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Tiberius

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Re: Szene Deutschland: Prepper (am 10. Januar 2018)

von Tiberius am 10.01.2018 21:40

Oh,oh.

Der Bericht war im algemeinen gut. Was ihr über politische Ansichten sagt, gebe ich euch voll und ganz recht. Dieses gehört nicht auf diese Seite.

Aber am Anfang des Beitrags wurde ein Speer für die Saujagd gebaut. 
Bin selbst seit 30 Jahren Jäger. Die sogenannte "Saufeder" ist immer noch als Jagdwaffe offiziell zugelassen. 
Habe in meinem Leben vielleicht schon 60 Sauen erlegt. Einige davon bei der Nachsuche mit der Saufeder. 
Diese Waffe ist nur tödlich, wenn du dem Schwein von vorn oder von der Seite in den Brustkorb stichst. Die Klingenlänge sollte mindestens 25 bis 30 Zentimeter betragen. Dazu muß du mit der Saufeder mit voller Wucht zustoßen. 

Von oben geworfen, fehlt die Energie. Zusätzlich würde der Speer am Rückrad und den Rippen abprallen. Lebenswichtige Organe würden nicht getroffen. 

"Die Sau wird jetzt richtig sauer." Und du übernachtet die nächsten Tage auf dem Baum. 🐗🌲
Spätestens jetzt hast du ein Problem. 


Ich weiß manchmal nicht, was manche Leute anderen für Geld beibringen. 
Saujagd mit Speer ist selbst für erfahrene Jäger immer noch ein "Highlight" und lebensgefährlich! 
Das sollten Anfänger garnicht erst beigebracht bekommen. 

Gruß Tiberius

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.01.2018 21:56.

Tiberius

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Re: Schlachten

von Tiberius am 17.12.2017 22:10

Ja, bei Zwiebeln heule ich auch. Deswegen überlasse ich das meiner Frau 😭
Meine Frau kann nicht töten. Ist halt mein Job. Beim "Aufbrechen" (ausweiden) und portionieren schafft sie es fast in der selben Zeit wie ich. Ist alles nur Gewohnheit und Übung. 
Ich schlachte jährlich ca. 50 Tiere. Hasen, Hühner, Enten Gänse,Tauben. Dazu Rehe, Wildschweine und manchmal auch Hirsche. 
Fleisch ist für uns ein Grundnahrungsmittel. 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 17.12.2017 19:54

Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema. 
In NRW darf man nicht mehr sammeln als 5 kg pro Person und Tag!  Ich weiß nicht, ob es in anderen Bundesländern andere Regelungen gibt. 

UND SEHR WICHTIG FÜR PREPPER. 
Nach einem Nuklearen Störfall oder Atomkrieg sollten Pilze aus dem Freiland ca.10 Jahre nicht gegessen werden. Pilze speichern radioaktives Jod. 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 17.12.2017 12:37

Es gibt bei einigen Pilzen Verwechslungsgefahr. Zum Beispiel Champions und Knollenblätterpilze im frühem Wachstumsstadium. Da können 50g schon zum Tode führen. Viele sind auch nur ungenießbar oder eßbar, man darf danach 3 Tage keinen Alkohol trinken. 

Deshalb ist es am besten, man geht die ersten male mit erfahrenen Pilzsuchern mit. Da lernt man es am schnellsten und sichersten. 
An vielen Orten gibt es auch Pilzberater. Da kannst du nach dem sammeln nochmal kontrollieren lassen, ob du nur eßbare Pilze hast. 
Pilze sammeln ist eine schöne Beschäftigung im Spätsommer und Herbst. Auch eine gute Vorbereitung für Prepper. Pilze sind gesund und nahrhaft. Sie können auch als Fleischersatz dienen.

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 16.12.2017 21:57

Hallo zusammen.
Selbst ich kenne nur etwa 80 % aller Pilze in Deutschland. Meine Großmutter hat mir das sammeln  in meiner Kindheit beigebracht. Selbst meine Eltern sammeln keine Pilze. Sie hatten nie Interesse. Heutzutage freuen sie sich,  wenn ich im Herbst ihnen Pilze schenke. 
Pilzbücher habe ich auch. Alles Schrott!!! Nicht jeder Pilz wächst so, wie er in Büchern fotografiert wird. Nach Büchern sammeln ist riskant. 


Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Re: Pilze im heimischen Wald

von Tiberius am 16.12.2017 14:39

Hallo zusammen. 
Sammle selbst seit Jahrzehnten Pilze. Meine Frau und die beiden Kurzen (6 +7) sind meistens mit dabei. Jetzt ist die Pilzzeit leider vorbei. 
Letztes Jahr war leider zu trocken. Dieses Jahr war besser. 6 mal sammeln. 45 kg Pilze! Einen Teil habe ich getrocknet, daß meiste eingefroren. Gefroren in die heiße Pfanne schmecken die wie frisch. 
Kleiner Tipp. Riesenschirmpilze panieren wie Schnitzel und braten. Köstlich! 

Gruß Tiberius 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Schlachten

von Tiberius am 15.12.2017 23:00

Hallo Preppergemeinde. 
Alle Jahre wieder wollen alle einen köstlichen Weinachtsbraten. Für mich als Jäger und Kleinbauer bedeutet das Streß. Wildschweine jagen, Gänse, Enten, Kaninchen und Hühner schlachten. Das ist für mich reine Routine. 
Habe das in meiner frühen Jugend von meinem Vater gelernt. 

Viele von Euch leben warscheinlich in der Stadt und kauft euer Fleisch im Supermarkt oder beim Metzger. 

Was ist nach einer Katastrophe? Werdet ihr Vegetarier oder schlachtet ihr selbst? Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht? 

Gruß Tiberius 


Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Re: Fluchtziel Nordseeinseln?

von Tiberius am 13.12.2017 11:24

Hallo, 
Ich persönlich finde es grundsätzlich KEINE gute Idee. 

War selbst noch nie auf einer der Nordseeinseln. Habe dadurch nur ein Klischeedenken! 

Ich mein, die haben nur Fische und Schafe. 🐟🐑
Alles andere kommt vom Festland. 

Bei großflächigen Katastrophen wird die Versorgung schwierig. 
Zum Beispiel Knappheit von Treibstoff ist sehr oft eine Begleiterscheinung von Katastrophen. Versorgungsschiffe können nicht fahren. Dann mußt du sehr weit schwimmen. 
Auf dem Festland kannst du laufen oder Fahrrad fahren, bis du ein besseres Gebiet erreichst. 

Gruß Tiberius 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Re: Lebensmittel originalverpackt lassen oder Vakuumieren?

von Tiberius am 11.12.2017 22:02

Hallo zusammen. 
Habe einen feuchten Keller, da ich einen Brunnen habe. 
Alle trocken Lebensmittel habe ich vakuumiert. Zusätzlich in luftdichte Fässer verpackt. Auf dem Fassboden habe ich eine Tüte Reis ausgegossen.
Einmal im Jahr kontrolliere ich alle Fässer und tausche den Reis aus (Sichtkontrolle). Aus einem Fass öffne ich dann irgend eine Tüte, und benutze sie in der Küche. 
Diese wird natürlich ersetzt. Habe zu Zeit etwa 160 kgTrockennahrung eingelagert. Teilweise bereits über 10 Jahre.
Bei mir ist bis jetzt noch nicht verdorben. 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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Re: Das Bundesamt warnt vor Engpässen...

von Tiberius am 02.12.2017 08:56

Ich hörte mal eine Aussage im Fernsehen, daß für jede Person in Deutschland Staatsvorräte für 4 Wochen vorrätig sind. 
Rein rechnerisch. 
Mit der Verteilung wird es Probleme geben. Deswegen soll auch jeder Vorräte für mindestets 2 Wochen haben. Danach sollte angeblich die Grundversorgung gesichert sein.
Ich glaube nicht daran. Meine Vorräte im Keller reichen für 3 Monate. Dazu kommen noch meine Tiere auf dem Hof. 

Wenn es blutet, kann man es auch töten. 

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