Hallo zusammen,
ich war in Nürnberg und habe den Atombunker besichtigt.
Die Belüftung ist folgendermaßen aufgebaut:
1. Sandfilter mit gröberen Quarzsand wegen hoher Temperatur außen, die Luft wird über die U-Bahnschächte angesaugt. Der kann 400°C Luft für 6 Stunden abkühlen und filtert schon mal grobe Partikel aus.
2. Aktivkohlefilter in einem "schwarzen" Raum, dessen Türe wird mit vielen handlichen Betonklötzen zusätzlich verschlossen wegen der Strahlung. Die 8 Filter je etwa so groß wie ein 200l Faß.
3. Das wurde zwar nicht angesprochen, aber ich denke da kamen noch Taschenfilter
Ein Filter im Schutzraum denke ich, ist also nicht so toll, da man sich die Gammastrahler in den Raum holt. Es ist aber auch wichtig, die Alphastrahler nicht in die Lunge zu bekommen.
Das ganze Lüftungssystem war aber imho ganz schön auf die Kante genäht, bzw. kam mir auch sehr klein vor, für die geplante Personenzahl. Der Generator war im weißen Bereich, das Abgas ging durch eine Litfaßsäule am Bahnhofsplatz nach außen. Es ist extrem wichtig, dass kein Abgas in den Raum kommt, da CO einen MAK Wert von 30 ppm hat und im Abgas im ja nach Motor mehrere % CO vorhanden sind.
Also ist mein 1. Konzept nicht verwendbar, da mir das Kunstoffrohr zuschmelzen wird.
Ich werde mir nochmal was überlegen müssen. Als Grundlage würde ich den Luftwechsel aus diesem Dokument annehmen: https://bochumer-bunker.de/firma_auer_.html
Das neue Konzept wird vermutlich mit Wasserleitungsrohr (1-2 Zoll) sein, das vergraben wird. Da die Wäremkapazität von Luft nicht allzu groß ist, wird die Wärme recht schnell an den Boden übertragen. Die Filter in einen Betonschacht außerhalb des Kellers bauen und fertig.
Ob dann alles funktioniert steht auf einem anderen Blatt und stellt sich dann heraus (hoffentlich nicht).