Beiträge von MeerMann

    Wenn man sich für Edelmetalle entscheidet, sollte man diese doch in physischer Form haben, oder?

    Zugriffsmöglichkeit ohne eine weitere Person bzw ohne Strom wäre doch auch ein Vorteil, nicht wahr?


    Nachtrag:

    Da war ich wohl zu langsam und es hat sich eine Überschneidung mit dem Vorbeitrag ergeben.

    Je nach Ziel. Ich halte Edelmetalle für unnötig als Währung in einer Krise. Ich persönliche handele Aktien und so unter anderem Silber. Schadet ja nicht sein Geld zu vermehren.

    Aber du hast Recht, wenn als Krisenwährung, dann bitte vor Ort :D

    Ich handel mit (virtuellem Silber) an der Börse, ich würde mir trotzdem keinen Barren oder Nugget oder welche kleine Form auch immer existieren mag holen.

    Hat jemand von euch "Blackout" gelesen ? Da gibt es diese schöne Szene wo die Frau probiert ihren Schmuck gegen Gemüse zu tauschen und am Ende nichtmal dieser Tausch angenommen wird.

    Schade das Du vor paar Tagen meine Wette nicht angenommen hast...die kommende Mängellage war schon seit Monaten vorhersehbar.


    Ich vertraue da auf Stefan Spiegelsberger seine Rechnereien.... ich weis, Ihr nicht , so verkehrt kann er nicht sein, er war am WE erst vom Bundestag eingeladen wurden, einen Vortrag zu Windenergie zu halten, im Rahmen eines Windnergiesymposiums. Dort haben sehr viele " Windkraftgegner" gesprochen und teilweise verheerendes über die Gesundheitsschädlichkeit berichtet . ( z.B. Abrieb an Flügeln mit Pefas und Verseuchung der Landwirtschaftsflächen...)

    Wir haben ja bis Juli 25 in einer solchen Lage gelebt...

    Das schöne an Fakten ist ja, dass diese sich überprüfen lassen. Daher zitiere ich grundsätzlich jede relevante Aussage mit einer idr. wissenschaftlich verwertbaren Quelle. Ich behaupte ja nicht einfach etwas oder "rechne rum". Und nur weil jemand irgendwo spricht, sagt das wenig über seine Qualifikation aus.

    Selbst wenn wir wieder in Stufe 2 rutschen (Was durchaus möglich ist, ich widerspreche dir dabei ja nicht mal :D). Die Frage ist halt welche Auswirkungen das hat. Die Dimensionen habe ich ja dargestellt und genug Lesestoff verlinkt. Ich gebe nichts auf solche "Krisenexperten", viele Videos zum Thema Blackout / Stromausfall sind wissenschaftlich einfach falsch, dass Video zu Berlin "Was könnt ihr mache um Warm zu bleiben" finde ich klasse. Ist mal eine nette Ausnahme zu "Die da oben sind dumm und schuld". Es geht hier um Selbstverantwortung. Beim Bürger, der sich Vorräte holen soll, bei uns die sich austauschen wollen und den Einstieg in das Thema erleichtern wollen.

    Ich bin oft sogar deiner Meinung, allerdings ist es mir extrem wichtig bei den Fakten zu bleiben und anhand von beweisbaren Dingen zu argumentieren.

    Naja eine "Gasmangellage" ist schon definierbar. Die Übersicht zu den Operatoren und Kriterien zur Ausrufung der Stufen lt. Notfallplan Gas ist hier ja schon verlinkt [1]. Aktuell importieren wir mehr Gas denn je z.B. aus Norwegen [2], dass könnte man auch speichern, ist aber einfach teurer und weniger effektiv. Letztes Jahr im März war der Speicherstand auch bei 25% [3]. Der Speicherstand ist wichtig, aber die Importe (insb. über LNG, wo wir aktuell nicht mal alle Kapazitäten ausreizen) sowie die Temperaturprognosen (etc.) spielen eine größere Rolle. Wir waren technisch gesehen "Mehr in einer Gasmangellage", im Zeitraum von 2022 bis Juli 2025 (dort galt die Alarmstufe 2/3 lt. Notfallplan Gas) und wir leben immernoch. Aktuell sind wir sogar bei Stufe 1 von 3.

    Die Definition von Stufe 2 also dem Alarm (nach Notfallplan Gas, Seite 12) lautet: "

    "Es liegt eine Störung der Erdgasversorgung oder eine au-

    ßergewöhnlich hohe Nachfrage nach Erdgas vor, die zu ei-

    ner erheblichen Verschlechterung der Versorgungslage mit

    Erdgas führt. Der Markt ist aber noch in der Lage, diese Stö-

    rung oder Nachfrage nach Erdgas eigenständig zu bewälti-

    gen, ohne dass nicht-marktbasierte Maßnahmen ergriffen

    werden müssen."

    (Notfallplan Gas, Seite 12).


    Diesen Zustand hatten wir bis Juli 2025 und trotzdem ist nix passiert. Der Speicher könnte auch bei 10% liegen, solange wir genug importieren passiert nichts. Gas zu speichern ist weitaus teurer, außerdem haben wir ja die Importinfrastruktur extra so ausgebaut, dass wir den Bedarf damit decken können. Also selbst wenn im März der Speicher bei 25% liegt (wie letztes Jahr und 2022 auch [4]) hat das erstmal keine Auswirkungen.

    Eine Idee, die relativ einfach umzusetzen ist, wäre ein (kleines) Klapfahrrad ständig im Kofferaum. Wenn man dann mit dem Wagen wegen vestopfter Strassen oder anderen Gründen nicht mehr weiter kommt, ist man mit so einem Fahrrad doch beweglicher als zu Fuß.

    Die spannende Frage ist ja, kommt es überhaupt so ? Je nach Szenario ist sogar davon auszugehen, dass gerade Autobahnen recht lange frei bleiben werden (nicht wie bei The Walking Dead), wobei gerade in Großstädten schnell Verkehrschaos ausbrechen kann.

    Also ich persönlich halte wenig von Edelmetallen. In den wenigsten Krisen weltweit spielen Edelmetalle eine Rolle. Vielleicht als "Kapitalanlage" in Europa / USA, aber in den Krisengebieten eher nicht. Vor allem wird ja entweder Geld wieder Geld wert sein, oder ich habe ein ganz anderes Problem. Eine Krise, die so umfassend ist, dass Geld sich entwertet oder nicht mehr seinen Wert erreicht, wird sich auch auf die Produktion und den Verkauf auswirken. Und wenn ich z.B. Brot backe, dann bringt mir Silber nichts, dann möchte ich etwas, dass mir im Alltag hilft.


    Ich persönlich finde sowohl Nahrungsmittel, als auch Medikamente etc. sinnvoll, die Frage ist halt immer "was will ich erreichen". Tauschen wird ja auch erst ab einer gewissen Dauer und Auswirkung interessant, davor enstehen ja idr. nicht so gravierende Engpässe, dass ich tauschen muss (ich habe mich ja vorbereitet).

    Ich habe seit letztem Jahr auch einen 2kg Feuerlöscher an Bord - seit aufm Festival im Nachbarcamp fast ein Wohnwagen abgebrannt ist und (außer von unserem Camp-Papa) natürlich weit und breit kein Feuerlöscher greifbar war. Ansonsten (außer dem Üblichen) noch eine Dose Notfall-Energy, falls man auf Langstrecke doch müde wird und der nächste Rastplatz noch weit ist - autonomes fahren und so :D Min 1,5l Wasser sind idR eh immer dabei wo ich mich hinbegebe. Vollwertiges Ersatzrad und so eine Starthilfe-Powerbank werden irgendwann folgen, aktuell hab ich nur so ein Pannenkit. Ansonsten wird bei Bedarf v.A. Winter noch eine Decke und ggfs Klappspaten (wenn mit Schnee zu rechnen ist) ergänzt. Für Reservekanister habe ich persönlich keinen Bedarf, ich versuche nie unter einen halben Tank zu kommen und für meine alltäglichen Strecken reicht das alle mal aus..

    Perspektivisch will ich mir noch einen GHB / "spontanes Wochenende ausßer Haus" Rucksack fürs KfZ packen...

    Klapspaten habe ich mittlerweile auch (wieder) an Bord. Schadet nie. Bei mir kommen noch mein IFAK und ein kleiner GHB dazu. Energy halte ich auch vor :D