Dosenbrot / Langzeitbrot

  • Hallo,


    ich habe einen guten Vorrat an Dosenbrot von Feddeck. Verschiedene Sorten, Roggen Dinkel Weizen, die sind zwar etwas teurer ca. 5-6 Euro pro 400g, aber dafür mindestens 10 Jahre haltbar.


    MfG

    Ich traue Jedem, nur nicht dem Teufel der in Jedem steckt.

    P.S.: Vorbereitung ist Alles.;)

  • Aus Erfahrung nun: knapp ein Jahr mit einem Jahresvorrat an Pumpernickeldosenbrot.


    Ich kann das Brot nicht mehr riechen, nur das Öffnen der Dose löst bei mir eine Abwehrhaltung aus. Das liegt vermutlich am Eigengeschmack des Pumpernickels, ob nun frisch oder langzeitprodukt. Der Plan war, jeden Tag 2 Scheiben, in der Realität wurden es dann nach 1-2 Monaten 3-4 Scheiben im Monat.


    Wenn man so einen Brotvorrat plant, braucht es Abwechslung. Wir Menschen sind schon komische Wesen und gehen bei EIntönigkeit auf die Barrikaden.

    Dennoch, an sich, ist es gut und lecker, aber vor allem Nahrhaft und die Menge an Balaststoffen hilft durchaus zu einer unproblematischen Verdauung in jeglicher Kombination von anderen Lebensmitteln. Es ist effizient, aber es schmeckt mir einfach nicht mehr.

    P.s.: Als Brot zu Kartoffelpüree ist es jedoch allzeit willkommen ^^ auch nach etlichen Monaten regelmäßigem Konsum und einer geschmacklichen Eintönigkeit. Sonst: Danke nein. Aber vielleicht bin ich auch nur das Leben im Konsumzeitalter gewöhnt, stets eine Auswahl zu haben.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Wenn man so einen Brotvorrat plant, braucht es Abwechslung. Wir Menschen sind schon komische Wesen und gehen bei EIntönigkeit auf die Barrikaden.

    Wir stellen das hier regelmäßig bei unseren Lebensmitteln fest, das und etwas nach einiger Zeit zum Hals raus hängt. Speziell beim Pumpernickel war das auch so.


    Der Körper weiß sehr genau was er braucht, aber auch was er nicht braucht und teilt uns das auch mit. Ein gutes Beispiel ist das supplementieren von Eisen, wenn die körpereigenen Reserven aufgeladen sind. Dann reagiert der Körper mit Übelkeit und Erbrechen. Ein anderes Beispiel ist unser Verlangen nach Salzstangen oder ähnlichem, oft fehlen dem Körper dann einfach Mineralien. Anderes Beispiel sind die Gelüste in der Schwangerschaft, der Körper sendet dann sehr eindeutige SIgnale die aber häufig fehlinterpretiert werden.


    Meine Theorie ist, das wir mit bestimmten Lebensmitteln und den damit verbundenen Nährstoffkombinationen, einfach bestimmte Speicher füllen die irgendwann gesättigt sind, oder Nährstoffe zu uns nehmen die wir gerade nicht gebrauchen können oder sogar schädlich sind. Und unser Körper sagt uns irgendwann, nein, ich möchte bitte kein Pumpernickel mehr, gib mir doch mal nen Körnerbrot zur Abwechslung ;)



    Ich halte von solchen Experimenten nichts, weil sie Reserven vom Körper fordern die ich für den echten Notfall benötige.

    Konkret kämpfe ich grade mit einem massiven Eisenmangel auf Grund meiner einseitigen Ernährung in den letzten zwei Jahren. Sollte nun eine wirkliche Ausnahmesituation auftreten, sünde ich schlechter da als ich eigentlich müsste.


    Viele Grüße, Lupo :)

  • :D

    Ich konnte diesem Pumpernickel-Mist noch nie etwas abgewinnen und würde es nie freiwillig kaufen und einlagern. Wenn ich nichts anderes hätte würde ich es essen, was aber wiederum bedeuten würde ich hätte nicht in der richtigen Form vorgesorgt. Da bleibe ich als Basis lieber bei Reis und Nudeln in Kombi mit verschiedenen Fleischkonserven vom Schlachter oder Trockenfleisch aus eigener Herstellung, Schmeckt besser und die Nährwerte stimmen.