Beiträge von Esther

    Das Wasserproblem ist eines, das eher die Städte betrifft. Dort wird dann sicher auch schneller reagiert. Auf dem Land werden die Leute nicht so schnell verdursten, die Behörden aber sicher auch nicht so schnell reagieren, einfach weil es viel aufwendiger ist.

    10 Tage halte ich für zu pessimistisch. Problematisch sehe ich die Versorgung z.B. in Altenheimen oder ähnlichen Einrichtungen. Ansonsten denke ich eher, dass wir es mit diversen Seuchen zu tun bekommen werden weil die Menschen alles mögliche trinken werden um eben nicht zu verdursten. Durst kann sehr schmerzhaft werden und irgendwann sind einem die Folgen egal. Die Leute werden dann einfach das Wasser aus Spree und Elbe saufen.

    Ich habe bei der Lebensmittelrettung mal zwei Gläser Schokocreme abgestaubt. Das ist wie Nutella, nur konzentrierter, in Zartbitter und eines mit Minze. Da sind locker ein Dutzend Schokoladentafeln drin. Als Notstimmungsaufheller und Energielieferant kann ich das nur empfehlen. Es ist verschließbar und besser zu dosieren.

    Mein Freund hat mal eine Armbrust auf dem Flohmarkt erstanden, die ordentliche Durchschlagskraft hat. Es stecken immer noch einige Pfeile in der Stalltür, die wir nicht mehr raus kriegen. Allerdings bekommen die wenigsten sie in dieser Einstellung überhaupt gespannt.

    wir kochen sowieso schon mit Gas aus der Flasche bis wir eine Küchenhexe auftreiben können. Mit 2 Ersatzflaschen sollte das eine ganze Weile reichen. Danach habe ich noch einen kleinen Campingkocher und wenn gar nichts mehr da ist, muss ich halt draußen Feuer machen.

    Ich glaube er redete von Letzterem, wobei Eingemachtes durchaus so lange haltbar sein kann. Bei Krisen, die über 10 Jahre oder länger zu Nahrungsmittelengpässen führen, wird man so oder so andere Strategien brauchen. Da macht eine Bevorratung vorab kaum Sinn. Ich achte nur noch darauf, dass ich einen Winter überbrücken könnte mit Nahrung. Wasser ist in meinem Fall im Winter zweitrangig, das ist dann eher ein Problem für den Sommer.

    Manchmal frage ich mich, wie die Menschen das vor 100 Jahren gemacht haben???

    Mit Wasser wie in arabischen Ländern heute auch? Nur eine Vermutung.

    Bei Terry Pratchett benutzte Oma Wetterwachs meines Wissens immer die Blätter des jährlichen Almanachs.

    Mein Vater (Baujahr 1940) erzählte mal von einem kleinen Mädchen, das ganz verzweifelt war, weil ihre Mutter ihr nur ein Blatt Toilettenpapier mitgab und die schließlich in Tränen ausbrach, als mein Vater ihr vorschlug, sie könne es ja beidseitig verwenden (sehr taktvoll war er noch nie).