So bisschen wie im Sandkasten...jeder haut dem anderen mit dem Schippchen aufs Hirn und heult dann weil der zurück haut.
:D Verzeih' mir das Lachen zu einer sehr unglücklichen Situation, aber die Beschreibung trifft es sehr gut. Wäre ich nun Indien, Russland, China und ähnliche östliche Konsorten würde ich Europa als Geschäftsunfähig einstufen. Immerhin zeigt Europa deutlich, dass sie relativ ungehalten in geschäftlichen Situationen sind und auf die europäischen Händler geringer Verlass ist den Handel aufrecht zu erhalten, wenn sie nicht in einer totalitären Abhängikeit vom Handelspartner sind. Die ganze Welt konnte nun sehen wie Europa handelt. Will ich wirklich eine Geschäftsbeziehung mit jemanden der bei politischer Unstimmigkeit meinen Handel unterbricht und mich in eine finanzielle negative Situation bringt? Unwahrscheinlich.
Ich bin nur glücklich, dass ich die Entscheidung hier nicht treffen muss. Denn militärisch ist Europa, insbesondere Deutschland, ein Furz im Winde. Außer Sanktionen im Handel, können wir nichts tun. Und die Konsequenzen dazu bekommen wir ja in wenigen Monaten.Was nun sinniger ist, das möchte ich nicht darlegen, aber jede Aktion hat eine Reaktion und wenn Deutschland "den Handelshahn" zudreht, dann dreht Russland halt den Gashahn zu.
Ich sehe das eher als eine Todesspirale in der wir uns bewegen bis es vollständig eskalliert. RUssland hat keinen Grund nachzugeben, wir reizen den Bären nur noch mehr und er reagiert umso aggressiver. Tausende Tote und ein Krieg 1500km von uns entfernt ist wohl noch nicht genug um zu verstehen, dass Russland nicht nachgibt. Der Russe ist ja auch nicht dumm, man hat ihn schon ein mal zum Narren gehalten (als UDSSR damals) und von Innen heraus zerstört.
Es ist bereits seit langem ein Weltkrieg. Wenn auch nicht offiziell verkündet. der gesamte Westen finanziert diesen Krieg und das nichtmal unter der Hand. Die Gelder von Europa und USA fließen in die Ukraine und jeder kann den Finger dort hin zeigen woher die Waffen geliefert werden. Es ist halt nur an dieser einen Front, aber schon lange sind alle involviert. Dass nun "nur" in der Ukraine die Toten fallen, ist unser Glück und ein geringeres Übel. Wenn sogar ein Dulli aus'm Dorf lesen kann, dass Bayraktar aus der Türkei in die Ukraine beförtert werden, die USA Multimillionen Dollar den Ukrainern für den Krieg zur Verfügung stellt, dass Deutschland mehrere Millionen Euro in die Ukraine schickt, dass Soldaten aus Europa und den USA "freiwillig" (als bezahlte Miliz) in die Ukraine kommen (Also nicht offiziell von den jeweiligen Staaten geschickt, aber ja doch bezahlte "Berufssoldaten") um gegen Russland zu kämpfen, dann ist doch klar, dass auch der Herr Putin sieht woher der Wind weht und wer alles gegen ihn kämpft.
Ich behaupte das wird ein sehr zäher und langwidriger Prozess über etliche Jahre. Mit Glück für uns Europäer, nur an dieser Grenze.
Mit Pech, an einer sehr nah verschobenen neuen Grenze. Den Ukrainern werden sie Soldaten ausgehen. Wird Deutschland dann ihre eigenen rüberschicken? Wenn ja, dann mal Gute Nacht. Spätestend dann ist das ein offizieller Weltkrieg, der durch die Europäischen verbände auch die Franzosen und Co einbezieht als Verbündete mit gewissen Verpflichtungen einander zu helfen. Aber da die Ukraine nicht in jenem Bündnis ist, können wir, selbst, wenn das der Extremfall sein sollte auch nicht die Grenze ein wenig zurückschieben und halten, sonst ist das ein Angriffskrieg seitens Europa und Russland holt die großen Knaller raus. So oder so, es ist zu spät zu verleugnen, dass so einiges so ziemlich am Arsch ist. Ich bereite mich bereits vor potentieller Reservist zu sein. Wenn nicht heute, aber in 7 Jahren, wenn die wenigen Berufssoldaten die Deutschland hat, falls es so kommen sollte, dezimiert sein werden.