Beiträge von Zauberer

    Nachtreg:

    Als praktisch unbegrenzt haltbar (bei richtiger Lagerung) gelten folgende Lebensmittel:

    Zucker, Salz, Honig, Stärkemehl, Wasser, hochprozentige Spirituosen, Essigessenz.

    Weißer Reis (kein Vollkornreis!)

    Hartweizennudeln (keine Vollkorn- und keine Eiernudeln)

    Auch löslicher Kaffee.

    Hallo Jeffrey,

    zunächst einmal ist zu sagen dass das MHD hauptsächlich eine rechtliche Absicherung für den Händler darstellt.

    Bis zu diesem Zeitpunkt übernimmt er Garantie dafür dass das Produkt so aussieht und so schmeckt wie vorgesehen. Das MHD besagt aber nicht dass das Produkt nach Ablauf verdorben ist!


    Fünf Jahre über das MHD hinaus scheint mir aber doch ein bisschen viel.


    Am ehesten könnte ich mir das für Produkte in den Dosen vorstellen, solange diese nicht ausgebeult und aufgebläht sind.

    Bei den Tütensuppen habe ich Bedenken. Die meisten enthalten Fette und Eiweiß was die Haltbarkeit beeinträchtigt.

    Ich hatte mal ein Glas Aprikosenmarmelade 1 Jahr über dem MHD geöffnet. Es war nicht verdorben, aber es schmeckte nur noch süß, nicht mehr nach Aprikose und die Farbe war von orange nach braun umgeschlagen. Konnte man essen war aber kein Genuss.

    Was das Müsli betrifft: Nüsse enthalten Fett und das kann ranzig werden.


    Man kann das MHD bei vielen Produkten schon überziehen, aber 5 Jahre scheinen mir wie gesagt zuviel.

    In gewisser Weise kann auch die Wohnsituation ansich eine abschreckende Wirkung haben.


    Ich denke dass in dieser Hinsicht ein Dorf die besten Möglichkeiten bietet. Jeder kennt jeden, Fremde fallen sofort auf.

    Und es müsste schon eine sehr große Horde von Plünderern sein die es wagt sich mit einem ganzen Dorf anzulegen.


    Die zweitbeste Möglichkeit ist meiner Meinung nach ein abgelegenes, alleine stehendes Haus. Hier hat man die Chance schlicht und einfach nicht gefunden zu werden. Wenn man allerdings doch gefunden werden sollte, steht man auch völlig allein da.


    Städte sind natürlich "Hotspots" der Gewalt und Plünderung, vorallem in Krisenzeiten.

    Aber auch hier spielt es eine große Rolle wo, bzw. wie man wohnt.

    Es ist etwas völlig anderes ob man in einem Einfamilienhaus im Nobelviertel oder in einem großen Wohnblock mit 30 oder 40 Wohnungen wohnt. Plünderer werden es sich zweimal überlegen ob sie in einen verschachtelten Plattenbau mit langen dunklen Fluren eindringen.

    Sie würden ein sehr hohes Risiko eingehen auf massiven Widerstand der Hausbewohner zu stoßen und evtl. nicht mehr lebend herauszukommen.

    In solchen Wohnanlagen kann man - eine gute Hausgemeinschaft vorausgesetzt - auch so etwas wie eine "Hauswehr" aufstellen.

    Ich habe am Schlüsselbund ein kleines Klappmesser, einen Feuerstahl, und eine Mini Taschenlampe.

    Eine plötzliche Flucht, z.B. direkt vom Arbeitsplatz weg ist eingeplant.

    Dafür habe ich das aller aller (aller) nötigste immer im Auto. So z.B. eine Decke, NRG, Trinkwasserbeutel, einen Esbitkocher und eine Edelstahl-Brotdose die ich auch als kleinen Kochtopf benutzen kann.

    Dort wo ich mich aufhalte ist meistens (wenn auch nicht immer) mein Auto in der Nähe. daher ist eine Flucht auch ohne BOB machbar wenn auch schwieriger.

    Gute Bücher zu dem Thema sind:


    "Pflanzliche Notnahrung" von Johannes Vogel

    - Survivalwissen für Extremsituationen -


    "Essbare Wildpflanzen" von Fleischhauer/Guthmann/Spiegelberger

    - 200 Arten bestimmen und anwenden-


    Kann ich beide nur wärmstens empfehlen!