Beiträge von Enomis

    Lichtbogenfeuerzeuge ist auch, das sie Windunentfindlich sind

    ... und das ist aus meiner Sicht auch schon der einzige Vorteil. Kerzen in tiefen Windlichtgläsern gehen damit bei Wind etwas besser als mit einem Stabfeuerzeug, das ist aber eher der Länge geschuldet.


    Für den Grill und die Feuerschale hingegen hat es sich bei mir nicht bewährt, da setze ich nach mehreren mißglückten Versuchen weiterhin auf eins meiner Jet-Flame Sturmfeuerzeuge.

    ...

    wohnt in den Untiefen der Ausrüstung

    Das wär mir, der kontinuierlichen Selbstentladung wegen, zu heikel.


    Ein (nachfüllbares) Gasfeuerzeug kann ich leer wiegen, dann befüllen und erneut wiegen. Verringert sich dann über z.B. 1-2 Monate das Gewicht signifikant, ist der Tank undicht und es taugt nicht als Ausrüstungsgegenstand. Wobei es ggf. auch kleine Gasnachfüllkartuschen mit nur 18 ml Füllmenge gibt.

    Und selbst "sachgemäße" Verankerung kann in der (Miet)Wohnung schon schwierig werden...

    Jäger können da ein Lied davon singen - ich kenne einen, der nach erfolgreicher Jagdprüfung erstmal umziehen musste, weil in der ersten Mietwohnung keine Möglichkeit bestand, den Waffentresor entsprechend der geltenden Vorschriften zu verankern.

    das die Blutgruppe am Ende auch schuld ist, ob man ein besonders lohnenswertes Ziel ist. Lieblingstrunk der Plagegeister ist 0. Am wenigsten mögen sie A/AB.

    Kann ich mir nicht so ganz vorstellen, sowohl mein Vater als auch meine Mutter haben/hatten 0, Rhesusfaktor weiß ich nicht mehr, und die beiden haben/hatten wenig bis keine Probleme mit Mücken.


    Ich hab B (Rhesusfaktor müsst ich jetzt nachsehen) und bin bei sämtlichen Mückenarten (eingeboren als auch eingeschleppt inkl. Tigermücke) sehr beliebt.

    Im letzten Jahrtausend habe ich bereits in meinem ersten Auto einen Kunstfaser-Schlafsack spazieren gefahren, komprimiert im Original-Packsack. Nach ein paar Jahren dann Umstieg auf Auto zwei, bauschte sich der Schlafsack nicht mehr, das sog. "Loft" (Bauschkraft) war weg. Da daran auch mehrere Schonwäschen nebst Trocknerfahrten mitsamt Tennisbällen nichts ändern konnten, musste dann ein neuer her.


    Das wurde 2000 dann ein nicht ganz günstiger Daunenschlafsack von Jack Wolfskin. Der ist jetzt so alt, dass es längst keine Temperaturangaben mehr gibt, er ist mit 1,15 kg Gewicht aber eher für kältere Nächte und damit Frostbeulentauglich.

    Wobei - wenns richtig warm ist, kann man einen Schlafsack aufmachen, nur als Decke drüberwerfen oder ganz weglassen - wenns aber eiskalt ist, man schon mit allen verfügbaren Klamotten im Schlafsack liegt und trotzdem noch friert, ist vielleicht ein Modell mit tiefer gehendem Komfortbereich die bessere Wahl.


    Grundsätzlich ist Daune immer wärmer, als ein gleichschwerer Schlafsack mit Kunstfaserfüllung. Die Achillesferse ist aber Feuchtigkeit und Nässe, weil dann die Daunen zusammenfallen, verklumpen und dadurch keine Isolierleistung mehr haben. Komprimiert man ausserdem einen noch feuchten Daunenschlafsack, brechen die Federn. Generell hat Daune einen deutlich höheren Pflegeaufwand, man muss spezielles Daunenwaschmittel im Schonwaschgang mit sehr niedrigen Schleudertouren verwenden, der fast noch nasse Schlafsack muss dann im Wäschtrockner zwingend mit Tennisbällen (das macht einen Mords Radau) für viele viele Stunden bei niedrigen Trocknertemperaturen trocknen. Hat man keinen Trockner, muss man die Federn von Hand auflockern, oft und immer wieder, bis der Schlafsack endlich durchgetrocknet ist.

    Im Hinblick darauf lohnt sich definitiv ein Schlafsackliner, so muss die Penntüte deutlich seltener gewaschen werden, je nach Material kann ein Liner aber auch zur Isolierleistung bei Kälte beitragen.


    Ich bereue den Kauf bis heute nicht, hat mir der Schlafsack doch schon oft warmen und daher guten Schlaf beschert - selbst 2015, als es Anfang August (!) so kalt war, dass es abends beim Auftritt von Running Wild nur 3° C vor der Bühne waren und die Cola im Becher auf dem Campingtisch am nächsten morgen eine Eisschicht hatte 🥶

    nur Qulitätstarps, die können sicher mehr ab als die MFH Einfach-Tarps

    Das Gegenteil ist der Fall, diese teuren Teile sind oft erheblich empfindlicher als MFH, Aldi und Co., insbesondere die silikonbeschichteten Ultra-Light Versionen.


    Wir haben tatsächlich öfters das Problem, das wir auf Zelt und Tarp wahlweise Staub oder Schlamm vom Festival haben und dann mit einpacken. Oft auch noch Nass, weils eben vor dem Abbau keine ausreichend lange Regenpause gab.


    Egal, ob wir jetzt aus dem hohen Norden oder nur aus dem Nachbarlandkreis nach Hause fahren, hängen wir Zelt, Innenzelt und Tarp zuhause sofort nach unserer Ankunft zum trocknen/auslüften in den Heuboden vom Nachbarn - Bekannte haben das nicht und nutzen ihren Wäscheständer und das Balkongeländer.

    Wars ein Staubfestival, reicht oft gründlich ausschütteln. Andernfalls bauen wir die Aussenhaut vom Zelt zuhause nochmal auf - wenns regnet, prima, ists trocken, gehen wir mit dem Gartenschlauch drüber. Das Tarp habe ich auch schon flach bei Regen im Garten liegen gehabt, damits sauber(er) wird.


    Richtig groben Schlamm und Modder spült Regen leider nur bedingt ab, da hilft dann nur ein Eimer warmes Seifenwasser (Neutralseife) und ein weicher Handkehrbesen, ähnlich, wie man früher sein Auto gewaschen hätte 😉 danach dann die Reste gründlich mit dem Gartenschlauch abspülen. Wer keinen Gartenschlauch hat, kann auch diese großen Pumpsprüher mit 5 oder 10 Litern Fassungsvermögen nutzen (sollten aber immer nur für Wasser genutzt worden sein - nicht, dass da noch Reste vom Pflanzenschutzmittel drin rumschwappen).

    Wenn das Zelt wieder trocken ist, kann man dann alle paar Jahre mal mit Imprägniermittel drangehen - die meisten Imprägnierungen haben auch einen UV-Schutz, der die UV-bedingte Materialalterung zumindest etwas bremst (egal, was einem die Hersteller versprechen: Sonne tötet).

    Sprühen ist natürlich einfacher, Mittel zum auftragen sind hingegen oft günstiger und ergiebiger. Das geht dann gut mit einer (neuen) Farbwalze/Schaumrolle, je nach Zeltgröße mit langem Stiel/Verlängerung.


    Selbst 100% synthetische Zelte nehmen mit der Zeit einen Geruch an. Unsere riechen direkt nach dem einpacken oft noch nach dem Heu vom Heuboden, beim nächsten Aufbau aber dann wieder nach einer Melange aus Festival, Bier, Schlamm und Heu - wir leben damit, meist hat sich das nach einem Tag wieder verflüchtigt. Oder die Geruchsblindheit zugeschlagen 😃


    Es hat leider nicht jeder Camper einen Garten, in Städten oft auch die Nachbarn nicht. Bekannte von mir aus Hamburg packen ihren Bollerwagen und gehen dann bei schönem Wetter in den Volkspark, wo dann ihr Zelt aufgebaut, gereinigt, imprägniert und getrocknet wird 😊

    wohn aufm ECHTEN Land

    Ich schon auch 😉


    Zum Glück brauch ich mein Auto eher selten, unser Garten fängt vor der Haustür an. Und da wir seit Corona unsere Vorratshaltung maximiert haben, ist Einkaufen fahren nur noch alle 3, 4 Wochen mal notwendig, wir haben eine gute Hofläden-Dichte mit Direktvermarktungen in Fahrraddistanz.


    Aber ich hatte schon einen Ameisenbau in der Garage, direkt neben dem Vorderrad unter dem Motorblock. Die Mistviecher haben ihre Baumaßnahmen wohl begonnen, als der Motor noch warm war. Da isses zum Glück recht bald aufgefallen, nicht auszudenken, wenn da das Auto mal wieder für 14 Tage unbewegt gestanden hätte.

    unmoderner Tipp hilft oft viel: nicht die Beine rasieren

    Meine Tante fängt sich trotzdem pro Gartentag mindestens 1 Zecke ein, auch die isst viiiel Knoblauch 😉


    Ich setze zum einen auf Chemie, wobei ich da, ebenso wie mit der Wirkung gegen Stechmücken, schon viele Produkte probiert und verworfen habe, weil sie bei mir nicht funktioniert haben. Ausserdem gibts nach jedem Wald- und Wiesentag eine gründliche Körperinspektion, etwaig unzugängliche Stellen eben mittels Spiegel.


    *¹ Nach vielen Fehlversuchen bin ich mittlerweile bei "Ballistol Stichfrei" gelandet - das verhindert bei mir zuverlässig, dass mich Mücken, Zecken und Bremsen anfallen und hält mir ausserdem auch unsere Gartenameisen vom Leib. Allerdings ist regelmäßig neu auftragen etwa alle 3-4 Stunden angesagt, schwitze ich, verkürzen sich die Intervalle entsprechend, aber das ist ja bei Sonnenschutz das gleiche.

    Das Präparat ist manchmal auch in Test- und EDC-freundlichen 10 ml Glaszerstäubern erhältlich, die dann, wenn es bei einem wirkt, wunderbar aus dem großen Pumpzerstäuber nachgefüllt werden können.