Mein erstes Urban Gardening Vorhaben

  • Nach dem produktiven Erstaustausch von Informationen wie und womit man das Urban Gardening beginnen kann habe ich nun die ersten Schritte vorbereitet. Als Erde habe ich aus dem regulärer Supermarkt Kräuter- und Blumenerde, ist das eine gute Wahl? Ich hielt das für ausreichend.


    Nachfolgendes Saatgut wird demnächst eingetopft:

    • Minze (ab April)
    • Radieschen (in den nächsten Tagen)
    • Weisse Beete (in den nächsten Tagen)

    Zimmertemperatur versuche ich zwischen 16°C und 23°C zu halten, wie empfohlen für die gewählte Saat.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden nach den ersten Fortschritten.

  • Für Saatgut nimmt man bevorzugt Anzuchterde. Aber ich habe in meinem Garten auch keine Anzuchterde und trotzdem wächst es. Also einfach mal versuchen.

    Falls das mit der Minze nicht klappen sollte, hätte ich noch reichlich davon abzugeben.

  • Also ich hatte bereits zwei Fehlschläge.

    PFefferminze hat nicht im geringsten den Ansatz gemacht zu wachsen, nach zwei Wochen habe ich aufgegeben.


    Weisse Beete als Zweitversuch, ebenfalls erfolglos.


    Entweder habe ich keinen grünen Daumen oder die Umstände sind ungenügend für die Aussaat.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Auf den Saatpackungen stehen meistens zwei Aussaatzeiten. Einmal Vorzucht im Haus oder Frühbeet, sowie Aussaat im Freiland.

    Ich bin auch Kleingärtner. Ich glaube nicht, daß es am "grünen Daumen" liegt. Vieleicht mit dem falschen angefangen.

    Probier es doch erst mal mit Petersilie und Schnittlauch. Beides pflegeleicht.

    Neu eingesät nur täglich mit einer Sprühflasche feucht halten, bis die Keime sichtbar sind. Dann normal wie Blumen gießen.

  • Selbst bei mir wächst nicht alles jedes Jahr gleich.

    Mein Garten hat ca.150 Quadratmeter.

    Ein paar Jahre wächst der Salat perfekt. Plötzlich sinkt meine Salaternte auf null, dafür habe ich so viel Mangold, daß ich mit der Ernte nicht nach komme.


    Das ist Natur.


    Nur weil es mal einen Rückschlag gibt, darf man sich nicht entmutigen lassen.

  • An Pfefferminze kann ich jedem, der möchte, ein paar Ableger zukommen lassen. Ich habe mehr als ich jemals brauchen könnte.

    Ansonsten kann ich Tiberius nur recht geben. Nur nicht aufgeben. Auch bei mir klappt nicht jede Anzucht. Dafür habe ich es jetzt nach drei erfolglosen Jahren endlich geschafft das Geißblatt zu ziehen.


    Ich sehe es mal als Mahnung, dass man Dinge, die in einer Krise wichtig werden könnten, unbedingt auch vorher mal ausprobiert haben sollte. Ich habe haufenweise von Leuten gehört, die sich Saatgut einlagern für den Notfall ohne irgendeine Erfahrung mit dem Gärtnern gesammelt zu haben.

  • Keine Ahnung, ob ihr etwas vom Regen abbekommen habt. Die Elbe macht hier alle Voraussagen fast unmöglich und während Lüneburg fast abgesoffen ist, plagen wir uns auf der anderen Seite des Flusses mit chronischer Trockenheit. Unser Brunnen ist noch nicht versiegt obwohl fast im Dauerbetrieb. Selbst die Klärgrube brauchte schon eine ordentliche Spülung. Für die, die keinen Brunnen haben und etwas pflanzen wollen... habt ihr eine Idee, wo ihr das Wasser für selbige herholt, wenn der Regen ausbleibt?