Ich habe mein Prepper-Cache nach ein (oder zwei?) Jahren wieder geborgen.

  • Wichtig ist nur, dass man die Stelle auch nach Jahren selber wieder findet und dass nicht in ein paar Jahren eventuell ein Haus oder eine Strasse auf der der Stelle gebaut wird.

    Ja das stimmt. Kannst ja schlecht sagen "Hey lassen sie mich mal in ihren Keller, ich muss mein Zeug ausbuddeln"

    :D

    Vorbereitung ist hierbei das halbe Leben. Es ist aber auch die Frage: was vergrabe ich? Was brauche ich?

  • Meine Geadanken dazu:


    In einer Krise will ich nicht erst mit einem Minibagger anrücken - es muß mMn schnell gehen - also nix wo ich mit'm Spaten ran muss.
    Ich schmeiß auch keine Tracker zum wiederfinden in den Cache.


    Für mich hat der Cache den Zweck aufzufüllen, kein vollwertigen Ersatz zu schaffen.


    Hatte zB mal überlegt einen kompl Fluchtrucksack auch am BOL vorzuhalten, hab die Idee aber verworfen.

    Si vis pacem - para pacem

  • LoneWolfTactics

    Mal eine Frage:

    wieso hat du es nicht vergraben und vor allem: nach welchen Kriterium hast du dein Versteck gewählt?

    Ich persönlich finde die Idee gut. Aber ich finde auch, verbuddelt ist es "sicherer", wobei es immer drauf ankommt wo man es vergräbt.

    Da es sich um einen Langzeittest gehandelt hatte, wollte ich auch testen, wie sicher es oberirdisch wohl ist. Die Stelle habe ich ausgesucht, weil:

    -sie für mich fußläufig innerhalb von 15 Minuten erreichbar ist,

    -sie entlang meiner bevorzugten Fluchtrichtung/ Ausweichrichtung liegt,

    -und sie tendenziell nicht von normalen Fußgängern frequentiert wird. Im Sommer kämpfen sich dort Leute bis ans Ruhrufer um schwimmen zu gehen.


    Dass das Fass unterirdisch nicht gefunden wird, war mir auch ohne Test klar. Denn ich würde den Aushub natürlich nicht direkt daneben schütten, sondern auf einer Plane oder einem Müllsack weit entfernt verteilen. Außerdem würde die oberste Schicht der Erde / der Wiese (oder was auch immer) natürlich mit einem Spaten ausgestochen und am Ende wieder säuberlich darauf gelegt. Dass dort jemand gegraben hat, wird niemand bemerken.


    Diese Methode eignet sich sicher auch für alle Gegenstände, die man lieber vor der Entdeckung durch andere schützen will. Kann jeder auf seine persönlichen Bedürfnisse umsetzen.

    "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist darauf vorbereitet es nicht zu schaffen!"

  • Diese Methode eignet sich sicher auch für alle Gegenstände, die man lieber vor der Entdeckung durch andere schützen will. Kann jeder auf seine persönlichen Bedürfnisse umsetzen.

    Wenn wir beim Thema Gegenstände sind.

    Welche Gegenstände wären deiner Meinung nach wichtig bei dieser Taktik?

    Also ich meine, wenn man das Thema ausbaut, vergräbt man ja mehr als nur ein "Fässchen".


    Es kommt ja wohl drauf an, auch wie lange es vergraben bleibt. Jede Woche da hin zu gehen/fahren um es auszubuddeln, auszutauschen usw. das erzeugt ja aufmerksamkeit.

  • Wenn wir beim Thema Gegenstände sind.

    Welche Gegenstände wären deiner Meinung nach wichtig bei dieser Taktik?

    Also ich meine, wenn man das Thema ausbaut, vergräbt man ja mehr als nur ein "Fässchen".


    Es kommt ja wohl drauf an, auch wie lange es vergraben bleibt. Jede Woche da hin zu gehen/fahren um es auszubuddeln, auszutauschen usw. das erzeugt ja aufmerksamkeit.

    Du meinst an Ausrüstung, die man dazu benötigt? Mir würde ein kleines Tarp, ein Klappspaten oder kurzer Spaten und Handschuhe reichen. Außerdem würde ich darauf achten in gedeckten Farben gekleidet zu sein, aber nicht in Volltarn, weil zu auffällig. Und entweder früh morgens oder später abends, unter der Woche. Nicht tagsüber am WE.


    Die ausgegrabene Erde kommt auf das Tarp, das direkt daneben liegt. So entstehen keine Spuren durch die Erde.


    Prepper Depot im Wald | Waldversteck für den Prepper - YouTube So, aber mit Tarp für die Erde. :-)


    Und den Link woltle ich noch mit einfügen:

    Bug out Tonne - Gartentipps / Survival Tipps

    "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist darauf vorbereitet es nicht zu schaffen!"

  • Ich würde Caches auf meinen Fluchtruten zur Bugout location platzieren. Reingeben würde ich Nahrung, Wasseraufbereitung und etwas zum Feuer starten.


    Damit kann ich Gewicht im Marschgepäck sparen und/ oder meine Reichweite erhöhen.


    Ðer Inhalt sollte auch robust genug sein, dass man ihn jahrelang nicht warten muss.

  • Ich würde Caches auf meinen Fluchtruten zur Bugout location platzieren. Reingeben würde ich Nahrung, Wasseraufbereitung und etwas zum Feuer starten.


    Damit kann ich Gewicht im Marschgepäck sparen und/ oder meine Reichweite erhöhen.


    Ðer Inhalt sollte auch robust genug sein, dass man ihn jahrelang nicht warten muss.

    Ja, das wäre für mich auch der Zweck. Wechselkleidung würde mir noch einfallen, insbesondere Wechselsocken. Erste-Hilfe-Material evtl. ...

    Oder Sachen zur Verteidigung vielleicht.


    Oder einen größeren Cache mit einem günstigen Zelt oder einer Hängematte, um eine Übernachtungsoption zu haben.

    "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist darauf vorbereitet es nicht zu schaffen!"

  • Ich meinte Ausrüstung, die man schon mal vorbereiten kann und die man nicht zu Hause unbedingt lagern muss, aber dennoch für den Weg braucht.

    Spontan würde ich da sogar soweit gehen, dass du bei einer Fluchtroute davon ausgehst, wenn du schon ein oder 2 Tage marschiert bist, du ja irgendwann neue Lebensmittel brauchst, nen neuen Wasserfilter usw.

    Weil wie wir ja alle wissen, ist der Platz ja begrenzt, was man an oder in einen Rucksack bzw. am Mann tragen kann. Was geht in der Regel zuerst zu neige in meinen Augen? Lebensmittel. Mein erster Gedanke wäre hierbei also wirklich: vor allem Lebensmittel würden vergraben werden. Und selbst wenn die eventuell durch Zufall gefunden werden WÜRDEN, wäre das jetzt nicht der größte Bruch, weil man dann immernoch nach Alternativen zur Nahrungsbeschaffung schauen kann.

  • Ja.

    Mein Grayl-Wasserfilter hält länger als 2 Tage. Es sei denn ich trinke 250 Liter in 2 Tagen :-)


    Aber Lebensmittel gehören definitiv mit rein. Und Wechselsocken. Die sind mir wirklich ein Anliegen :-D Ernsthaft! Die werde ich definitiv rein tun.

    "Wer es nicht schafft sich vorzubereiten, ist darauf vorbereitet es nicht zu schaffen!"