Beiträge von Konstantin

    Ist nunmal leider kein neues Thema, aber auch verständlich irgendwo. Der mensch neigt evolutionsbedingt stets dazu "Oberbegriffe" zu verteilen. Davon sind auch folgende leute nicht ausgeschlossen:
    - Menschen die nahrungsmittelvorräte haben
    - Menschen die gerne Zeit in der natur verbringen inklusive Übernachtungen und Nutzen von rudimentärer Ausrüstung

    - Menschen die gesellschaftliche Probleme vorhersehen und Lösungen vorab vorbereiten
    - Menschen die politische Probleme vorhersehen und Lösungen vorab vorbereiten
    - Menschen die sich mit geschichte auseinandersetzen und Muster wiederfinden die zu potentiellen Problemen führen könnten und vorab vorsorgen um keine oder geringfügige Auswirkung zu erleben
    - Menschen die sich abitioniert der Soldatenkunst widmen

    - Menschen die Survival cool finden ( ist ja an sich bereits ein zusammenfassender Begriff)

    - Menschen die ihre Familien präventiv vorbereiten mit Mitteln und Möglichkeiten für Zeiten, falls es weniger Mittel und Möglichkeiten geben sollte

    - Heranwachsende die die Verantwortung eines Erwachsenen lernen und sich dieses Erwachsenwerden leichter machen mit präventiver Vorsorge

    - Menschen die auf hochverarbeitete Produkte verzichten möchten und ursprünglicher ihr Leben gestalten

    - Menschen die sich mit Gärtnern befassen und autarke Lebensweisen anstreben

    - uvm


    Das sind so viele einzelne Bereiche und nichtmal annähernd alles - das nennen wir nun zusammengefasst "Prepper". Wie genau jemand preppt, das ist individuell, doch auch da gibt es Muster: Bug-In, Bug-Out, Survival und Bushcraft etc


    Ich selbst mag das! Als ich "Erwachsen werden musste", war ich glücklich den Begriff Prepper gefunden zu haben. Das hat mich in eine Gemeinschaft gebracht die meinem damaligen Selbst an Erfahrung weit im Voraus waren. Das hat mir Halt gegeben. Das hat mir Erfahrungen und Wissen vermitteln. Das hat mich gewiss auch vor einigen Fehlern bewahrt. Preppen ist halt schon irgendwie cool und das wichtig, denn es ist nicht neu, dass jüngere Menschen nur das annehmen was sie "cool finden". Verkauf mal einem Jungen Mann in seinen frühen 20ern, dass sich durch Matsch wühlen und stundenlang im Hochsitz ausharren "cool und interessant ist". Aber gib ihm PREPPEN und er findet für sich die interessanten Bereiche die ihn als Menschen stärker und stabiler, zuverlässiger und unerschütterlicher gestalten. Und diese ganzen "jungen Männer" (und einige Frauen) sind heute, ich mach das ja nunmehr 10 Jahre, erwachsene und zuverlässige Mitmenschen, die - eventuell auch wie ich - durch das Preppen viele Skills gelernt haben die im Alltag nützlich sind, die sie sonst bei ihrem 9to5 Job nie angeeignet hätten, hätten sie nicht mal über den Tellerrand des Alltags geschaut.

    Okay, ich gebe der Sache demnächst einen Versuch. Wir haben so einen Laden für Biosachen, also hochbio-mäßig, hab der Begriff vergessen. Die haben sowas garantiert. Und da kann man einfach alles an Sprossen wachsen lassen, ja? Ich bin kein großer Fan davon, aber das klingt wirklich nach einer einfachen Aufgabe zum Anfangen.


    Ich lese grad' noch, dass Radieschen sich für's Sprossenglas eignen, das ist doch mal nennenswert.

    Also bist du de facto ein Prepper. Ob du es nun willst oder nicht. Die Definition besagt sowas wie "Eine person die sich auf Krisensituationen vorbereitet" und das tust du ja auch :) Die Sprache entwicklet sich nunmal eben auch weiter und dazu gehören Sammelbegriffe die es sonst nicht ganz. Einer davon ist "Preppen" oder "Prepper". Also, willkommen, fortgeschrittener, Prepper.


    Ein bisschen aufräumen muss ich aber auch:
    - Niemand rennt hier in den Wald (Insbesondere niemand von PreppersGermany ^^ da sind wir die letzten Traum-Bushcrafter, soweit ich das beurteilen kann befassen sich die meisten hier mit Bug-In > Also Gefahr ausharren möglichst komfortabel und hoffen auf eine Normalisierung des Zustandes)
    - Niemand wendet hier eine Schreckschuss gegen einen bewaffneten Angreifer (Statistisch müssten das ja auch garnicht so viele legale Waffenträger sein und die Masse der Bevölkerung müsste auch geringer bewaffenet sein, als jemand mit einer Schreckschusspistole, somit ist sogar das bereits ein Vorteil)
    - Nicht jeder hat die finanziellen Möglichkeiten für mehrere Fahrzeuge, eigenes Land, Jagdschein und Zeit dies auszuüben, mehrere Jahre Vorrat und eine Gruppe an ausgebildeten fachlich kompetenten Kollegen (Wir sind hier wild gemischt, von Bürgergeldempfängern zu gut betuchten Mitgliedern, von jungen 20 jährigen die gerade ihr Leben beginnen bis späte 50er die schon so einiges vom Leben gesehen haben - Vor allem zeigen wir Verständnis für einander; Nicht jeder von uns kann Unmengen aus tausenden von Euros ausgeben für Krisenvorsorge, auch wenn die meisten von uns dies vermutlich gerne tun würden)

    - Auch, gerade du nun als Jäger verstehst das ja, ist es schwierig (tatsächliche Statistiken) 400.000 monatlich interessierte Prepper in Deutschland in Jagd und Zerlegung von Wild zu üben - damit wären vermutlich unsere Jagdtbetriebe gut überfordert


    Deine Beschreibung klingt wie ein Wunschtraum für viele von uns - ein Ziel. Doch das ist in dem Ausmaß nicht für jeden erreichbar, hoffentlich nur "noch nicht". Wir geben alle unser bestes und teilen unseren Ideen, Erfahrungen und Ziele miteinander um gemeinsam zu wachsen. Und bei dir sehe Potential so einiges an Erfahrungen zu teilen, an gemachten Fehlern die wir nun vermeiden können, an Ideallösungen die wir eventuell noch nicht entdeckt haben.


    Betrachte das aus der perspektive von jemandem mit weniger Mitteln:
    - Wir haben die Klopapierapokalypse überlebt ohne das Haus verlassen zu müssen.

    - Wir haben finanzielle Wirtschftasprobleme als Auswirkung durch den Ukraine-Russland-Konflikt meiden können.

    - Wir haben keine Unmengen Ausgegeben für Corona-zeiten-Ausrüstung, da wir präventiv vorgesorgt hatten.


    Auch in unserem kleinen Rahmen, sind wir Prepper, und die meisten garnichtmal so schlechte. Man kann lernen sich in die Situation anderer zu versetzen und aus deren Perspektive die Sache zu betrachten. Wenn ich die Mittel hätte, läbe ich deine Situation vermutlich bereits.


    Und noch etwas für dich persönlich: 3 Gründe warum Prepper verdammt scheisse sind und 5 Gründe warum Prepper verdammt cool sind Punkt 2 und Punkt 3 des "Warum Prepper scheisse sind" - Dein Verhalten ist uns bereits bekannt, wenn du auch noch relativ sanft in dem Bereich unterwegs bist. Wir sind hier seit nunmehr 10 Jahren im Internet mit dem Thema und haben von Ex-Militärs, Polizisten und sonstigen Personen alles möglich menschliche und unmenschliche an Erfahrungen geteilt bekommen. Und leider auch ja, wir hatten auch welche die bemängelt haben, dass "das ganze Preppen eh doof ist", weil nur sie das ja richtig machen und alle anderen machen es falsch und überhaupt, es braucht ja garkeinen coolen eigedeutschen Amibegriff für sowas, das ist "Normal". Kennen wir schon.


    Aber auch für dich persönlich Punkt 1, 4 und 5 aus warum Prepper verdammt cool sind :) Ich hoffe wir finden uns hier bei dem "verdammt cool" wieder.

    Das liest sich so einfach, wenn du das schreibst:


    - das leichteste von allem bitte
    - welche Erde soll man nehmen?
    - welche und woher die Saat?

    - Wann aussäen?
    - Wann ernten?


    Gehen wir einfach mal vom schlimmsten aus: Ein Blumentopf. Wenig Sonne, irgendwo mitten im Raum stehen gelassen von jemandem der sich nicht kümmern möchte, aber hauptsache irgendwan ernten. Man muss ja mit irgendwas leichtem anfangen.

    Ich benutze ganz gerne die Kurbel power Bank von Ration1, die nebenher auch noch Taschenlampe und Radio kann.

    Und das Aufkurbeln funktioniert gut? Bekommt man da auch bisschen Energie bei raus? In meiner VOrstellung muss man 'ne Stunde Kurbeln um etwas Energie zu haben.


    Bei mir ist der Zeit mein Kurbelradio eine Powerbank, reicht für einen kleinen mp3Player, auch zum AUfkurbeln, doch die Solarfunktion ist auch hier eher nutzlos.


    Das beste was es gab war sowieso das Now-Light :( Dass es ja nicht mehr gibt. Der Seilzug generiert mit wenig Aufwand echt viel Energie! Und das NowLight ist zugleich auch eine Powerbank. Nur sind mir inwzsichen zu viele von den Plastikg-Seilzug-Gelenken kaputtgegangen, sodass das Nowlight "nur" noch eine Powerbank ist, die aber ja nun unglücklicherweise nur noch durch Externe Stromquelle zu laden ist.

    Mit NLP können Prepper effektiv und schnell Wissen und alle Fähigkeiten lernen Mit NLP können Prepper effektiv und schnell Wissen und alle Fähigkeiten lernen

    Diskussionsforum zum Artikel: NLP für Prepper: Alle Fähigkeiten Schnell und Effektiv Lernen


    Im Gegensatz zu vielen praktisch anwendbaren Tricks müssen wir als Prepper nicht selten lernen. Lernen wie man ein Tarp aufstellt, lernen wie man Knoten macht, lernen welche Waren zu bevorraten sind, lernen wie man Nahrung zubereitet, lernen wie Funk funktioniert, lernen wie man Menschen analysiert und deeskalliert, lernen wie man sich neue Fähigkeiten aneignet.


    In dem Beitrag bin ich nun relativ tief in die Materie eingestiegen, denn das sind Methoden die mir geholfen haben z.B. unsere Webseite hier aufzubauen und einige weitere Fähigkeiten. Habt ihr Euch schonmal Gedanken gemacht WIE ihr eigentlich lernt und man eventuell noch effizienter lernen kann?

    Bei normaler Ernährung ( wenn Du nicht gerade Mi Nudel Diät machst ) ist es überflüssig und der angebliche Bedarf , der uns eingeredet wird, nur Gewinnmaximierung.

    Nehme nix seit Jahrzehnten, und bin nicht der Obst - und Gemüsetyp, und es ist alles OK...

    "Alles okay" ist es hier auch, auch ohne zusätzliche Zufuhr. Nur sehe ich das hier als nicht hinderlich, es schadet nicht und die Kosten sind im Monat einem McDonalds Burger gleich. Wenig Kosten und wenig Aufwand für eine potentielle Verbesserung klingt für mich ganz gut. Es ist vor allem sehr bequem, sehr einfach und ohne Umstände.


    Was ich jedoch definitiv feststellen kann, ist, dass Magnesium wirklich gut wirkt. Präventiv eingenommen wird aus eigentlich einem Muskelkater, mehr so ein "nur etwas angespanntes Körpergefühl". Vermutlich hätten hier 2 Bananen am Vortag genauso gut gereicht für Calcium und Magnesium. Aber wie wir ja preppen für schlecht Tage, machen sich etwas Brausetabletten ja doch gut im Vorratsschrank.


    Also funktionieren tut es schon zusätzliche Präparate einzunehmen. Die Frage ist halt nur, welche und ob es wirklich einen Unterschied macht "qualitative" Vitamine einzunehmen. Wirklich merkbar, ist aus eigener Erfahrung zusätzliche Magnesiumzufuhr (präventiv, nicht nach dem Sport, im nachhinein ist zeigt es keine spürbare Wirkung)

    Habe seit ca. 8 Jahren eine 10k und eine 20k von Anker und bin voll zu frieden. Sie haben auch die Leistung, habe es gemessen. Durch Recherche im Netz und Bekanntenkreis, sind Anker Powerbanken recht gut in allen Größen.

    Tatsächlich hat sich Anker sehr gut durchgesetzt! Die sind soweit ich weiss eigentlich eher im Bereich "Austattung von Häusern und Industrien mit Solarenergie" und deren Hi-Fi und Powerbanks ist nur eine zusätzliche Nische die sie übernommen haben. Wer ganze Häuser und Industrien mit Solarenergie ausstatten kann, der wird wohl auch ganz gut Qualität liefern bei kleineren Haushaltsgeräten. Magst du ein spezifisches Modell benennen? 20k mah ist ja durchaus ganz angenehm, damit kann man das Handy oder den mp3 Player einige male wiederaufladen.