Schutzraumbelüftung

  • Deine Zeichnung hat mehrere Fehler.

    Der Generator: er verbraucht viel Sauerstoff und die Abgase müssen nach Außen geleitet werden. Die Abgasleitung muss dabei richtig dicht sein, sonst vergiftest du dich schnell. Der Gegendruck muss gering gehalten werden. Lärm ist nochmal ein anderes Thema. In Professionellen Anlagen ist der Generator im "kontaminierten Bereich", der bekommt dort ungefilterte Außenluft.

    Dein Ventilator sollte direkt im Innenraum sein sonst musst du viel Aufwand treiben den Antrieb abzudichten.

    Deine Filter sollten nicht im Innenraum sein. Du sammelst potenziell radioaktives Material darin und konzentriest es so, schaffst dir also ein Strahlenquelle genau dort wo du dich vor der Strahlung schützen willst. Die Metallfolie reicht da nicht.

    Am Lufteinlass sollte noch ein Schutz vor Druckwellen von Explosionen sein, sonst knallt es draußen und die Druckwelle pustet dir die Filter aus dem Rohr.

    Die Befestigung sollte auch deutlich stabiler sein als nur mit Bauschaum angeklebt.

    Massekühler, zum Beispiel mit Filtersand, überspringe ich mal.

    Alles ist möglich, es müssen nur mehr probieren!

  • Magst du ein Gegenstück machen? Geht mir MS Paint. Ich bin mir nicht sicher ob ich das nun verstanden habe.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Hallo zusammen,


    ich war in Nürnberg und habe den Atombunker besichtigt.

    Die Belüftung ist folgendermaßen aufgebaut:

    1. Sandfilter mit gröberen Quarzsand wegen hoher Temperatur außen, die Luft wird über die U-Bahnschächte angesaugt. Der kann 400°C Luft für 6 Stunden abkühlen und filtert schon mal grobe Partikel aus.

    2. Aktivkohlefilter in einem "schwarzen" Raum, dessen Türe wird mit vielen handlichen Betonklötzen zusätzlich verschlossen wegen der Strahlung. Die 8 Filter je etwa so groß wie ein 200l Faß.

    3. Das wurde zwar nicht angesprochen, aber ich denke da kamen noch Taschenfilter
    Ein Filter im Schutzraum denke ich, ist also nicht so toll, da man sich die Gammastrahler in den Raum holt. Es ist aber auch wichtig, die Alphastrahler nicht in die Lunge zu bekommen.

    Das ganze Lüftungssystem war aber imho ganz schön auf die Kante genäht, bzw. kam mir auch sehr klein vor, für die geplante Personenzahl. Der Generator war im weißen Bereich, das Abgas ging durch eine Litfaßsäule am Bahnhofsplatz nach außen. Es ist extrem wichtig, dass kein Abgas in den Raum kommt, da CO einen MAK Wert von 30 ppm hat und im Abgas im ja nach Motor mehrere % CO vorhanden sind.

    Also ist mein 1. Konzept nicht verwendbar, da mir das Kunstoffrohr zuschmelzen wird.
    Ich werde mir nochmal was überlegen müssen. Als Grundlage würde ich den Luftwechsel aus diesem Dokument annehmen: https://bochumer-bunker.de/firma_auer_.html

    Das neue Konzept wird vermutlich mit Wasserleitungsrohr (1-2 Zoll) sein, das vergraben wird. Da die Wäremkapazität von Luft nicht allzu groß ist, wird die Wärme recht schnell an den Boden übertragen. Die Filter in einen Betonschacht außerhalb des Kellers bauen und fertig.
    Ob dann alles funktioniert steht auf einem anderen Blatt und stellt sich dann heraus (hoffentlich nicht).