Gewichtsbewusstes Loadout und wie es vielleicht nicht geht

  • Ich bin ein großer Fan von gewichtsbewussten Packen von EDC Rucksack oder BOB. Im Zweifel sind damit große 2-stellig bis u.U. auch dreistellige Distanzen zu laufen. Da kommt es schon auf jedes Gramm an und man sollte überlegen wie man da vielleicht sparen kann. Da möchte ich ungern mit super schwerem Gepäck beladen sein. Allein der Weg von meiner Arbeitsstelle heim sind ca. 25km., falls man den im Extremfall mal zu Fuss gehen muss.

    Außerdem muss man immer noch Zusatzgepäck einkalkulieren, was man vielleicht noch mitnehmen muss.


    Deshalb finde ich im absoluten Kontrast zu meinen Überlegungen dieses Video ganz witzig und wollte euch das nicht vorenthalten. Wenn man wollte, könnte man mit kleinen privaten Anschaffungen wie einer robusten Plastikflasche, dem eh zur Bundeswehr gehörenden Esbitkocher und nem Wasserfilter unglaublich viel Gewicht sparen.

    Da will man gar nicht wissen, wie seine Gelenke mit 40 Aussehen.


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  • Habe das mal in Planung & Strategie verschoben.

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    Farbliche Kodierung der Batterien ist der Hammer!

    Natürlich Wärmebildkamera und Teleobjektiv ... sowas brauchen/haben wir ja nicht.


    Aber bei der Verpflegung wurde gut gespart an Raum und Gewicht - das kann man adaptieren:
    EPA's und Riegel sind kompakt und können beide kalt konsumiert werden. Reden wir mal von einem reinen GHB, keinem BOB. Der GHB soll ja nur für die Heimreise sein und auch mit 25km ist das schon eine Weile. Ich bin mal 25km am Stück gelaufen, jedoch mit Leichtgewicht, binnen knapp 4 Stunden und 20 Minuten. In einer Krisensituation und mit etwas mehr Ausrüstung werden da auch mal fix 6-8 Stunden, vor allem weiss man nicht was im Weg ist - da kann man sich großartig Shelter sparen, Angelausrüstung und Co ja auch daheim oder im BOB lassen.


    Ich habe für meinen GHB (Get-Home-Bag, also wie gesagt nur für "Von woauchimmermanist nach Hause kommen", der BOB ist der 3-Tage-Rucksack zur Flucht) einen 25L Rucksack, klein, leicht, aber auch mit wenig Stauraum. Selbst wenn die Rückreise erschwert sein sollte, so braucht man keine volle Tagesmahlzeit mit Suppe, Süßigkeiten und Deftigem. Da eignet sich ein kaltes EPA - spezifisch für den Zweck, man ist ja nicht lange unterwegs, man will nur sicher nach Hause kommen. Schlafsack z.B. habe ich gar nicht erst dabei, durchaus aber je nach Entfernung ein Tarp.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Mein GHB ist eine klein Schultertasche, mit einem Riemen diagonal über der Brust. Es sind nur absolut wichtige Dinge drinnen


    Verbandsmaterial

    FP3 Maske

    Messer

    Feuerstahl, Feuerzeug

    Mülltüte groß ( Regen und Sitzschutz)

    Taschenlampe

    takt. Handschuhe

    Energieriegel

    Filterflasche faltbar

    Shemagh Tuch

    ...


    Die Liste müsste vollständig sein, es liegt nämlich im Moment im PKW. Dies Alles langt für mich zu , bin ich i.d.R. kaum weiter als 15 km von daheim weg. Geht es weiter raus, ist der BOB dann im Auto, 8nkl. einem Geigerzähler.

  • Wärmebild-Schickimicki kann man im Phone integriert haben um zumindest grob des Nachts etwas mehr Aufklärung betreiben zu können. (Bei mir Blackview, ist meinem schmalen Budget geschuldet jetzt nicht das heißeste auf dem Markt - aber es ist hilfreich - liegt evtl aber nur an der kostenlosen App, die nicht alles rauskitzelt.) Man könnte ja auf eine Wärmebild-Monokular zurückgreifen.


    Outdoorhandys mir Schnickschnack haben btw immer ganz gerne ein fettes Akku und ersparen damit direkt die Powerbank.

    Ich hab zu den üblichen Dingen gerne noch eine abgetarnte Rettungsdecke in der Cargohose am Mann. Kälte ist ein nicht zu unterschätzender Gegner.


    Hmmm, Geigerzähler - ich muß mich halt darauf verlassen das solange die Haut keine Blasen wirft alles gut ist... XD

  • Dann mal als Gegensatz dazu das Ultralight Packing. Nachteil dabei ist, dass leichtes Material oft sehr viel Geld kostet.


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  • Meine EDC Handtasche kommt auf 1,8kg und sieht so aus. Die habe ich eben auch aus Gewichtsgründen nochmal aufs Notwendigste geschrumpft. Ich habe daher mit der St. Javelin - Arakawa Mini Slingpack schonmal Volumen reduziert, weil was da ist, wir ja auch immer vollgemacht.

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    Formfaktor eher Legostein.
    Links Desinfektionsmittel, rechts ein CAT7 in einem RHINO RESCUE Tascherl samt Stift. Der Karabiner vorne trägt mal Kapperl, mal Handschuhe etc.

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    Die Körper zugewandte Tasche beinhaltet basic erste Hilfe:

    Mehrere Paar Handschuhe
    Rettungsschere
    Wasserfeste Pflaster
    Rettungsdecke
    Wundauflage
    Dreieckstuch
    Verbandspäckchen
    Beatmungstuch

    Dann noch meine Medikamente für vier Tage und Wasseraufbereitungstabletten.

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    kleine Fronttasche:

    Kein BIC Feuerzeug...Skandal, aber die Erfahrung hat gezeigt das BIC im beengten EDC Gas verlieren weil irgendwas auf den Knopf drückt. Die Piezozünder sind zu streng dafür und weil es transparent ist kann man einfach den Füllstand checken.
    Kompass
    Stift
    Feuchtes Toilettenpapier
    Eine Münze für Einkaufswagerl
    Australischer/Neuseeländische Löffel/Dosenöffner-Kombo

    Im Hauptfach:

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    Ein Sackerl das in sich selbst gefalten werden kann
    0,5l Edelstahlflasche. Ist das Beste, das ich für den Formfaktor gefunden habe. Ist zwar lackiert und mit Gummiboden, aber notfalls könnte man darin sogar kochen.
    Sonnenbrille

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    Im Organizer des Hauptfachs:

    Ersatz Gripdingens für den Zippverschluss
    Stirnlampe
    Ersatzbatterien
    Schlinge für den Dreipunkteinsatz der Tasche zum Laufen oder eher Radfahren
    Ladegerät

    Was da gerade fehlt ist ein kleines Multitool weil ich mit dem Alten unzufrieden war. Hauptsächlich geht es mir um die Zange und Ahle. Falls jemand eine Empfehlung hat, solange es klein und günstig ist, gerne.

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    Ein Detail noch, unter dem Patch befindet sich ein Reflektor. Die Designwahl versteh ich nicht. Er kommt nur raus wenn die Tasche gut gefüllt ist. Ich habe den Patch drüber weil ich selbst entscheiden will wann ich reflektiere.