Beiträge von Konstantin

    In einigen Märkten sind einige Waren massenweise aus den Regalen raus, es gab wohl, insbesondere mit Unternehmen aus den USA Verhandlungen zu Preisen, Preiserhöhungen die von den Märkten nicht angenommen wurden. Meist getreidelastige Waren. Da es scheinbar noch nicht den richtigen Ersatz gibt, bleiben die Regale derzeit leer.


    Insbesondere bei Marken der Mars und einigen weiteren globalen US-amerikanischen Großhändlern.

    An sich dramatisch, aber was hilft ein kurzfristiges Finanzpaket, wenn die Situation sich zu verschlimmern scheint, dann wird in 2-3 Monaten wieder ein neues Finanzpaket erwartet um die dann vorhandene gestiegene Krise abzufangen und darauf folgend wieder eine neue, bis zum Frühling vermutlich, wenn dann der allgemeine Energiebedarf wieder sinkt.


    Die Lösung hier, meiner Meinung nach, ist vermutlich ungerne gelesen: Der Verbraucher hat sich anzupassen. Das hilft spezifisch dieser Industrie hierhingehend nicht, öffnet aber neue Wege für andere Industriezweige. Wir müssen weniger Tiefkühlkost konsumieren, es ist gesünder und umweltfreundlicher. Ich habe einen Lebensmittelvorrat, den ich alltäglich nutze, mit Bio, Konservierungsstoffarmen, überwiegend gesunden Produkten für mehrere Monate und gekühlt werden maximal 1% dieser Waren. Es ist möglich mit möglichst unprozessierter Nahrung zu leben, mit einem minimalen Bedarf an Kühlung. Dieser immense Energiebedarf ist doch nur vorhanden, weil wir, das Volk, Convinient leben, Tiefkühlpizza und prozessierte Mittel zum Frühstück etc.


    Bitte verzeiht mir, dass ich hier keine kurzfristige Lösung anbiete eine extreme Energiefressende Industrie zu retten, stattdessen eine langfristige Lösung, für eine bessere Gesundheit der Bevölkerung und niedrigeren Allgemeinverbrauch an Energie. Wir brauchen hier ein Wandel im Denken und Handeln der Bevölkerung.


    Vielleicht tut uns eine Einschränkung an solchen Lebensmitteln die einen immensen Energiebedarf haben, ganz gut für ein Umdenken im alltäglichen Ernährungsverhalten. Damit retten wir den Planeten, wenn unsere Lebensmittelindustrie weniger Energie verbraucht aufgrund von einer Änderung der produzierten Lebensmittel und tut unserer Gesundheit gut, denn die meisten Produkte die keine großartige Kühlung brauchen, sind meist weitaus weniger prozessiert und mit weniger Chemie beigemischt.


    Wenn sich das nun überwiegend auf Fleisch, Fisch, Käse und Milch reduziert, als priorisierte Lebensmittel zu Kühlen, dann muss jeder für sich Alternativen finden, wovon es eine Menge gibt. Wie schon erwähnt, bei einem Lebensmittelvorrat von mehreren Monaten, beläuft sich mein Kühlschrank auf etwas Milch, etwas Käse und 1-2 Stücke Fleisch, was vermutlich kaum 1% der mehrmonatigen Nahrungsreserven bezieht.


    Es ist also möglich, schmeckt, schon die Umwelt, reduziert den Energieverbrauch und ist gesund.


    Jede Industrie unterzog sich stets einem Wandel, vielleicht ist das der nächste Wandel.

    Auch gut sind Motorradhandschuhe mit Knöchelschonern. Sandhandschuhe sind soweit ich weiss verboten, das hier sei dann doch wieder eine neue Grauzone. Ich meine, ohne Motorrad durch die Gegen zu laufen damit ist schon etwas suspekt, aber generell nicht verboten (Soweit ich weiss) und wenn dein Gegenüber nicht bewaffnet ist und du etwas Erfahrung hast, dann sind das schon ganz gute Schützer für deine Handgelenke und Knöchel in einem potentiellen Problemmoment.

    Ansonsten ist hier auch der Punkt erreicht, wo man täglich Nachrichten aus der Ukraine über die News sieht. Obwohl ich glaube zu fühlen, dass hier die Panik noch nicht ganz so hoch ist.

    Nunja, Schottland hat zwischen Krieg und den eigenen Grenzen eine noch etwas größere Zone die dämpft, inklusive Deutschland, unsere "Knautschzone" hier ist etwas geringer. Gefühl ist der Krieg auf dem Hof, da braucht man nur mal mit'm Auto rüberfahren.

    Aber selbst mit 100% kommen wir nur 2-3 Monate hin.

    Das klingt schonmal nicht so übel, 2-3 Monate fängt das schlimmste auf. Danach ist der Krieg vorbei und die Verhandlungen sind erfolgreich. Wenn nicht, dann ähm .. ja, wird ein spannendes Winterende, wir, als Volk, werden unwahrscheinlich den Verbrauch senken, also sind die 2-3 Monate nur für den Herbst ausreichend und ab Winterbeginn sind die Reserven dann ja auch schon so gut wie durch. Der Krisenplan des BBK hat 30 Tage im Sinn, somit schaffen wir mit Reserven und Krisenplan bis maximal 4 Monate, damit könnten wir, mit Verlusten und etwas Ärger, bis zum Frühling überstehen, dann ist das Thema Gas auch nicht mehr so extremwild.

    Und dann meine Frage: Wie wird das noch auf uns abgewäzt werden, wenn effektiv die Anlieferung von Kohle teurer wird, da man die vorher reinigen muss?

    Im besten Fall bekommen wir die Lieferung über Mittelsmänner, die ironischerweise von den Russen kaufen. Damit hätten wir möglichst günstiges, wenn auch nicht mehr genauso wie direkt von der Quelle, und qualitativ das selbe bekommen. Die Sanktionien hierhergehend sind dann völlig nutzlos, eröffnet aber neue Mittelsmänner-Jobs, von denen wir Deutschen dann halt auch nicht profitieren können, aber der Nachteil keine Kohle zu haben, wäre etwas abgedämpft.

    So oder so, wir müssen uns anpassen und den Verbrauch dämpfen / reduzieren. Was ich selbst ungerne tue, ich mag meine Badewanne heiss und dazu muss der strombetriebene Durchlauferhitzer nunmal etwas Kohle verbrennen, oder ökologisch hergestellten Strom, der nun auch nicht günstiger ist.

    Da ich einen beitrag dazu schreiben möchte früher oder später, habe ich so einen Test bereits selbst durchgeführt. Ich nutze für meinen Kocher ~190g Butan-Propan-Gemisch Stechkartuschen, nicht die Flaschen wie in dem Beispiel hier, damit habe ich keine Erfahrung, die waren mir dann auch zu speziell, denn man bekommt sie meist nur im Internet und hat keinen Zugang zu weiteren, wenn man mal nicht bestellen kann.


    Damit habe ich 14 Mahlzeiten zubereitet, mit einer Kartusche. Jeweils eine Portion Nudeln (mit 400ml Wasser) und im zweiten Durchgang Soße (teilweise mit Gemüse und Fleisch - 250ml Wasser hier). Also nur vollwertige Mahlzeiten zubereitet. Bei 5 Euro / Kartusche ist das überraschenderweise auch noch günstiger als der E-Herd, schneller und genauso unkompliziert. Das dann auch in geschlossenem Gebäude, ohne Gegenwind und mit stabiler Umgebungstemperatur. Bei Verwendung von solcher Bundeswehrtopf-Becher-Kombi. Eine Person für einen Monat benötigt also nur 2 Kartuschen. Ich muss dazusagen, dass ich auch recht verschwenderisch war, also sind da 16-17 Mahlzeiten möglich, bei sparsamer Verwendung.

    Lokales Update: Getränke sind nicht leergekauft, aber ungewöhnlich viele Lücken in den Regalen, insbesondere zu einzelnen bestimmten Marken, als hätte jemand gehamstert. Lobenswert, aber wenn das jedoch ein mangel ist, dann sind das nicht so gute Nachrichten. Also nichts neues, hier und da fehlt etwas, aber preislich teurere Alternativprodukte sind vorhanden.

    Nungut, also haben wir über Nordstream 2, dass zu 100% den Russen gehört, keine Lieferung von Gas.

    Über Nordstream 1, das nur circa 51% den Russen gehört, potentiell auch keine Lieferung.

    Dann haben wir statistisch voraussichtlich dieses oder nächstes jahr, einen der Extremwinter zu erwarten.


    Das kommt uns nicht gelegen. Die Gefahr ist nun realer geworden.