An sich dramatisch, aber was hilft ein kurzfristiges Finanzpaket, wenn die Situation sich zu verschlimmern scheint, dann wird in 2-3 Monaten wieder ein neues Finanzpaket erwartet um die dann vorhandene gestiegene Krise abzufangen und darauf folgend wieder eine neue, bis zum Frühling vermutlich, wenn dann der allgemeine Energiebedarf wieder sinkt.
Die Lösung hier, meiner Meinung nach, ist vermutlich ungerne gelesen: Der Verbraucher hat sich anzupassen. Das hilft spezifisch dieser Industrie hierhingehend nicht, öffnet aber neue Wege für andere Industriezweige. Wir müssen weniger Tiefkühlkost konsumieren, es ist gesünder und umweltfreundlicher. Ich habe einen Lebensmittelvorrat, den ich alltäglich nutze, mit Bio, Konservierungsstoffarmen, überwiegend gesunden Produkten für mehrere Monate und gekühlt werden maximal 1% dieser Waren. Es ist möglich mit möglichst unprozessierter Nahrung zu leben, mit einem minimalen Bedarf an Kühlung. Dieser immense Energiebedarf ist doch nur vorhanden, weil wir, das Volk, Convinient leben, Tiefkühlpizza und prozessierte Mittel zum Frühstück etc.
Bitte verzeiht mir, dass ich hier keine kurzfristige Lösung anbiete eine extreme Energiefressende Industrie zu retten, stattdessen eine langfristige Lösung, für eine bessere Gesundheit der Bevölkerung und niedrigeren Allgemeinverbrauch an Energie. Wir brauchen hier ein Wandel im Denken und Handeln der Bevölkerung.
Vielleicht tut uns eine Einschränkung an solchen Lebensmitteln die einen immensen Energiebedarf haben, ganz gut für ein Umdenken im alltäglichen Ernährungsverhalten. Damit retten wir den Planeten, wenn unsere Lebensmittelindustrie weniger Energie verbraucht aufgrund von einer Änderung der produzierten Lebensmittel und tut unserer Gesundheit gut, denn die meisten Produkte die keine großartige Kühlung brauchen, sind meist weitaus weniger prozessiert und mit weniger Chemie beigemischt.
Wenn sich das nun überwiegend auf Fleisch, Fisch, Käse und Milch reduziert, als priorisierte Lebensmittel zu Kühlen, dann muss jeder für sich Alternativen finden, wovon es eine Menge gibt. Wie schon erwähnt, bei einem Lebensmittelvorrat von mehreren Monaten, beläuft sich mein Kühlschrank auf etwas Milch, etwas Käse und 1-2 Stücke Fleisch, was vermutlich kaum 1% der mehrmonatigen Nahrungsreserven bezieht.
Es ist also möglich, schmeckt, schon die Umwelt, reduziert den Energieverbrauch und ist gesund.
Jede Industrie unterzog sich stets einem Wandel, vielleicht ist das der nächste Wandel.