Krisensicheres Fahrzeug (BOV)

  • Ich habe mir jetzt länger Gedanken über die Mobilität während einer Krise gemacht.

    Was möchte ich damit erreichen.

    Wenn ich in einer Stadt oder im Speckgürtel einer Region wohne, werde ich mit vollen Straßen kämpfen müssen. Auch wird mir ein Geländefahrzeug nichts bringen. Es gibt Hindernisse an den ich immer Scheitern werde (Bahnschienen, Flüsse, Autobahnen etc.).

    Also bringt das nichts.

    Wohne ich abgelegen so wie ich, könnte man etwas weiter kommen, aber warum sollte ich flüchten?

    Vor dem Feind? Aus dem Osten? Ist da nicht eher meine Pflicht das Land zu verteidigen?

    Vor dem nuklearen GAU?

    Dann ehrlich, wo hin?

    Taktische Nuklearwaffen würden eher vor Deutschland eingesetzt werden und bei größeren Nuklearen Einsätzen kann man nur hoffen das man schnell stirbt. Lebenswert wird es dann nirgends sein. Daher sind Atombunker etc. nur gut für die, die Sie bauen.

  • Extremwetter könnte ein Grund sein.

    Wenn Wasserfluten die Region heimsuchen oder großflächige Waldbrände.

    Extrem Wetterlagen legen einen großen Bereich lahm und machen meist eine Flucht zum Hindernislauf.

    Lagen wie Ahrweiler sind da schon auf einen kleinen Bereich bezogen.
    Waldbrände sind da extrem beschissen, der Funkenflug und die Hitze können auch größere freie Bereiche überbrücken.
    Nur dafür würde ich mir kein extra Fahrzeug zulegen.

    Gut koordinierte Evakuierung meines Bereiches sehe ich da als wirksame Maßnahme.

    Das wichtigste im Fluchtrucksack (habe selber zwei für 72Std. gepackt) und alle Dokumente gescannt griffbereit. Nicht in einer Cloud, ich habe Sie auf meinem Emergency - Stick um Hals immer dabei.

    Im Brand hast Du nur einmal Zeit etwas mitzunehmen.

    Unser Hof ist vor 3 Jahren bis auf die Grundmauern abgebrannt.

    War eine gutes Übungsszenario ;-))

  • Nach wie vor sollte man flexibel sein, und auch bei den BOV im jeweiligen Fall wählen.

    Ob Wohnmobil, PKW, Motorrad, eBike oder Fahrrad, oder zu Fuß ist immer Situationsabhängig.

    Ich setze noch auf ein ATV, was ja nun wirklich fast überall fahren kann.


  • Nur dafür würde ich mir kein extra Fahrzeug zulegen.


    Ein reines Fluchtfahrzeug könnte ich mir für mich auch nicht vorstellen, es sollte auch in den Alltag eingebaut werden oder zumindest in die Freizeitgestalltung.

  • Ist bei mir auch so, das ATV ist über Phingsten bei einer Mehrtagestour in den bayrischen Wald, auch als Hobby und Spaßfahrzeug, genutzt wurden. Und glaub mir, auf den kleinen, verwinkelten und kurvenreichen Sträschen und Schotterwegen dort, hatten wir sehr viel Spaß. Dazu war den Benzinpreis durch die naheliehende Grenze , sehr erfreulich.

  • Moin Moin

    Sorry, die Abkürzungen BOV und ATV kurz erklärt.

    Ja, kleine Geländefahrzeuge sind schon eine geile Sache, hatte ein Defender und einen NIVA. Bin Jäger.

    Aber Spaßfahrten durch Wald und Flur sehen wir nicht so gerne.

  • BOV=Bug Out Vehicle (Fluchtfahrzeug)

    ATV= All Terrain Vehicle (Fahrzeug für jedes Gelände)

    Vielen Dank.

    Naja, dann ist mein Transit ein BOV, passt viel rein und die alte Sau frisst sich gut durch Feldwege.

    Wobei ich Flucht nicht so im riesen Radius sehen würde. Zum verlegen in ein Verfügungsraum oder so ähnlich.

    Wie Du schon erwähntest, bei Waldbränden oder Überschwemmungen in sichere Bereiche.

    Dann kommen 10 Jahre Bund wieder ins Spiel, Leben in der Lage. Da wir hierfür überdurchschnittlich ausgestattet sind, wird das kein Problem.

    Ich bin mit Kanu immer ein paar Wochen Outdoor unterwegs und meine Frau wandert mit den Esel jedes Jahr zwei Wochen durch die tiefste Pampa.

    Yes, unsere sichersten ATV's sind unsere Esel. Absolut geländegängig, laufen ohne Kraftstoff und wir könnten Ausrüstung und Lebensmittel für zwei bis drei Wochen mitführen.