Meshtastic Internet Lose Kommunikation

  • Also vorab ich kenn mich nicht im detail aus finde aber die idee sehr sehr geil. Ich hab mal die Funktionen zusammenfassen lassen


    Meshtastic ist eine Open-Source-Plattform für drahtlose Kommunikation, die auf LoRa-Technologie basiert. Sie ermöglicht es Benutzern, miteinander zu kommunizieren, Standorte zu teilen und Gruppennachrichten in einem Mesh-Netzwerk ohne Mobilfunkabdeckung auszutauschen. Es ist besonders nützlich für Outdoor-Aktivitäten, Notfälle oder Orte ohne zuverlässige Internetverbindung.

  • Interessant, aber mir fehlen da doch noch so einige Infos/Details, um ohne Hilfe das zu bauen und zu benutzen. Vielleicht gibt es ja jemanden hier, der sich sehr gut damit auskennt.

    Gruss

  • Wenn ich das richtig verstanden habe hätte man so eine Art Mainboard mit Antenne, also wie ein stationären CB-Funk-Gerät das als Zentrale dient und sich mit allen möglichen Funken (CB oder wie auch immer das BAOFENG funktioniert) vernetzen kann. Ist das so? Ich brauche manchmal eine Vereinfachung, ohne das technische Fachgesimpel, das kann folgen, wenn man die Basis verstanden hat.


    Also eigentlich ja einfach:
    1. Mainboard beschaffen
    2. Antenne beschaffen
    3. Energiequelle
    4. Funkgerät


    Und dann? Muss man das über einen PC programmieren damit die Funken und die Station miteinander kompatibel sind? Ich hab da echt Bock drauf! Die meisten sind mit dme Baofeng unterwegs, das funkt wohl auf anderen Frequenzbereichen als mein CB, somit wird die Masse der Funkgerätenutzer nichtmal in meinem Frequenzbereich sein. Da ist es doch nicht nur echt cool, sondern auch praktisch, wenn man unterschiedlichste Geräte auf eine ...peer-to-peer (?) Verbindung bringt.


    Müsste nochmal in meinen Netzwerkbüchern nachschauen wie so ein Mesh aussieht, aber soweit die Info die ich lesen kontne korrekt sein sollten ist man in einem geschlossenen Netzwerk damit und externe Geräte können weder mitfunken, noch aufhören.


    Und mit 250km Reichweite (wobei das von einem Profi erstellt wurde, als Laie mit Anfängerequipment vermutlich nicht ganz so weit, aber selbst bei 150km ist das schon krass) könnte man sogar hier innerhalb von uns ein kleines Netzwerk erschaffen. Mir reicht das dann ja locker zwischen Kiel und Hamburg - das deckt einen angenehmen Teil der Überregion ab.


    Und nach meiner Laienlogik müsste man sogar Stationen mit einander verbinden können. Wenn man also alle 1-200km eine Station hat, dann kann man ganz Deutschland abdecken mit nur einer Hand voll Stationen.


    Die Preise für die Platinen/mainboard sind auch erträglich. Das wirkt auf mich wie Stationäre CB Funken und Relais erstellen, nur eben günstiger, effizienter, abgesicherter und geringer im Energieverbrauch.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • (CB oder wie auch immer das BAOFENG funktioniert) v

    Nicht mit CB oder Amateurfunk (Baofeng) sondern in Verbindung mit dem Smartphone.


    Zwischen den Geräten wird ein Netz (mesh) geknüpft und von Gerät zu Gerät weiter gesendet bis man beim Empfänger angekommen ist.


    Je mehr Geräte im Netzt sind um so besser ist die Verbindung auch auf weite Entfernungen.

    Blöd ist eben nur wenn man wie ich in einem Gebiet mit wenig Netzabdeckung lebt.

  • Was aber dann auch über das Internet läuft, richtig?

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Zum Einrichten der Geräte und um die App zu installieren wird das Internet benötigt.

    Für den späteren Betrieb ist weder ein Telefonnetz noch das Internet nötig.


    Dieses Lorawan Meshtastic ist ja ursprünglich als das Internet der Dinge gedacht gewesen.

    Man kann mit den Geräten Sensoren für z.B. Themperatur, Feuchtigkeit oder Windgeschwindigkeit koppeln und bei Rückmeldung bestimmter Werte eine Aktion auslösen wie z.B. bewässern usw.


    Kluge Köpfe sind dann dahinter gekommen, dass man sich ja auch gegenseitig Texte zusenden kann (ähnlich SMS).


    Nachtrag:

    Von Lilygo gibt es auch all in one Geräte mit Buchstabentastatur, mit denen man auch ohne Smartphone arbeiten kann.

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  • Meshtastic hab ich auch mal probiert, war aber enttäuscht. Hier bei uns läuft Meshcore deutlich besser. Halb Brandenburg und ganz Berlin, mit irgendwas um die 400 Teilnehmer mit um die 300, meist autarken, Repeatern. Da das Hoplimit bei 64 liegt ist Reichweite nicht das Problem. Egal von welchem Ende zu welchem anderen Ende des abgedeckten Bereiches, man braucht selten mehr als 6 Hops. Dabei kann man flüssig miteinander chatten. Hardwaremäßig ist es das selbe wie Meshtastic, man muss nur die Meshcore Firmware raufspielen. Warscheinlich zum Jahresende wird es in Deutschland schon ein fast flächendeckendes Netz geben, aktuell hat man schon grob im halben Land Empfang, vor 12 Monaten war noch garnichts. Auch internationale Verbindungen gibt es. Die Konfiguration ist einfacher als bei Meshtastic weil ganz Europa das selbe Preset verwendet.

    Alles ist möglich, es müssen nur mehr probieren!