Beiträge von MeerMann

    Moin miteinander,


    Ein essentieller Punkt in Bezug auf die Gesundheit, ist regelmäßige Kontrolle.


    Beim Hausarzt macht es (für sonst gesunde) Sinn:

    Bis 34 Jahre einmalig ein sog. "Gesundheits Check-Up" durchzuführen und ab 35 Jahren alle 3 Jahre [1]. Eine Übersicht zu allen wichtigen Frühuntersuchungen findet ihr hier [2]


    Beim Zahnarzt solltet ihr ab 18 Jahren einmal pro halbjar vorbeischauen (gibt auch Prozente auf Zahnzusatzleistungen der GKK) [3]. Ist nicht nur teuer, wenn da wirklich was ist, sondern auch echt nervig und schwer zu beheben. Im Notvorrat sollten auch Mundspülungen, Zahnpasta und Zahnbürsten, Zahnseide sowie ggf. Zahnrettungsboxen vorhanden sein um die Grundhygiene aufrecht zu erhalten und im "Notfall" den Zahn nicht zu verlieren (falls er ausfällt).


    Dazu kommen weitere Facharzttermine für Krebsrisikoscreenings (je nach Alter), wichtig! sind aktuelle Impfungen (insbesondere Tetanus) wobei auch weitere Impfungen wie Hepatitis oder FSME (nach Risikogebiet) sehr sinnvoll seien können. Zum Thema Influenza Impfungen habe ich ja in dem "H5N1" Post was geschrieben, ist auch für die Risikogruppen zu empfehlen.


    Beim Vorliegen von Krankheiten oder Verletzungen (chronisch) sollte natürlich auch eine regelmäßige Kontrolle erfolgen, das BBK rät ja auch zur Vorhaltung von Lebenswichtigen Medikamenten (sowie der Hausapotheke), wobei im Fall von z.B. Insulin auch eine Kühlmöglichkeit her muss.


    Fällt euch noch mehr ein ? Wie haltet ihr es mit Vorsorgeuntersuchungen ?

    Danke für den Tipp und deinen Bericht !


    Ich meine zu nem ähnlichen Thema gabs mal ne Kurzdoku beim NDR oder so, finde die gerade nicht. Und entschuldigung für den Rant hier, aber musste mal sein...


    Preppern wird ja gerne unterstellt, dass diese "niemandem helfen und keinem vertrauen, um egoistisch die Apokalypse zu überleben" [Minute 08:50] oder "dass Notfallvorsorge eher wenig bringt, da die Auswirkungen eh jeden treffen" [Minute 37:00].

    Auch die Aussage "Das Prepper Weltbild, dass Notfallbevorratung etc. normal ist --> sieht der Experte als falsch an" [Minute 07:52]. Aussagen sind aus dieser Doku, in der auch unser geschätzter Admin Konstantin vorkommt :D [1].


    Zum einen widerspricht er damit ja klar den Empfehlungen des BBK (und anderen), die ja klar zu Bevorratung etc. raten, zum anderen ist das schon irgendwie framing. Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier sich über eine Apokalypse freuen würde, zum anderen zeigt ja auch der Alltag hier, dass wir nicht über "Fallout Staffel 3 in Hamburg" sondern eher über temporäre Krisen als das Ende der Welt diskutieren. Der besagte Experte veröffentlich Mitte März ein Buch / eine Studie zu Preppern [2] und "

    Je intensiver sich Prepper vorbereiten, desto bedrohter fühlen sie sich.

    Dieses Buch untersucht, wie der Vertrauensverlust in Misstrauen umschlägt und einem Freund-Feind-Denken Vorschub leistet. Und es wirft ein Schlaglicht auf problematische Entwicklungen in der Mitte der Gesellschaft, wie den Rechtspopulismus, das Festhalten an überholten Männlichkeitsbildern und den neuen Rechtsterrorismus."

    Bin mal sehr auf den wissenschaftlichen Gehalt und die "Ergebnisse" gespannt. In einem Interview aus 2020 sieht er Prepper als "anschlussfähig für Verschwörungstheorien" [3]. Ist das nicht mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft ?


    Ich tue mich sehr schwer mit dem Bild von "ich bin ein normaler Mensch, beschäftige mich mit Krisen, werde paranoider und dann glaube ich an Illuminaten" (Hyperbell des Kommentatoren also mir).


    Worauf ich hinauswill ist, dass solidarische Krisenvorbereitung total Sinn macht, da es allen hilft und auch mein Risiko senkt. Die "niemand weiß, dass ich 10 Tonnen Nudeln habe, darum gewinne ich" Mentalität ist mir grundsätzlich verständlich, aber bei der medialen Abdeckung und Berichterstattung zu dem Thema, ist das Vorhandensein von Notvorräten auch keine geheime Schatzkammer, sondern teilweise sogar erwartbar. Diese hübsche BBK Studie [4] zeigt ja, dass gerade Corona und die mediale Berichterstattung Leute dazu motivieren, sich Vorräte anzulegen etc. Das ist ja auch der Witz und das Ziel der Risikokommunikation xD


    Ich persönlich würde (auch in einer Krise) natürlich gerade medizinische Hilfe leisten (in meiner Nachbarschaft wissen viele, dass ich das beruflich mache), von daher ist der Gedanke illusorisch, dass ich entspannt rumsitzen würde. Auch klar ist, dass ich meine Lebensmittel natürlich nicht sofort an alle verschenken würde, warum auch ?


    Abschliessend sei gesagt, dass gerade das "Misstrauen in die Fähigkeiten des Staates eine Krise zu bewältigen" (Zitat aus dem Interview Quelle 3), durch Ereignisse wie in Berlin #Tennis, nur noch untermauert wird. Die Kernaussage ist ja eher, dass "wir" den Staat nicht belasten wollen und eher Kapazitäten für Risikogruppen freihalten wollen (ob aus noblen Gründen oder Egoismus) und auch genau das Erreichen.

    Bananen sind ja wegen des Kaliums interessant, handfeste Mangel an Kalium lassen sich akut sicherlich nicht durch Bananen beheben, allerdings sinnvoll.

    Nochmal aus meiner ersten Antwort hier:

    "Was sind die Ursachen ?
    Wie so oft gibt es keine direkte und immer zutreffende Ursache, es lassen sich aber durchaus häufige Ursachen formulieren. Oft sind es eben Elektrolytmangel (durch Dehydration), Verspannungen, Schilddrüseprobleme oder Medikamentennebenwirkungen."

    Als Maßnahme bleibt eben die manuelle Therapie und Wärme sowie ggf. Medikamente (wozu einzelne Elektrolyte eher weniger eine Rolle spielen).

    eigendlich sollte man den deppen terroristen schon fast dankbar sein . so sehen viele wie es um deutschland bestellt ist.

    man hätte sofort den notstand ausrufen müssen und vieleicht zur erstversorgung( so würde ich es machen) die guten alten dieselloks abstellen für eine notstromversorgung. aber ich bin kein bürgermeister und habe keine ahnung

    Bei dieser Krise sind Leute gestorben und viele haben sehr gelitten, dafür jemandem zu danken ist pietätslos und respektlos. Ich glaube niemand hier wünscht sich eine Krise...

    Ich könnte jetzt auf die Grundlagen von Krisenmanagement etc. eingehen und auch die rechtlichen oder taktischen Besonderheiten eines Stromausfalles erläutern, allerdings hab ich das an mehreren Stellen hier schon getan, siehe dazu den "Blackout" Thread.

    Den Notstand auszurufen managed noch keine Krise, bis nicht ein Untersuchungsbericht / Fallbericht draußen ist, wäre ich mit Kritik zurückhaltend, uns liegen nicht alle Informationen vor, um die Entscheidungen nachvollziehen zu können.

    Berlin haben die geschafft binnen einer Woche, also die kritische Stufe vermieden. Also ja, per Theorie geht eine Woche noch "ganz gut aus". Dann sind aber die meisten auch schon durch mit Ihrem Mitteln und Möglichkeiten, falls sie überhaupt welche hatten.

    Das spannende ist ja, dass hier trotz "aller Unterstützung" aus dem Rest von DE, trotzdem vieles schief lief. Jetzt stelle man sich mal vor, dass eben keine bis wenig Hilfe kommt. Das ändert alles.

    Den aktuellen Einkauf ins Lager eingeräumt (ich arbeite ja aktuell mit einer App ((siehe Thread)) läuft ganz gut und ist recht einfach von der Struktur her. Läuft auch nichts mehr ab.

    Ich hab noch eine KrimsKrams Kiste mit Medizinischer Ausrüstung etc. gefunden, die sortiere ich nach "zum Üben" oder "In den Vorrat". Ich baue daraus auch noch ein zweites "Medikit" (Notfalltasche trifft es eher).

    Zuletzt werde ich morgen Vormittag die restliche Einrichtung des Lagers abschließen, hab heute alles dafür besorgt, morgen wird es finalisiert.

    Edit: Dieser Thread ist gemeint :D Lagerhaltung: Überblick behalten (danke an @Zeugmeister für den Hinweis)

    Bei den ganzen Konflikten und Kriegen aktuell, gehen mir immer wieder die Worte von Viktor Tsoi durch den Kopf. Die Gedanken von 1989 sind heute aktueller denn je.

    (Die englische Übersetzung ist im Video inkludiert)


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    Und du kennst den Hintergrund von Allen hier? Du kannst gerne von dir aus gehen, aber nicht behaupten das die Meisten hier, damit nicht umgehen oder die im Ernstfall nicht gegen Personen benutzen würden!

    Sehe ich auch so. Ich glaube, dass niemand hier für Gewalt ist oder aus Spass oder Nervenkitzel (auch in einer Krise nicht) das nächste Abenteuer sucht. Mein Verständnis von allem was mit Gewalt zu tun hat (Körperliche Gewalt, Waffen zum Selbstschutz), dass dies das letzte Mittel ist und auch nur für Extremsituationen (Bedrohung im Rahmen von Notwehr) in Frage kommt, sofern nichts milderes verfügbar ist oder greift. Ich persönlich bin kein Freund von dem Thema, allerdings beinhaltet mein Konzept von Krisenvorsorge sicherlich auch das Thema Heimverteidigung (im Alltag auch, fängt ja bei Einbrechern an).

    gerade bei dem zeug sollte man sachlichch bleiben. desinfektionsmittel spritzen ? halte ich für absolut bedenklich in der aussage.


    Das war eine (offensichtlich nicht ernstgemeinte) Anspielung auf Donald Trump [1], der das seinen Anhängern zur Prävention einer Corona Infektion genau das empfohlen hat. Ich wollte damit auf die Auswirkungen von "gesundheitlichen Ratschlägen" hinaus.


    ich selbst hatte das glück im militärhospitz bei ulm von einer frau betreut zu werden die ein anderen weg gegen krebs fand. hat etwas mit ersatzdrogen zu tun: oh wunder ist das mittel bekannt wird aber nicht verwendet.

    ich überlebte es und seitdem lese ich alles was für MICH in frage kommt an natur und alternativen.

    ich habe 2 hausärzte 1 über kasse der 2te kostet richtig knete ( da kostet das handschütteln schon einmal nen hunie) den besuch ich aber auch nur 3-4 mal im jahr deswegen. aber so habe ich 2 meinungen.

    bis auf das insulin könnt ich auf alles eine naturmedi finden . ohne das leidige insulin ist mein leben nach wenigen tagen vorbei wegen hyperglykemie. kann ich nicht kompensieren auch wen ich kaum kohlehydrate zu mir nehme ( unter 50 gramm am tag)

    Mein einziger Punkt ist, dass man sowas mit Ärzten besprechen sollte, machst du ja. Es lesen halt auch andere Leute hier mit, die sich (im schlimmsten) Fall dann daran halten "hab ich ja gelesen", was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Ich probiere daher die wissenschaftliche Meinung darzustellen, dann kann sich jeder und jede selbst überlegen was wann gemacht wird. In meinem Alltag bin ich nicht selten mit Patienten konfrontiert, die sich eben nicht informieren, sondern sich blind auf Telegram, Google oder "Heilpraktiker24" verlassen, was nicht unproblematisch ist.