Beiträge von LoneWolfTactics

    Ja. Datenschutz ist Krisenvorsorge! Vor 2-3 Wochen wollte Ebay plötzlich Fotos meines Personalausweises. Ich habe den Account schon viele Jahre und nun können sie mir plötzlich das Geld für verkaufte Artikel erst auszahlen, wenn ich den Ausweis hin schicke. Nach mehreren Telefonaten mit dem Kundenservice, dem ich sagte, dass ich auf gar keinen Fall Dokumente schicken werde und nun den Account lösche, weil Ebay für mich dann keinen Zweck mehr hat, sagte man mir, dass ich das Geld nach 170 Tagen (!?!) dann doch ausgezahlt bekomme.


    Keine Ahnung, was sowas soll. Aber Ebay hat es für mich hinter sich. Ich warte noch auf das Geld und lösche dann den Account.


    Ich finde es angemessen, ein Minimum an grundsätzlichem Datenschutz einzuhalten. Ein RFID-auslesesicheres Portemonnaie, Pseudonyme im Netz und auf Social-Media benutzen, nicht mehr personenbezogene Daten als nötig an Privatunternehmen zu übermitteln. All solche Kleinigkeiten sind doch kein Aufwand.

    Ich habe 5L Kanister gebunkert, aber nach Ablaufdatum würde ich das Wasser eher als Nutzwasser nutzen. Es lösen Mikropartikel des Plastiks und schaden der Gesundheit. In einer Krise spielt das eine untergeordnete Rolle, dennoch lieber Glasflaschen oder andere geeignete Behälter.

    Ich schwenke jetzt auch nach und nach um auf Glasflaschen. Genau wie bei Dir werden die Plastikflaschen dann automatisch zu Nutzwasser. Außerdem habe ich 2 Grayfilter mit mehreren Ersatzaufsätzen eingelagert.

    Ich habe nochmal den Lebensmittel- und Toilettenpapier-Vorrat deutlich aufgestockt. Der kostenlose Rewe-Lieferdienst macht für mich für solche Hauruck-Aktionen echt Sinn. Nun muss das Trinkwasser noch nachrücken. Ich will meinen Vorrat auf 3 Monate hochstufen". mal sehen wie´s klappt, vor allem platzmässig.

    Das ist schon interessant hier, aber wenn ich meinen 36 Stunden Tag bedenke habe ich leider keine Zeit für solche Dinge. Büchsenwurst, Büchsenfleisch, Schmalzfleisch, Gulasch, Bratwürste, Rouladen, Hackbraten etc. aus der Büchse geht dich auch....

    Lässt sich auch grundlegend auf den Vorrat übertragen. Sehe ich genauso.

    Allerdings finde ich es schon sinnvoll verschiedenste Methoden der Haltbarmachung für eine länger anhaltende krise zu kennen, und vorher schonmal geübt zu haben.

    Ich esse gar keine tierischen Produkte, von daher stellt sich mir diese Problematik gar nicht. Habe im Gegensatz dazu beispielsweise Soja-Schnetzel im Vorrat. Halte sie auch für sinnvoll für den Fluchtrucksack, weil sie ja in ihren ursprünglichen Zustand erstmal getrocknet sind und somit nahezu gar nichts wiegen.

    Ansonsten würde mir vor allem Dosenfisch mit extremer Haltbarkeit einfallen. Tunfisch z. Bsp.

    Aber, wie gesagt, da bin ich gar nicht drin, in dem Thema.


    Grundlegend war aber in den letzten Krisen in diesem Land (nicht zuletzt dem letzten Weltkrieg und den Nachkriegsjahren) Fleisch immer sehr schnell sehr rar. Wer kennt die Geschichten nicht, dass die Großeltern (oder halt deren Eltern, je nachdem wie alt man eben ist ;-) ) allerhöchstens ein mal die Woche oder noch seltener an Fleisch kamen. Und dann war es oft eher "ungewöhnliches" Fleisch, nämlich von Tieren, die man ansonsten nämlich üblicherweise nicht in Deutschland verzehrt.


    Egal welche Quelle ich hinzu gezogen habe, alle sagen einstimmig, dass bei echtem Mangel in einer länger anhaltenden Krise kein oder fast kein Fleisch mehr geben wird.


    Du hast also vollkommen Recht damit, deshalb Fleisch irgendwie lang-haltbar einlagern zu wollen.