Drohnenkrieg - Haben wir überhaupt Überlebenschancen?

  • Quelle? *duckunwech* flitzzzzzzzz

    Erwischt. Quelle: Irgendein YouTube Short.


    Nachfolgendes Video ist nicht diese spezifische Quelle, aber eine weitere die das Thema nochmal durchleuchtet betreffend der Ki-Betriebenen Drohnen. Abwägig ist das nicht. Ich war am Wochenende mit zwei Soldatenkumpels einen heben, beide für das Patriot-System ausgebildet, und da haben wir schon laaaange Automatismen die ihre Ziele eigenständig erreichen ohne weiteres menschliches Zutun. Marschflugkörper mit Zielsuchmechanismen sind schon ewig im Einsatz. Derzeit wird von unterschiedlichen Einheiten Ähnliches auf kleinere Flugkörper angewandt: Drohnen.


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    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Erwischt. Quelle: Irgendein YouTube Short.


    Nachfolgendes Video ist nicht diese spezifische Quelle, aber eine weitere die das Thema nochmal durchleuchtet betreffend der Ki-Betriebenen Drohnen. Abwägig ist das nicht. Ich war am Wochenende mit zwei Soldatenkumpels einen heben, beide für das Patriot-System ausgebildet, und da haben wir schon laaaange Automatismen die ihre Ziele eigenständig erreichen ohne weiteres menschliches Zutun. Marschflugkörper mit Zielsuchmechanismen sind schon ewig im Einsatz. Derzeit wird von unterschiedlichen Einheiten Ähnliches auf kleinere Flugkörper angewandt: Drohnen.


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    Vielleicht ist das schon zu viel Information für ein öffentlich zugängliches Forum, denn aktive Bundeswehrsoldaten müssen sicher eher verschwiegen zu solchen Themen sein, oder? ;-)

    "Was ist denn das Thema von dem Workshop?" ... "Überleben in einer feindlichen Umgebung... Als ob wir das nicht jeden Tag tun würden!"

  • Nö. Wieso? Ich bin ja nicht dumm, frage die Jungs nichtmal nach "heissen Infos" - was ich nicht weiss, kann mir nicht schaden. Habe kein Bedürfnis über Informationen zu verfügen die mir nicht zustünden. Es ist jedem zugänglich über welche Fähigkeiten das Patriotsystemsystem verfügt, inklusive der Reichweite und Zielverfolgung entsprechender Marschflugkörper. Kannste sogar ChatGPT zu fragen. War nur so meine Hook, dass ich mit den Jungs gesprochen habe. Habe ebenfalls gefragt - tatsächlich sehr spezifisch - ob die Marschflugkörper eine entsprechende teil-autonome Zielverfolgung beherrschen. Tun sie.


    Bei Bedarf kann jeder diese Informationen, und weitere noch mehr vertiefende, auch auf der offiziellen Seite der Deutschen Bundeswehr nachlesen:

    Ausgestattet mit PAC-3 Lenkflugkörpern, kann Patriot neben Flugzeugen inzwischen auch taktische ballistische Raketen und Marschflugkörper erfolgreich bekämpfen. PAC steht dabei für Patriot Advanced Capability (erweiterte Fähigkeit von Patriot). Die Lenkflugkörper PAC-3 sind deutlich manövrierfähiger als ihre Vorgänger und verfügen über einen modernen Puls-Doppler-Radarsucher. Dennoch sind sie kleiner als ihre Vorgänger. Deshalb kann ein Startgerät nun acht statt vier Lenkflugkörper tragen.

    Speziell beim Patriot sind die PAC-3 Marschflugkörper durchaus in der Lage, auch aus offiziell zugänglicher Info, aktiv Ziele selbst zu erfassen und, soweit ich verstanden habe nach manueller Auslösung, dann auch automatisch weiter zu verfolgen.


    Das Geld ist da, der Bedarf ist da, der Markt ist riesig und boomed derzeit besonders, die technologische Weiterentwicklung von KI-Modellen für zivile Anwendungsbereiche entwickelt sich fort im Wochenrythmus. Da will ich mir nichtmal vorstellen was es an Ki-Modellen im militärischen Bereich bereits gibt. Abartig, wie jeder Krieg. Und doch wäre es blauäugig zu glauben, dass die Drohnen nicht schon länger teil- oder auch vollautonom agieren können.


    China ist hier auch ein gutes Beispiel. Die halten sich NULL zurück, wenn es darum geht zu präsentieren wie fortgeschritten deren Drohnentechnologie ist mit riesen Shows und Darstellungen in denen hunderte Drohnen autonom und vorprogrammiert in Mustern und Formationen fliegen. Hierbei gibt es dann nichtmal mehr irgendwas zu jammen, weil es ja keine Verbindung zu einem Steuermann gibt. Man kann es deuten wie man will, Fakt ist: Drohnentechnologie ist so weit fortgeschritten, dass in militärischer Nutzung ein vollautonomer Krieg denkbar sei.


    In solchen Szenarien ist auch so ein Patriot nutzlos.


    DA hingegen sehe ich den guten alten Ozelot als deutlich besseren Kandidaten für:
    Der ist um ein vielfaches agiler, mobiler, kann von weniger Personal bedient werden, verfügt über ein vernetztes System womit man mehrere Ozelots kombinieren kann und Daten in Echtzeit austauschen durch Erfassung mehrer Ziele. Und der ist auch nochmal deutlich modularer, den man kann ihn nicht nur mit Stingern ausstatten (und deutlich mehr Flugkörper als so ein Patriot halten kann pro Einheit zeitgleich neutralisieren), sondern auch mit modernen kleineren Lenk- und Marschflugkörpern z.B. für Drohnenabwehr. Man kann ihn bei Bedarf sehr schnell umpositionieren und ein etliches an km² Gebiet abdecken mit einer Flugabwehr gegen "kleinere Flugkörper" mit so viel abschießbarer Munition, sodass man auch mal fix 40-50 Drohnen auf ein mal abfangen kann. Nachladen ist auch fix, zur not ein vorgeladenes System direkt eintauschen. Achja und deutlich günstiger ist der ja auch noch - aber das ist für die Industrie weniger interessant als ein Leo2 oder ein Patriotsystem die von einer 100 Euro Drohne außerkraft gesetzt werden könnten.


    Bei 1:17 mit Stingern ausgestattet, zur Zuschaustellung des Underdogs der vermutlich viel mehr Nutzen in einem modernen Krieg hätte als jeglicher Leo oder Patriot:

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    P.s.: Und man kann den Ozelot auch mit Radarstörnebel ausstatten über welche der überteuerte Puma z.B. verfügt - somit kann man autonome Drohnen komplett verwirren, falls die das Ozelot System angreifen würden. Das stört deren Zielsuche und kann sie direkt vom Ziel weglenken. Geiles Teil der Ozelot. Es gibt vermutlich noch weitere ähnliche kleinere Systeme die für moderne Kriegsführung deutlich relevanter sind, als die gägnigen Elefanten in die wir derzeit Multimillionen stecken.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Ich finde es auch immer wieder erschreckend, wie genau man ein Grundstück oder Haus im öffentlichen Netz auf Satbildern sehen kann.

    Denke, millitärische Nutzer können da noch viel mehr sehen.

    Die werden wahrscheinlich genau sehen, wer in ein Haus rein oder raus geht.

  • Ich finde es auch immer wieder erschreckend, wie genau man ein Grundstück oder Haus im öffentlichen Netz auf Satbildern sehen kann.

    Denke, millitärische Nutzer können da noch viel mehr sehen.

    Die werden wahrscheinlich genau sehen, wer in ein Haus rein oder raus geht.

    Ich meine, wenn wir schonmal dabei sind:
    Selbst dein WLAN Router sendet Signale aus, klar, er ermöglich Kabelloses Internet, also Informationsübertragung ohne physische Verbindung. Die Signale prallen ab an Objekten, solange bis sie komplett abgeschwächt sind - dieses "Abprallen" kann aber festgestellt werden, z.B. vom Router selbst. Somit kann man Distanzen und groob Materialien via Daten sammeln und daraus z.B. ein 3D Modell erstellen des gesamten Raumes. Veränderungen, wie Personen die ihre Position wechseln durch Bewegung, kann man auch feststellen. Es braucht nichtmal eine Kamera, nichtmal ein visuelles Signal/Aufzeichnung um exakt zu bestimmen wo welche Schachtel Zigaretten im Raum liegt. Hypothetisch, rein technisch möglich. Ich wage es nicht zu unterstellen, dass dies auch getan wird.


    Ich finde das Video grad nicht zu diesem Thema. Inhalt war sowas wie: Ein Reporterteam wurde auf eine politische Veranstaltung nicht gelassen. Also haben sie die Wireless-Mikrofone angezapft aus einem Van heraus und etliche Gespräche aufzeichnen können, haben sie offiziell nicht getan lt. eigener Aussage. Dann haben Sie Drohnen aufsteigen lassen und via Face-Recognition (Gesichtserkennung) die Besucher ausgemacht: Polizeidirektoren, Politiker etc klein bis groß. Somit konnte das Team von Außen 1zu1 rekosntruieren wer wann ein und ausgegangen ist, welche politischen Einflüsse hat und was besprochen wurde wann und von wem. Ohne jemals Zugang zu erhalten.


    Da braucht mir keiner erzählen, dass 0815 Drohnen mit bisschen KI "Zukunftsmusik" sind.
    Selbst die sind schon vermutlich zum Zeitpunkt dieses Beitrages outdated und überholt.

    Wir sind, wenn auch nicht offiziell, hypothetisch jederzeit, auch ohne es zu wissen, bereits gläserne Bürger.

    Und das nicht erst seit Palantir - das ist nur noch die letzte Hürde um es zu einem gängigen Status Quo zu machen.

    Dagegen kann man sich nicht "preppen".

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Seit den 90zögern konnten die doch schon vom Satelliten Kfz Kennzeichen lesen...

    Da fällt mir direkt eine meiner Lieblingsszenen aus dem FIlm "Staatsfeind Nr.1" ein:


    "Schon seit den Vierzigern steckt die Regierung mit der Telekommunikationsindustrie unter einer Decke. Sie haben alles vernetzt: Die können ihr Bankkonto abfragen, ihre Computerdateien, E-Mail, ihre Telefonate mithören, ...Es ist Orwells Welt da draußen."

    "Was ist denn das Thema von dem Workshop?" ... "Überleben in einer feindlichen Umgebung... Als ob wir das nicht jeden Tag tun würden!"