Ist nunmal leider kein neues Thema, aber auch verständlich irgendwo. Der mensch neigt evolutionsbedingt stets dazu "Oberbegriffe" zu verteilen. Davon sind auch folgende leute nicht ausgeschlossen:
- Menschen die nahrungsmittelvorräte haben
- Menschen die gerne Zeit in der natur verbringen inklusive Übernachtungen und Nutzen von rudimentärer Ausrüstung
- Menschen die gesellschaftliche Probleme vorhersehen und Lösungen vorab vorbereiten
- Menschen die politische Probleme vorhersehen und Lösungen vorab vorbereiten
- Menschen die sich mit geschichte auseinandersetzen und Muster wiederfinden die zu potentiellen Problemen führen könnten und vorab vorsorgen um keine oder geringfügige Auswirkung zu erleben
- Menschen die sich abitioniert der Soldatenkunst widmen
- Menschen die Survival cool finden ( ist ja an sich bereits ein zusammenfassender Begriff)
- Menschen die ihre Familien präventiv vorbereiten mit Mitteln und Möglichkeiten für Zeiten, falls es weniger Mittel und Möglichkeiten geben sollte
- Heranwachsende die die Verantwortung eines Erwachsenen lernen und sich dieses Erwachsenwerden leichter machen mit präventiver Vorsorge
- Menschen die auf hochverarbeitete Produkte verzichten möchten und ursprünglicher ihr Leben gestalten
- Menschen die sich mit Gärtnern befassen und autarke Lebensweisen anstreben
- uvm
Das sind so viele einzelne Bereiche und nichtmal annähernd alles - das nennen wir nun zusammengefasst "Prepper". Wie genau jemand preppt, das ist individuell, doch auch da gibt es Muster: Bug-In, Bug-Out, Survival und Bushcraft etc
Ich selbst mag das! Als ich "Erwachsen werden musste", war ich glücklich den Begriff Prepper gefunden zu haben. Das hat mich in eine Gemeinschaft gebracht die meinem damaligen Selbst an Erfahrung weit im Voraus waren. Das hat mir Halt gegeben. Das hat mir Erfahrungen und Wissen vermitteln. Das hat mich gewiss auch vor einigen Fehlern bewahrt. Preppen ist halt schon irgendwie cool und das wichtig, denn es ist nicht neu, dass jüngere Menschen nur das annehmen was sie "cool finden". Verkauf mal einem Jungen Mann in seinen frühen 20ern, dass sich durch Matsch wühlen und stundenlang im Hochsitz ausharren "cool und interessant ist". Aber gib ihm PREPPEN und er findet für sich die interessanten Bereiche die ihn als Menschen stärker und stabiler, zuverlässiger und unerschütterlicher gestalten. Und diese ganzen "jungen Männer" (und einige Frauen) sind heute, ich mach das ja nunmehr 10 Jahre, erwachsene und zuverlässige Mitmenschen, die - eventuell auch wie ich - durch das Preppen viele Skills gelernt haben die im Alltag nützlich sind, die sie sonst bei ihrem 9to5 Job nie angeeignet hätten, hätten sie nicht mal über den Tellerrand des Alltags geschaut.