Schutzbunker für den Katastrophenfall

  • Nun ja in einer Stadtwohnung hat man nicht viele Möglichkeiten diesbezüglich vorzusorgen.

    Staatliche Schutzbunker kannst Du getrost vergessen. Sie sind meines Wissens im Zivilschutzkonzept nichtmehr vorgesehen, weil der Großteil der Bevölkerung nicht rechtzeitig hineinkommen würde. Und solange nichteinmal die Warnmechanismen (Sirenen, evtl NINA) wirklich zuverlässig funktionieren erübrigt sich das Thema eigentlich sowieso.


    Ich hab da mal was gelesen von "Härtung öffentlicher gebäude" finde aber leider die Quelle nicht mehr.

  • Eine wichtige Sache bei der Vorbereitung auf eine Krise ist es, einen Notfallplan für den Ernstfall zu haben. Diese Dokumentation von ZDF frontal zeigt sehr eindrucksvoll, dass man sich nicht auf staatliche Schutzräume verlassen kann. Deshalb ist es wichtig, selbst mit Dingen wie Generatoren mit Handkurbel (siehe hier https://www.stromerzeugertest.com/kurbelgenerator-test/ ) vorbereitet zu sein.


    Außerdem kannst du dich mit Vorräten wie Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten eindecken, Bargeld für den Fall eines Stromausfalls oder eines anderen Notfalls, der den Geldfluss unterbricht, bereithalten und einen Plan haben, wie du mit deinen Lieben in Kontakt treten kannst, wenn der Handy- oder Internetanschluss ausfällt.


    Indem du dich auf das Schlimmste vorbereitest, kannst du dafür sorgen, dass du und deine Lieben in einer Krise so sicher wie möglich sind

  • Hi. Ich bin der Tom und neu hier.

    Habe mir in 3 jähriger Drecksarbeit (will fast schon damit sagen einen kindheitstraum) erfüllt und mir/uns einen Schutzraum "unter den Garten" gebaut.

    Mit verstecktem Zugang zum Haus und Notausgang. Außenmaße sind 2.65x7.45m.

    Mit Vorraum für Vorräte WC und Dusche, der Hauptraum ist ein ex Sanitäts FM2 shelter. Der hintere Raum für Wasserspeicher, Technik, 2 Stromerzeuger, ABC Schutzanlage und Notausgang über Schachtringe. Das ganze ist mit 60cm Erde und oder vollbetoniertem Terrasenfundament überdeckt.

    Bei Fragen einfach melden.

    Und ihr wisst ja,es gibt keine dummen Fragen

  • Hallo Tom,

    das mit dem Kindheitstraum kenne ich.

    Konnte damit beim Hausbau bei meiner Frau nichts bewegen.


    Sie ist nach über 30 Jahren Ehe immernoch irritiert wenn ich alle 4 Wochen meinem Backuptest mache.


    Ich bin passionierter Hobbyfunker und auch da bin ich regelmäßig dran.

    Sowohl Zuhause sowie auch mobil.

    Ich konnte Sie auch nicht überreden ein Funkanlage in unser Wohnmobil einzubauen.


    Aber ich schweife ab.


    gruß Andreas

  • Servus Tom


    Dann ist für dich, wenn ich das richtig sehe, eine Flucht wohl nicht vorgesehen.


    Was meinst du mit Schutzraum? Zum dauernden Verbleiben, oder nur für den temporären Notfall.

    In meiner Gegend (gar nicht mal sehr weit weg von Dir) war bis 2015 noch ein möglicher Vorfall mit dauernder Evakuierung (GAU) in (Behörden-) Planung.

    Ich persöhnlich kann mich mit einer Flucht nicht so sehr anfreunden.


    Grüße

  • @ iltis

    Mittlerweile hat meine Frau es verstanden warum ich das gebaut habe.

    Vorgesehen sind dauerhafter Aufenthalt bis zu 90 Tage. Leitung von GartenZisterne zur Toilette sind natürlich auch verbaut worden. Es ist nichts dem Zufall überlassen.

    Neander

    Ich glaube du meinst wegen dem KKW nähe SW mit dauerhafter Evakuierung, davon habe ich gehört.


    Backup test und Probelauf stehen noch aus.

    Bin gerade dabei den Elektroplan zu erstellen. Ich denke bis Juli wird alles Fertig sein. Vom funk her setze ich auf CB und hab zusätzlich noch 4 outdoor Geräte von Motorola hier liegen. Die funzen hier in der ganzen ortsgemarkung

  • Da ja mittlerweile AKW Unfälle in Deutschland unwahrscheinlicher werden macht ein Schutzraum jetzt hauptsächlich im Kriegsfall Sinn. Da der böse Onkel Wladimir sich in der Richtung anschickt frag ich mal ob sich bei euch was in der Richtung geändert hat.