Stammtisch (Allgemeiner Klönschnack)

  • Generell habe ich über die Nutzung der hier (Berlin) ausreichend vorhandenen Wasserwege nachgedacht.

    Als die Bundeswehr hier die Evakuierung von Merz + Klingbeil geübt hat, haben sie die benutzt weil zum Szenario auch weitgehend zerstörte Infrastruktur gehörte.

    Der Vorteil ist das man auf einem Boot allerhand mitnehmen kann, was man zu Lande bei kaputten Straßen oder ohne Benzin / Auto mit dem Fahrrad etc. kaum auf einmal transportiert kriegt.

    Interessanter Gedanke!


    Hat definitiv Vorteile. aber halt auch Nachteile.

    Unmoterisiert bist du auf dem Wasser natürlich sehr sehr langsam. Wobei ein großer Vorteil wohl in der relativen Unerreichbarkeit liegt. Bei einer entsprechenden Geschwindigkeit durch Motorierung finde ich den Gedanken (gerade was den Molloch Berlin angeht) ziemlich smart. Zumindest sollte man (keine Hindernisse im Wasser mal vorausgesetzt) ziemlich schnell aus der Großstadt raus und abseits der üblichen Wege, sehr gut und sehr weit in den ländlichen bereich kommen.

    Rund um Berlin handelt aus sich ja primär auch um mit kleinen Wasserrfahrzeugen zu meisterne Wasserwege. Also Anders als Rhein oder Elbe durchaus mit nem Schlauchboot gut befahrbar.

                                                                            Si VIS PACEM PARA BELLUM

    Einmal editiert, zuletzt von John Doe ()

  • Man sollte auf jeden Fall mal länger darüber nach denken. ..aber vergesst nicht für Nachteile......sehr ich z.B. Jemanden einen Kanal entlang fahren , kenne ich genau seinen paar Kilometer weiter, oder hinter der nächsten Biegung, und durch Brücken oder Sperren kann ich Euch sehr leicht anfangen....


    Aber ja, es gibt auch Pläne von Ostseeanliegern mit eigenen Booten und kleinen Yachten die Flucht zu suchen, und sich gemeinsam ( einer Wagenburg ähnlich ) zumindest gegen den normalen Plünderer an Land zu schützen, bzw. sich dem Treiben zu entziehen.

  • Man sollte auf jeden Fall mal länger darüber nach denken. ..aber vergesst nicht für Nachteile......sehr ich z.B. Jemanden einen Kanal entlang fahren , kenne ich genau seinen paar Kilometer weiter, oder hinter der nächsten Biegung, und durch Brücken oder Sperren kann ich Euch sehr leicht anfangen....


    Aber ja, es gibt auch Pläne von Ostseeanliegern mit eigenen Booten und kleinen Yachten die Flucht zu suchen, und sich gemeinsam ( einer Wagenburg ähnlich ) zumindest gegen den normalen Plünderer an Land zu schützen, bzw. sich dem Treiben zu entziehen.

    Klingt nach einem realistischen, wirkungsvollen Konzept.

    Ich wette aber selbst bei diesem Konzept werden sich Leute finden, die zwar selber keine bessere (oder gar keine) Vorbereitung haben, aber bei anderen nach potenziellen Gründen suchen, wieso das zwecklos wäre.

    "Was ist denn das Thema von dem Workshop?" ... "Überleben in einer feindlichen Umgebung... Als ob wir das nicht jeden Tag tun würden!"

  • Aber ja, es gibt auch Pläne von Ostseeanliegern mit eigenen Booten und kleinen Yachten die Flucht zu suchen, und sich gemeinsam ( einer Wagenburg ähnlich ) zumindest gegen den normalen Plünderer an Land zu schützen, bzw. sich dem Treiben zu entziehen.

    Gute Idee, für Binnengewässer scheidet die "Wagenburg-Variante" für mich aber aus.

    Du bist quasi von rundrum einsehbar, durch Taucher leicht unerkannt erreichbar und kannst von allen Seiten unter Beschuss genommen werden.

    Es gibt aber verschiedene kleine unbewohnte Inseln die sich vielleicht als Basis eignen.

  • Jungs, bitte hier keine heissen Debatten starten.

    Das einzgie was heiss zu sein hat ist das Eisen das wir schmieden und der Kaffée.

    Darauf 'nen Kaffee!


    Ich bin auch bisschen spät dran hier mit dem Thema "In einer Gemeinschaft überleben".

    Ich denke dahingehend ist gemeint mit Menschen die man kennt und auf die man sich verlassen kann.

    Mehrere zufällig zusammenkommende Leute die eine Weile aufeinanderhocken sollen ist ja auch eine Art "Gemeinschaft".

    Ich denke sowas wie wir hier, wenn auch nicht physisch, so sind wir eine Art offene Gemeinschaft mit einem Kern an Kollegen/Kumpanen und wir kommen recht gut aus.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Ja, zumindestens haben wir miteinander schon Mal einige Gemeinsamkeiten, denn wir haben die Notwendigkeit der Vorbereitung erkannt und alle mindestens schon angefangen, diesbezüglich was zu machen.


    Reale Treffen, Stammtische, Ortsgruppen, was weiß ich... Sowas wäre sicherlich nicht falsch. Aber ja, ich weiß, ich weiß, das ist hier nicht das Konzept und "nicht so gern gesehen".


    Mindestens für gemeinsame Trainings wäre es aber sinnvoll. Bugout-Übungen, Wanderungen, Übernachtungen, usw. usw. ....

    Und das von mir, wo ich doch die Taktiken des einsamen Wolfes priorisiere! :-D ;-b ;-b

    Rambo-Tango!

    "Was ist denn das Thema von dem Workshop?" ... "Überleben in einer feindlichen Umgebung... Als ob wir das nicht jeden Tag tun würden!"

  • Reale Treffen, Stammtische, Ortsgruppen, was weiß ich... Sowas wäre sicherlich nicht falsch. Aber ja, ich weiß, ich weiß, das ist hier nicht das Konzept und "nicht so gern gesehen".

    Das fände der Verfassungsschutz ja auch "interessant" :D Lassen wir das lieber.

    Sobald wir "organisiert" sind, reicht ein laues Lüftchen für Vorurteile.

    Genau solche Vorurteile haben wir als PG ja nun jahrelang gegenangewettert und viele davon neutralisiert.


    Mal eine andere Story:
    Ich, der Prepper (Ich meine .. so kennt man mich inzwischen in allen Kreisen) der auf Stromausfälle und Co vorbereitet ist hat nunmal Freunde und verbringt auch mal ein WE außerhalb. Und genau an einem dieser Wochenenden wo ich mit den Jungs unterwegs war ist bei der halben Straße bei uns der Stromasugefallen T_T Das wäre MEIN MOMENT gewesen xD Meine Nachbarin sagt auch "Ja, die meisten Nachbarn hier, bis man die zum Sprechen bekommen dauert ..." und ich hätte direkt für jeden Nachbarn ein paar Wasserflaschen gehabt, dürften alle fleißig kurbeln xD Und der Gasofen hätte sich auch gefreut ^^

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Ja schade! Wobei jetzt ist der Moment, wo man gut ansetzen könnte. Habt ihr einen "offenen Bücherschrank" oder ähnliches? Dort könntest Du nun, so ganz subtil, einen Schwung an BBK-Ratgebern reinstellen. Vielleicht schreibst du handschriftlich noch in jedes Heft die Adresse des Forums hier ;-)


    Oder Du verteilst die Dinger direkt in ein paar Postkästen in der Nachbarschaft.


    Damit würdest Du nicht nur potenziell was Gutes tun, sondern auch für Dich vorsorgen, DENN: Wenn es dazu führt, dass deine Nachbarschaft stabiler auf Krisen reagieren kann, ist sie auch sicherer für Dich.



    Trotzdem gut, dass der Strom wieder da ist! :-)

    "Was ist denn das Thema von dem Workshop?" ... "Überleben in einer feindlichen Umgebung... Als ob wir das nicht jeden Tag tun würden!"

  • Wenn es dazu führt, dass deine Nachbarschaft stabiler auf Krisen reagieren kann, ist sie auch sicherer für Dich.

    Wahre Worte. Genau das ist das Problem. Alleine kommst du nicht weit (zumindest nicht in dicht besiedelten Umgebungen) und hilfreich sind nur Leute die auch vorgesorgt haben weil du sie sonst aus deinen Vorräten versorgen musst.

    Und das kann wohl kaum einer ohne seine eigene Vorsorge ad absurdum zu führen.