Messerangriffe

  • - Wenn man sich dennoch dem Kampf stellen muss, sind alle Mittel, Euch selbst oder andere zu retten, erlaubt...alles als Waffen einsetzen was verfügbar ist....alle Gegenstände die verfügbar sind...selbst das überfahren mit dem Auto um jemand anderen zu retten kann das Mittel sein.

    .

    Bei den neueren Autos ist das Problem eventuell ein Notbremssystem, dass Fußgänger erkennt,

    Von Lehrgängen die das Thema "Messerabwehr" haben würde ich sogar richtig abraten. Mir ist keine ausreichend sichere Technik gegen Messerangriffe bekannt.

    Was mir in letzter Zeit häufige im Netz auffällt ist, dass man bei Messerabwehr wohl nicht mehr so sehr auf den Arm mit dem Messer gehen sollte, sondern dass man den "Hauptrechner" möglichst ausschalten sollte. Sprich den Messerangreifer handlungsunfähig, besten Falls KO, schlagen sollte.

  • Vor längerer Zeit hatte ich ja mal dieses Video dazu gepostet (Aber die komplette Sektion wurde dann ja gelöscht und somit war der Link hier verlustig).

    Ich möchte hier sicher keine Lanze für einen Gegenangriff brechen - nur sollte man nachfolgende Fakten einfach nicht vergessen.


    Zum Einen ist es ja nicht immer möglich zu fliehen.

    Und bei einer Flucht besteht immer das Problem - ich kann mich nicht vernünftig auf Fluchtroute und (so der Angreifer nicht von einem lässt), auf den Verfolger konzentrieren. Am Ende bin ich evtl noch entkräfteter und noch leichtere Beute.

    Zudem verlagert sich der Tatort und die Polizei könnte wertvolle Zeit verlieren.

    Si vis pacem - para pacem

  • Danke für den Videolink.

    Messer ist eben eine Sch.... Waffe, gegen die man so gut wie keine Chance hat.


    Ob so ein Schirm wirklich etwas taugt, hängt wahrscheinlich auch von der Situation ab, aber ich würde mich damit wahrscheinlich am wohlsten fühlen.

    Man muß nicht erst irgendetwas hervorkramen, weil man so einen Schirm im allgemen ständig in der Hand hat und es ist ein Gegenstand mit dem man etwas Distanz schaffen kann.


    Da ich nicht der schnellste Läufer bin, ist es für mich fraglich, wieviel Sinn weglaufen macht.

  • Ja Distanz und Verunsicherung des Gegners. Verunsicherung ist eine starke Waffe und kann sogar dazu führen das der Angreifer ganz von einem ablässt.


    Ich bin aber zu wenig Psychologe das ich sagen könnte ob mit dem Überraschungsmoment auch noch aktiv angreifen sollte oder die Schrecksekunde ein besseres Fluchtmomentum schafft.

    Si vis pacem - para pacem

    Einmal editiert, zuletzt von kannnix ()

  • Ich habe immer so zwei Grundsituationen vor Augen.

    In der ersten will der Angreifer einfach nur jemanden Abstechen.

    In der zweiten will der Angreifer etwas (in der Regel Geld bzw Wertgegenstände) und das Messer wird zur Bedrohung genutzt.


    Im ersten Fall hat man wahrscheinlich ganz schlechte Karten

    Im zweiten Fall hat man wahrscheinlich noch eine Möglichkeit davon zu kommen. Entweder weil man seine Wertgegenstände herausrückt oder man es wirklich schaffen sollte, sich zu wehren.

  • Ja im 1ten Fall würde ich mir auch in die Buch's machen - egal ob Femizid, pol orientierte Tat - dann am schlimmsten, wenn religöse Fanatiker, die dabei den eigenen Tod in Kauf nehmen. Ich würde nur eingreifen, wenn ich die Chance habe den Agressor zu töten.


    Wenn ich mich zurückerinnere und in gewissen Situationen das logische Denken einfach in den Hintergrund gerückt ist - könnte ich jetzt schwer beschreiben ob man nur wie eine Maschine agiert oder ob es auch schon eine Art Rausch war. Egal wir vertiefen das hier nicht.


    Ich habe in meiner Ausrüstung etliche Dinge die auf die Abwehr von Stichwaffen ausgerichtet sind, aber nur bedingt alltagstauglich.


    Für die Heimverteidigung schon oft angesprochen (Tactical Dad schätzt es auch) habe ich ua ein Unterarm-Schild zB auch bei Amazon / Temu zu bekommen. Es gibt diese Schilder in unterschiedlichen Ausführungen - dies war nur mein pers Favorit.


    Ich habe den kompletten Schrauben/Mutternsatz gegen selbstsichernde Muttern getauscht und aktuell noch eine zus Polsterung angebracht. Demnächst werden noch Halterungen für zB Pfefferspray/Messer wasauch immer man für sinnvoll hält angebracht.


    P5120764.jpg     P5120766.jpg

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    Einmal editiert, zuletzt von Konstantin () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von kannnix mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Selbstverteidigung auch im rechtlichen Sinne, also Notwehr im Sinne des BGB und/oder StGB, definiert: [...] Einen gegewärtigen Angriff abzuwenden.[...]


    Wenn also der Täter den Agriff fortsetzten kann nach einer Abwehraktion, dann ist diese gegenwärtige Angriffshandlung auch nicht abgewendet. Der Angriff ist somit erst abwendet, wenn der Angreiffer diesen nicht mehr fortsetzen kann - das kann im schlimmsten Fall auch heissen den Angreifer töten zu müssen.


    Schwer wird nur, wenn man es schaffen kann den Angreifer zu Boden zu bringen - dann heisst es: RENN! Subjektiv kann man ja sich schon so denken: Der wird aufstehen und weiter angreifen. Aber das Gesetz sähe den Angriff als soweit beendet, dass z.B. eine Flucht möglich sei, die Notwehr wäre beendet und von hier an sind Strafprozesse und Zivilrechtliche Ansprüche möglich gegen einen selbst.


    Also nachtreten auf dem Boden und dann erst "ausschalten" bringt einen eventuell in den Knast - beim Selbstverteidigen (Notwehrexzess greift hier eventuell).


    Daher ist und bleibt die Flucht die beste Lösung, wenn die Möglichkeit da ist, Obstruktion zwischen Angreifer und Verteidiger, wie im vorgestellten Video gezeigt hilft so ein Rucksack oder andere Gegenstände die man zwischen Angreiffer und Verteidiger zwischengeworfen/gehalten werden kann.


    Ich bin da sehr froh, von meinen Mitmenschen manchmal bemängelt, meine EDC Bauchtasche dabei zu haben mit einem sehr schnell griffbereiten Multitool, Taschenlampe und Tierabwehrspray. Zur Notkann man das Multitool auch in's Gesicht werfen, gibt bei Treffer Blaues Auge und kleinen zusätzlichen Zeitvorteil.


    Sagt der Einsatz Coach gut bei 12:36 "Ablauf stören"

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Hier zwei Videos, die mir vor kurzem aufgefallen sind:


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  • Ich weiß nicht was ich davon halten soll... Es ist eigentlich nicht der Messerangriff im eigentlichen Sinne der mir Angst macht. Du kannst auch von jemanden einfach erschlagen werden - dabei wirst du wahrscheinlich qualvoller sterben.


    Was ich jetzt sage, ist keine steile Hypothese oder dummes Geschwätz. Wenn man sich Situationen in Erinnerung rufen würde, würde man es sofort abnicken. Im Allgemeinen, wenn man aufmerksam ist, kann man in einer Umgebung X recht schnell bemerken wenn das Objekt ein 'Predator' ist. Und ich meine jetzt keine Poser, die meinen das sie Eier in der Hose haben. (Das hat jetzt noch nicht einmal etwas mit einem Messerangriff oder whatever zu tun.) Warum ist das so?


    Selbst für einen aufmerksamen Prepper ist das Wichtigste ständig seine Umgebung zu scannen - irgendwann läuft das so automatisiert, das man es selbst nicht mehr wahrnimmt. Fluchtrouten checken, Deckung, potentielle Hilfsmittel & vorallem potentielle Gefahren.


    So geht ein REGULÄRER Angreifer auch vor - wo sind Cams, wo kann ich abhauen, wo gerate ich in die Enge, wo gibts Beef und keine Ahnung - ich bin ja kein Predator ; ) Ah ja, erwird vor dem Angriff auch unbewusst nochmal zur Stelle greifen wo die Waffe ist (ausser als Vollprofi, die machen natürlich alles verdeckter), so jemand würde auch sofort checken wenn jemand aus ähnlichem Holz geschnitzt ist und ihn meiden oder respektieren. Weil er das Überaschungsmoment evtl verlieren könnte...


    Beim Femizid und dem Fanatiker fällt das größtenteils weg - vielleicht haben die noch einen starren focusierten Blick und ist fast schon wie ferngesteuert. Dann wäre man ja wenigstens wieder alarmiert. UND GENAU das ist es was mir Angst vor diesen Situationen macht. Nicht das Messer explizit. Weil sie wirklich aus dem Nichts geschehen können und man kann sich all die meisten schönen Videos dazu auch schenken. Oder?

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