Ist es nun etwas neues oder immernoch dieser Vorgang: Waffengesetzänderung: Die Politik will freie Waffen strenger regulieren ?
Auch, wenn ich mich dahinterstelle im Allgemeinen, halte ich diesen Generator eher für eine destruktive Lösung. Wenn ein einzelnes Individuum mit 100 Euro wasweissichwieviele Briefe verschickt, ist es immernoch nur EINE Person mit Ihrer Meinung und nur EINE Stimme die nur bürokratischen Mehraufwand erzeugt und ein schlechtes Bild auf Waffenbesitzer wirft. Als seien wir nur noch Punks die rebellieren.
Betrachten wir das doch mal von der logischen Seite und fragen uns mal
"Was sind die Konsequenzen aus dieser Aktion?"
1. Die zuständigen Politiker haben Mehraufwand, wir bestätigen Ihre Daseinsberechtigung
2. Der Mehrwaufwand wird die Entscheidung nicht beeinflussen, es sind halt hunderte automatisch generierte Schreiben ohne Person hinter jedem Brief, ohne Multiplikator der Meinungsmenge
3. Der Mehraufwand wirft ein "punkisches" Bild auf die Waffenbesitzer die nun mit einer "bürokratischen Randale" angreifen
Welche konstruktive Konsequenz sich hieraus ergibt kann ich der Aktion nicht entnehmen.
Das ist wie 100 Leute die so laut schreien als seien sie 10.000 Leute. Sind sie aber nicht.
Das Thema hat meine Unterstützung, diese spezifische Aktion jedoch nicht. Ich sehe schon die Medien wie sie Waffenbesitzer in der Luft zerreissen. Wenn das auffällt, werden wir erstmal wieder Federn lassen müssen und verlieren die Untersützung von "nicht betroffenen, aber eigentlich hinter uns stehenden". Nach der Aktion wirkt das auch so, als seien jene Waffenbesitzer eher ungeeignet Waffen zu besitzen, wenn die mit einem "Vollmüllen der bürokratischen Abläufe" reagieren. Das ist ganz schlechte Bauernfängerei die sich gegen die Waffenbesitzer richtet.
Versteht mich richtig:
Eine Verschärfung des Waffenrechtes sehe ich nicht als konstruktiv.
Die vorgeschobenen Begründungen lassen sich entschärfen.
Aber spezifisch diese Aktion sehe ich ebenfalls nicht als konstruktiv an.
Meine Empfehlung:
Bevor auf die Emotion gesetzt wird, nehmt die geplanten Änderungen sachlich auseinander. Findet die Begründungen die eine Verschärfung rechtfertigen zu versuchen und erklärt wieso diese Rechtfertigungen nicht gewichtig sind. Bauernfängerei funktioniert, aber nur wenn die Bauern ausgestattet sind und ich sehe derzeit in der "Ausstattung der Einheiten Anti-Waffengesetzverschärfung" eher nur ein Gefühl als Antrieb und Begründung "Man will mir was wegnehmen" und Gefühle sind nicht so relevant in der Politik. Die geäußerten und dargestellten Antriebe gegen die Gesetzesänderung vorzugehen sind genauso wenig gewichtig wie die Argumentationen Pro-Verschärfung. Hier werfen beide Seiten mit Wattebällchen.
► Wenn sie argumentieren mit erhöhter Sicherheit, dann zeigt auf wieso das nicht stimmt. Findet faktische Gründe wie sich die geplanten/gedachten Änderungen wirklich auswirken und zeigt auf, dass die dargestellten Antriebe Pro-Verschärfung nicht gewünsche Auswirkung haben. Wenn ein Gesetz nutzlos ist, dann steht auf der anderen Seite der Wage das immense Geld das verpulvert wird.
Wenn es sauer aufstößt, dass ich diese Aktion nicht unterstütze, dann versteht jedoch, dass wir dennoch den selben Kampf kämpfen und auf der selben Seite stehen, aber dieser Mittel werde ich mich nicht bedienen.