Beiträge von Bierbrauer1988

    In Zeiten, wo man sich in deutschen Krankenhäusern multiresistente Keime einfängt... ok - man könnte die Angelhaken natürlich Zuhause steril verpacken. Ich habe aber auch keine Angelausrüstung mit und nutze dann Steri-Strips, genau wie ich es jetzt auch mache wenn mich die Flex geküsst hat.

    Ich mutiere in der Krise weder zu Mac Gyver noch zu Rambo sondern verlasse mich auf das was ich kann.

    Klar. Keiner muss zu Rambo oder Mac Gyver werden, der aus Kaugummi und Wasser eine Atombombe bauen kann :D

    Aber um beim Thema zu bleiben:

    ansich finde ich es nicht schlecht, eine Notfall Angelausrüstung zu haben.

    Solange folgende Kriterien ja erfüllt sind, sehe ich es sogar als ein "Must Have":

    1. Man braucht darin, wie in vielen anderen Dingen, Übung

    2. Man muss sich mit Fische auskennen

    3. Gewässer die auch Fische haben, sollten vorhanden sein.


    Ein wenig erinnert mich auch das Thema an 7 vs Wild Staffel 4 wo die Naturensöhne auch eine improvisierte Angelausrüstung hatten, aber keine Möglichkeit zum Fischen.

    Mit kleinen Angelhaken kann man offene Wunden zusammenziehen.

    Bist du dir da sicher?

    Ich meine, müssten da die Angelhacken nicht auch steril sein? Weil sonst nimmst du ja durch den Angelhacken Mikroorganismen ja durch die Wunde in deinen Körper auf.


    Also mir ist klar, du meinst nicht "Hey du hast da ne Wunde. Moment ich ziehe aus meinen Barsch schnell den Angelhacken heraus und dann geb ich dir den Hacken" :D Darauf 'nen Kaffee!

    Das stimmt. Wobei es auch drauf ankommt, wo man lebt. Wenn man wo lebt wo höchstens ein paar kleine Bäche sind, wo du siehst, dass da kein Fisch lebt, bringt es nichts.


    Ja auch ich finde die Device: Lieber was haben und nicht brauchen als was brauchen und nicht haben. Und eine gute Routine ist Gold wert. Besser als wie wenn du bei Wind und Wetter draußen stehst und versucht mit Hilfe einer "Bedienungsanleitung" herauszufinden, wie was klappt.

    Du hast das schon im Griff hier - ich schalte ein sobald Deutschland spielt, von Zeit zur Zeit. Ist ja auch seeeehr Frühzeitig hier - bleiben wir bei bis es soweit ist und jubeln gemeinsam :)

    Naja sorry.

    Bei sowas kommt der Analytiker bei mir durch.

    Die Fußball EM und WM sind leider eine der wenigen Dinge in meinem Leben, die mir noch Freude bereiten.


    Bin aber auch mal gespannt, wie es dann so wird in Mexico. Da sind 13 Spiele angelegt und für mich ist Mexico als Land allgemein jetzt keines, und das bitte nicht falsch verstehen, indem ich mich nicht sicher fühlen würde. Weil lass da mal in Argentinien und Brasilien sein wenn die in einem Stadion spielen oder andere Nationen mit "schwierigen Fans".

    Bei der Fußball WM 2014 gabs in Brasilien auch Ausschreitungen.

    Aber auch bin ich gespannt, wie die USA sich in Szene setzen. Nicht die Fußballer, denen traue ich höchstens zu dass sie nur die Gruppenphase überstehen, sondern wie Trump das alles ausnutzen wird.

    Bestimmt kommt bei ihm wieder so ein Spruch wie "Die Beste WM die es jemand gab und jemals geben wird" und so weiter.

    Ich sehe das Thema etwas zwiegespalten.

    Also auf der einen Seite verstehe ich allgemein die Situation bzw. den Antrieb dahinter:

    man will sich eine alternative Nahrungsquelle erschließen, damit man weniger auf die eigenen Reserven zurückgreifen muss und diese weiterhin aufheben kann. Fisch kann außerdem auch viele Fette und Eiweis, Jod, Vitamin D liefern.

    Vorteile sind hierbei natürlich vorhanden und das will ich auch in keinster Weise schlecht reden.


    Aber, und da sind die Probleme die ich sehe:

    1. Man muss wissen, was für einen Fisch man wo fangen kann

    2. Es muss sicher gestellt sein, dass der Fisch nicht in verunreinigten Gewässer war. Denn soweit ich weiß, nehmen ja die Fische über ihre Kiemen auch Schadstoffe in ihren Körper auf. Und somit nimmst auch du die Schafstoffe dann in deinen Körper auf

    3. Den Fisch richtig verarbeiten. Dabei zählt zuerst ihn richtig ausnehmen zu können und auch richtig zu braten. Falsch zubereiter Fisch oder gar roher Fisch kann zu gefährlichen körperlichen Problem führen.


    Ich kann daher Konstantin verstehen, wieso er auch nicht angetan ist von dem Spruch "Ja dann angel ich mir eben einen Fisch"


    Wie bei jeder Ausrüstung gilt meiner Meinung nach hier die Devise: die Notfall Angelausrüstung ist nur so gut wie der Mensch, der sie bedient

    Soweit ich mich entsinne werden immer drei Personen empfohlen. Wenn etwas sein sollte und eine Person ausfällt, kann ein gesunder fitter bei der Person bleiben und der Dritte Hilfe holen. Also drei pro Fahrzeug ist schon ganz angenehm. So bleibt auch mindestens ein Platz frei. Funktioniert leider nicht, wenn man Jimney fährt ^^*

    Naja. Funktioniert auch nicht, wenn man einen Smart fährt ;)



    Einen Mechaniker braucht man im Konvoi mindestens, ich wäre das nicht, ich bin eher ein Fahrer.

    Ich wäre auch eher der Fahrer oder der Beifahrer. Ein Mechaniker bin ich nicht. Ich könnte euch alles bis auf die kleinste Schraube auseinander bauen, aber nix mehr zusammen bauen.

    Also 40-50 Liter sollte man schon haben, das würde dann auch für 7 Tage reichen, pro Fahrzeug

    Da frage ich mich: wie lange kannst du mit dem Auto fahren? Ich sehe einen Konvoi und auch das BOV eher so, dass ich damit von A nach B komme. Raus aus der Gefahrenzone, rein in die Safezone. So viel Wasser bringt nichts. Außer du planst, mit den Konvoi rechnerisch soweit zu fahren, wie es der Spritz erlaubt um dann wo wie die alten Pionieren in den USA mit den Wagen zu kampieren. Nur mit dem Unterschied, dass du dann mit den Fahrzeugen an einen Ort verweilst.

    Exakt das! Was wollen wir Zuschauen denn eigentlich sehen?
    - Spannende Aufgaben die Kreativität und Handwerk fordern
    - Bisschen Gefahr, muss ja auch spannend sein
    - Überlebensskills im Bereich Nahrugsbeschaffung und Nachrungszubereitung
    - Gefügesituation oder Allein-Survival (Soziales Verhalten auf der Probe)

    Ich muss zugeben, sowas würde ich auch gerne sehen. Ich hätte auch nix dagegen gehabt, wenn man mal mehrere größere Gruppen hat, also 7 Leute pro gruppe und das wie gesagt 7 Gruppen allgemein. Dann mal sehen, wie könnten sie was schnell aufbauen? Weil man könnte ja auch sagen:

    "So Leute, ihr seit jetzt ausgesetzt. Jede Gruppe muss zu aller erst ein gewisses Gebiet auf der Karte finden. Dort findet man ein wenig an Ausrüstung (weil sie selbst keine Ausrüstung bei sich tragen) und dann hat man 24 oder 48 Stunden zeit, einen guten Unterschlupf zu bauen." Alles mit Go-Pro`s und "Experten" könnten es sogar "live" bewerten anhand der Kameraaufnahmen.


    Man hätte hierbei zumindest schonmal:

    Aufgabenverteilung

    Soziales Verhalten (also wer nimmt die Verantwortung in die Hand und wer ist arbeitsfaul)

    Unterschiedliche Skills, abhängig von den verfügbaren Aufgaben

    Noch eine Frage wäre: Wie verhält man sich, falls ein Fahrzeug ausfällt? Ausrüstung zurücklassen? Fahrzeug vor Ort reparieren? Menschen mitnehmen? Letzeres geht ja auch nur, wenn die Fahrzeuge nicht bereits voll sind - also jedes Fahrzeug mit mind. einem freien Platz lassen.

    Daher würde ich ja dafür sorgen, dass die Fahrzeuge nicht alle "voll besetzt" sind. Mindestens dennoch 2 Personen pro Fahrzeug. Man könnte dann in solchen Fällen Ausrüstung und die Personen mitnehmen.

    Klar es kommt immer drauf an, wie groß die Fahrzeuge sind und allgemein wie voll sie sind. Aber gehe ich mal davon aus, dass diese Prepperfahrzeuge "Standartausrüstung" dabei haben finde ich, ist da noch mehr Platz. Weil: wieso sollte man den ganzen Hausstand mitnehmen und das Auto vollpacken damit es dann so aussieht?

    auto bepackt.jpg


    Also ja ist jetzt etwas übertrieben aber ihr wisst was ich meine. Weil was man alles in ein Fahrzeug einpackt für den Notfall, das haben wir ja im Thread über ein BOV ja auch schon durchgegangen:


    Also könnte man die Ausrüstung mitnehmen und auch die Personen, natürlich auf die anderen Fahrzeuge verteilt.

    Wegen Reparatur glaube ich, hängt es vom "Problem" an. Wenn man jetzt nicht direkt auf der Autobahn zusammenkracht, könnte man selbst da kleine Reparaturen erledigen. Aber im Notfall sollte man wirklich auch eventuell ein Fahrzeug aufgeben, vielleicht dennoch auf einer Karte markieren wo man es abgestellt hat. Oder man versucht noch schnell in eine abgelegene Straße zu gelangen um dort was zu machen.

    Auch hier als jemand der von Wasser umgeben ist: Gutes Thema, also traumhafte Vorstellungen habe ich hier nicht. Weder Bootsführerschein, noch Erfahrung darin/damit, aber es gibt soweit ich weiss auch ganz gute Schlauchboote die man fix aufpumpen kann. Das wäre eine Option (bei vorhandenem großem BOV um sowas auch transportieren zu können) um z.B. die Elbe zu Überbrücken. Es braucht bei uns nur eine Brücke gesperrt zu sein um die Umwege gehen die in die 50-60km und mehr.


    Also praktischerweise würde ich sagen, ein Aufblasbares Schlauchboot wäre doch schon eine gute Erweiterung der Prepps für Fluchtszenarien Lass' mal kurz nachdenken

    Ich habe mir mal aus Spaß vorgestellt, wenn man sich ein Boot/Yacht kauft. Also jetzt komplett mit Überdachung, Unterdeck usw. hat, wie man es "verpreppern" kann.

    Unterschlupfmöglichkeiten hätte man, würde man auch mit Wind arbeiten, also Segel und vielleicht auch ein Windrad in Kombination mit Solarpanele könnte man sicher eine weile Autark arbeiten. Problem wäre wohl eher: könnte man effektiv das Meerwasser entsalzen und auch filtern?