papier- und viele Plastikverpackungen klein falten fassen. Leere Dosen unterschiedlicher Größe kann man z.T. ineinanderstecken, oder zusammendrücken.

    Bei Wasserknappheit wirds deutlich schwieriger. Da fällt mir auch keine Lösung ein.

    Schraubgläser würde ich auf jeden Fall auswaschen und aufheben. Man kann sie für vieles weiterverwenden.


    In einer Stadtwohnung lebend kann ich nicht so ohne weiteres etwas verbrennen, oder vergraben.

    Wer auf dem Land lebt, ein eigenes Haus mit Garten besitzt, hat natürlich auch hier wesentlich mehr Möglichkeiten.

    Danke für Deinen ausführlichen Bericht!

    Ich hab die ganze Sache im Fernsehen beobachtet, und bin (in Nordbayern lebend) zum Glück selbst nicht betroffen.

    Wenn man persönlich davon betroffen ist, ist das natürlich nochmal was ganz anderes!

    Als ich die Bilder sah war auch mein erster Gedanke wie wichtig es ist, sich vorzubereiten.

    Natürlich kann man sich nicht gegen alles schützen; wenn Häuser komplett zerstört werden nützen auch die Vorräte nichts.

    Sollte man aber z.B von den Wassermassen eingeschlossen sein und sich in die oberen Geschosse retten können, ist man mit entsprechender Vorbereitung zumindest im Vorteil.

    Zumindest soweit ich das als nicht selbst Betroffener beurteilen kann.


    P.S. Ich "like" Deinen Beitrag bewusst nicht, weil die Hintergründe zu ernst sind als dass en "gefällt mir" angemessen wäre.

    Aber unbedingt vorher zum Tierarzt und sterilisieren lassen (nein, nicht die Mäuse) sonst ist man die Mäuseplage zwar los hat dann dafür aber ein Katzenproblem. :) Die Viecher vermehren sich sehr schnell!

    Außerdem setzt die Benutzung einer Destille ja auch voraus dass man genug von dem zur Verfügung hat, was man vergären will.

    Ist es da nicht sinnvoller gleich das Ausgangsprodukt (z.B. Obst) zum Tausch anzubieten?

    Mit anderen Worten: das meiste von dem was man mit einer Destille verarbeiten könnte, kann man auch so tauschen.

    Nicht nur Holz! Mikrochips. Kupfer, Baustoffe und Getreide haben sich deutlich verteuert.

    Es mag vielleicht noch etwas dauern bis sich das beim Einzelnen bemerkbar macht.

    Es stellt sich aber die Frage ob das nur vorübergehende Ausschläge sind, oder erste Anzeichen einer Inflation?

    Nun ja, es gibt viele Möglichkeiten wie der Normalbürger sein Geld los wird.

    Eine davon ist die zunehmende Digitalisierung, die ja ansich nicht schlecht ist! Mit ihr zusammen nimmt aber auch der bargeldlose Zahlungsverkehr zu - wiederum ansich nicht schlecht! Solange das alles eine Wahlmöglichkeit bleibt, also freiwillig!

    Folgt dann aber die Abschaffung des Bargeldes sind Sparguthaben der Menschen nur noch Zahlen auf einem Bildschirm.

    Der nächste Schritt sind dann Negativzinsen in beliebiger Höhe auch auf kleine Guthaben.

    Es gibt keine Möglichkeit sich davor zu schützen, oder etwas dagegen zu machen! Auch nicht mit Gold und Silber!