...damit das Thema nicht ganz in der Mottenkiste verschwindet zerr ich das nochmal vor. Aktueller Anlaß bei mir eine altägliche Situation...
Gestern klingelt jemand aus der Nachbarschaft - Schlüssel gefunden - ich check den Briefkastenschlüssel - soweit so gut ist zuordenbar. Schon beim Abgeben hatte ich so das Gefühl, der rafft garnicht worum es geht. Heute auf dem Fahrrad guggt der nach Jahren kennen auch durch mich durch, als wenn ich garnicht da bin. Warum mich das triggert - meine Mom hat auch Altersdemenz. Für mich unerträglich das dann irgenwann da nur noch ein geistloser Körper ist. Wie wird das bei mir sein, schaffe ich rechtzeitig die Reißleine zu ziehen bis ich nur noch ein Stück Fleisch bin.
Im Normalfall gehe ich mit der Ratio gegen solche Probleme vor, Höhenangst - okay - auf einen dieser hohen Aussichtstürme rauf die nur so Stahlroste etc haben. Damit konnte ich die Höhenangst bei mir reduzieren.
Depressionen - auch hier hilft mir die eigene Ratio zumindest begrenzt aus dem Strudel herauszuschwimmen.
Aber wenn in einer Ausnahmesitution es wirklich zu viel wird, was mache ich dann wenn die rettende Hand nicht gerade greifbar ist. Und es können sich da ja wiklich Problemchen potenzieren. Also ist mein Nachbar wirklich eine gute Möglichkeit gegen die Kettenraktion anzugehen.
Ua Musik-Playlisten nochmal checken - was hier wirklich hilft sich wieder zu focusieren. Meditation ist jetzt nicht so mein Ding wenn die Synapsen gerade überkochen. Hier ist ganz wichtig zu erkennen was hilft mir persönlich. Kein stumpfes Abrufen von Techniken, die man evtl garnicht beherrscht. Leider will immer alles geübt sein.
Wiederkehrende Routinen können auch gut funktionieren zumindest nicht komplett aus dem Ruder zu geraten...
Ansonsten brauch ich ja nicht das 7 Säulen-Prinzip und meine Vorredner/-schreiber wiederholen.
Aber wie immer kann es ja neue Impulse geben...