Zurückrudern zum Thema: Schreckschusspistolen (sieht besser aus, wenn alle einzelnen Themen selektierbar sind, ist weniger Matsch mit "allem" und mehr eine saubere Nachschlagwerk-Selektion. Jetprotector und Pfefferspray könen zwei eigene Themen sein)
Als ich den Beitrag geschrieben habe hatte ich keine Erfahrung mit Revolvern, die sollen wohl zuverlässiger sein. Jemand sonst Erfahrung damit?
Passiert mir immer wieder. Gelobe Besserung!
Revolver sollen tendenziell weniger Druck aufbauen können, aufgrund des Trommelschlitzes (Schlitz zwischen Trommel und Lauf). Pistolen haben ja direkt das Patronenlager am Lauf, ohne Schlitz. Diesbezüglich sollten Pistolen also wohl wirkungsvoller sein. Sofern man mit dem Druck "arbeiten" will. Wenn man "nur" den Wirkstoff ins Gesicht des Gegners transportieren will, also Pfefferpatronen benutzt, sollte die Wahl egal sein.
Um juristischen Unklarheiten aus dem Weg zu gehen, würde ich immer einen Revolver bevorzugen, denn man hinterlässt mit ihm jedenfalls schonmal keine Patronenhülsen/ Kartuschenhülsen. (Mit Gas gefüllte Patronen sind ja Kartuschen!).
Auch Hülsenklemmer/Ladehemmungen sind bei Revolvern viel seltener. Zündet eine Kartusche nicht, kann man einfach nochmal abkrümmen und die nächste Kammer der Trommel "benutzen".
In Rußland gibt es Schreckschußwaffen, bei denen Gummikugeln oder gummiummantelte Stahlkugeln vorgeladen werden können. Die werden dort zur Selbstverteidigung vermarktet und gelten als "weniger tödlich". Es gibt aber Videos von Überwachungskameras, wo Menschen gezielt ins Gesicht und den Hals schießen und der "Beschossene" dann laut Videobeschreibung daran gestorben ist.
Solche Teile sind bestimmt wirksam, aber unsere reinen Gaswaffen finde ich zur SV nahezu nutzlos.