Schutzbunker für den Katastrophenfall

  • Ich hab den alten Bunker Thread gefunden!🥳

    Ich bin da zwiegespalten. Nen richtigen Bunker hätte ich auch gerne. Dafür hab ich aber kein Geld/keine Zeit/keinen garten der gross genug is . Und ne verbuddelte Sadinenbüchse reicht mir dann irgendwie auch nicht. Dann lieber Bug in im Haus oder bug out oder wie auch immer. 🤣

    Take nothing but pictures. Leave nothing but footprints.

  • Ein entsprechend angepasster Keller kann hilfreich sein. Natürlich nicht bei einem direkten Treffer. Aber um Mal ne Woche unterzutauchen, bis vlt der Niederschlag weg ist...

  • Bin überrascht das hier noch nicht steht. Aber ACHTUNG!!! das ist eine Empfehlung des Expertengremiums. Noch nichts beschlossen.

    Ich bin mal so frei:


    (S+) Keller statt Bunker – wo wir im Kriegsfall Schutz suchen sollen
    Der Bund spielt Szenarien für den Kriegsfall durch. Nach SPIEGEL-Informationen empfehlen Experten, Kellerräume zu präparieren und dort Schutz zu suchen. Auf…
    www.spiegel.de


    Lesbar ohne Spiegel+ Bullshit 8)

    Inter arma enim silent leges. Cicero

  • Ist ja auch nicht doof, man müsste erstmal 50.000 Leute in 1-2 Bunkern verteilen binnen weniger Minuten. Das ist logistisch unmöglich. Aber sind ja auch die Waffensysteme so effizient, dass einfache "Hauskeller" wohl eher nutzlos sind, wenn bewusst als Ziel gewählt. Einer der Artikel sagt es so leicht hoffnungsvoll "Aber es ist nicht zu erwarten, dass großflächige Bombadements stattfinden, sondern punktuelle Angriffe auf relevante Ziele". Da sieht die Ukraine aber gan zanders aus und Gaza ebenfalls. Kriege die jetzt stattfinden 2024 zu dieser Sekunde des Tages. So ein modernen krieg wie er aktuell läuft macht auch gebrauch von Clustermunition ,und anderen von Genf aus verbotenen Waffen und niemand kann was dagegen tun. Es sind nunmal - ander als der Spiegel es erwartet - keine Punktuellen Angriffe auf Kriegsrelevante Ziele, weder in Gaza, noch in der Ukraine - sondern immernoch die 1940 großflächige Zerstörungen von Wohnraum, zivilen Gebäuden.


    Also ich bin darauf angewiesen, dass der Staat mir einen Bunker zur Verfügung stellt, sonst bin ich mit den anderen Bushcrafter in irgendeiner der vielen kleinen Waldgebiete unterwegs - was ein Thema für sich ist, den genaus owie nicht genug Bunker, hat Deutschland auch nicht genug Wald. Mein Keller ist keine Option, der Keller ist so hochgelegen, die Hälfte davon kann ein Erdgeschoss sein.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Drum dachte ich ich geb es hier mal zum besten. Wir bereiten uns vor, damit können wir besser vorbereiten, weil wir wissen was uns erwartet.


    Binnen weniger minuten, ja das ist unmöglich. Mehrere stunden auch während beschuss, ist jedeoch besser als nix.

    Aber sind ja auch die Waffensysteme so effizient, dass einfache "Hauskeller" wohl eher nutzlos sind, wenn bewusst als Ziel gewählt.

    Bewusst oder unbewusst. Jede moderne Rakete/Artillerie mit =<100kg reicht um 2 Meter massives erdreich zu druchdringen. Gegen 20cm porenarmen Stahlbeton kommt es nicht an. Große Risse und rausgeplatze stücke, die wie geschosse im Raum umherfliegen. Ein knall der einen nicht nur schmerzhaft taub macht, sondern den gleichgewichtssinn wie mit einem hammer trifft. <X

    Und das soll ein Keller aushalten?! Macht mich echt sauer...

    Einer der Artikel sagt es so leicht hoffnungsvoll

    Müssen sie. Öffentliche Medien dürfen keine Panik verbreiten. Sorgen, Angst, ja. Nur keine Panik.

    So wie keiner sagen konnte "Chatkontrolle zum schutz von Kindern vor Pedophilen? Eine verachtenswertere Ausrede ist euch nicht mehr eingefallen, was?" Das konnte keiner sagen weil es sonst heißt derjenige würde Kinderficker schützen. <X<X

    Ich bin froh das es zumindest durch die Blume veröffentlich wurde.

    Da sieht die Ukraine aber gan zanders aus und Gaza ebenfalls. Kriege die jetzt stattfinden 2024 zu dieser Sekunde des Tages. So ein modernen krieg wie er aktuell läuft macht auch gebrauch von Clustermunition ,und anderen von Genf aus verbotenen Waffen und niemand kann was dagegen tun. Es sind nunmal - ander als der Spiegel es erwartet - keine Punktuellen Angriffe auf Kriegsrelevante Ziele, weder in Gaza, noch in der Ukraine - sondern immernoch die 1940 großflächige Zerstörungen von Wohnraum, zivilen Gebäuden.

    Vollkommen korrekt. Ukraine ist der am besten dokumentierte Krieg den es je gab. Sehr gutes beispiel für das was mit normalen häusern passiert wenn sie zwischen zwei armeen stehen. Und auch wenn nicht, reicht eine Rakete aus um ein normales haus einstürzen zu lassen. Für so etwas wurden sie nicht gebaut. Einfache Physik.

    Siehe auch:



    Und Gaza... In meinen Kreisen nennen wir es "Operation Parkplatz" (nicht mein Copyright). Israel hat immer drauf gedrängt die palästinenser los zu werden. Anschlag war der perfekte vorwand und deshalb haben sie so zugeschlagen. Zweites argument, hamas führt einen jahrzehnte lange vorbereiteten gurillia Krieg wie aus dem Militärhandbuch. Sehr, sehr schwer einen gegner zu bekämpfen der bereit ist seine eigenen Leute als lebende Schilde zu benutzen. Sie müssten mit undercover und spezialeinheiten einen herd nach dem anderen ausfindig und alle gleichzeitig erwischen. Aber wenn man alles zerbombt und so ein Gelände schafft das den Bergen Afghanistans nahe kommt...


    Also ich bin darauf angewiesen, dass der Staat mir einen Bunker zur Verfügung stellt, sonst bin ich mit den anderen Bushcrafter in irgendeiner der vielen kleinen Waldgebiete unterwegs - was ein Thema für sich ist, den genaus owie nicht genug Bunker, hat Deutschland auch nicht genug Wald. Mein Keller ist keine Option, der Keller ist so hochgelegen, die Hälfte davon kann ein Erdgeschoss sein.

    Angewiesen, ja aber wie du siehst, wird da nix draus. Mal abgesehen davon das Frauen und Kinder zuerst.

    Also option B. Wir sehen uns in den Feldern, Wäldern und Bergen. :D

    Inter arma enim silent leges. Cicero

  • Darum wird hier der Bug-Out-Plan wichtig. Außerdem: Die politische Lage einen Tick besser beobachten, als es der Durchschnittsbürger tut, um frühzeitig den Bug-Out anzutreten, noch bevor es die große Masse macht. Denn dann ist es zu spät, angrenzende Länder werden ihre Grenzen schließen, weil sie die Menge an Kriegs-Flüchtlingen nicht aufnehmen kann. Alle Autobahnen, Straßen und Fußwege werden voll von Menschen sein, darunter Kranke, Kriminelle, ein riesen Chaos.

    Das bedeutet es gibt nur eine Chance für einen funktionierenden Bug-Out: Den frühzeitigen Bug-Out.


    Meine Bug-Out-Planungen sind noch absolut nicht ausgereift. Das ist definitiv ein Teil, an dem ich noch lange arbeiten muss. Für lokale Krisen (Hochwasser beispielsweise) habe ich eine Bug-Out-Location, für deutschlandweite noch nicht.

    "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist darauf vorbereitet es nicht zu schaffen!"

  • das Frauen und Kinder zuerst.

    Ist das in Zeiten der Gentrifizierung eigentlich immernoch so?

    Es sind nunmal - ander als der Spiegel es erwartet - keine Punktuellen Angriffe auf Kriegsrelevante Ziele, weder in Gaza, noch in der Ukraine - sondern immernoch die 1940 großflächige Zerstörungen von Wohnraum, zivilen Gebäuden.

    Was die Zukunft bringt weiß keiner. Nicht ohne Grund heißt es ja auch das die Generäle immer den letzten Krieg planen, nicht den nächsten. Damit ist nicht der Weltuntergang gemeint sondern das sie nur das wissen aus dem letzten Kriegen haben und nicht wissen was im nächsten passieren wird.

    Ob wir mit Präzisionswaffen oder mit Flächenbombardemons angegriffen werden hängt nun einmal vom Angreifer, bzw seinen technischen Möglichkeiten und seinen Zielen ab.

    In Deutschland bunker zu bauen und zu betreiben die 82 Millionen Menschen Platz bietet und sie versorgen kann, die innerhalb weniger Minuten erreichbar sind, in denen tausende Menschen gleichzeitig einströmen können und die sicher gegen direkte Angriffe sind ist technisch durchaus möglich, ich vermute aber allein die Planung würde Jahrzehnte dauern und irre teuer werden. Die Ertüchtigung vorhandener Keller zu Schutzräumen kan dagegen sofort von den jeweiligen Besitzer veranlasst werden, so kann innerhalb einer kurzen Zeit viel mehr erreicht werden. Selbst wenn man sofort mit dem Bau von Bunkeranlagen anfangen würde, so würde es viele Jahre dauern bis sie benutzbar wären, so oder so ist jetzt ein Schutzraum im Keller zu haben besser als ein Bunker in 30 Jahre.

    Natürlich hält so ein Schutzraum keinem direktem Treffer Stand, es ist aber auch die Frage nach der statistischen Warscheinlichkeit. Wenn du im Keller des Kanzleramtes bist ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Angriff groß, bist du im Keller eines Einfamilienhaus irgendwo in der Pampa ist die Wahrscheinlichkeit auf einen direkten Treffer fast vernachlässigbar.

    Alles ist möglich, es müssen nur mehr probieren!