Cyberattacke in Frankreich legt Kühlung von Supermärkten lahm

  • Digitalisierung schön und gut,

    aber nun kann man vom anderen Ende der Welt ganze Kühlketten von kompletten Supermarktketten lahm legen und ausschalten - es braucht nichtmal mehr Transportschwierigkeiten um eine Krise nationalen Ausmaßen auszulösen. Ruckzuck haben die Supermärkte keine verderblichen Lebesmittel mehr - absurd, aber real. Ja, in so einer Welt leben wir nun. Mit einem Knopfdruck kann alles lahmgelegt werden was digital gehandhabt wird. Das hatte für dieses Krisenjahr nicht auf meinem Bingozettel.


    Cyberattacken auf Hunderte französische Supermärkte
    Bei einem Cyberangriff sind die Tiefkühlsysteme Hunderter französischer Supermärkte lahmgelegt worden. Frankreichs Finanzminister spricht von einem "Weckruf an…
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    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Ich meine stellt Euch mal vor, da sind 7% der Supermärkte des gesamtes Landes bei denen verderbliche Lebensmittel über Nacht wertlos wurden, weggeschmissen wurden, als Schlussfolgerung folgt, dass man sie nicht mehr nachkaufen kann.


    Bisher hatten wir in diesen Segmenten eher das Problem, dass z.B. Zulieferer Probleme haben könnten oder der Transport irgendwo auf den Straßen Probleme bekommt und so die Waren nicht mehr geliefert werden können. Aber nun geht es noch einen Schritt weiter und selbst wenn die bisherigen eigentlichen Probleme die wir vorhersehen konnten nicht vorliegen, im Laden ein Problem auftauchen kann, dass die selbe Konsequenz mit sich bringt: Plötzlich kann kein Fleisch mehr gekauft werden.


    Das öffnet mir die Augen, dass Prepps zu haben nochwichtiger ist als als je zuvor.

    Das gesamte System ist noch fragiler, als wir bisher annahmen.


    So kann recht einfach von Außen auf die Versorgung der Allgemeinheit eingewirkt werden und das ist dann nichtmal mehr ein Industrielles Problem, auch kein Transportproblem und auch kein Personalproblem - sondern ein modernes, neues, das wir seit Beginn an der Menschheit so noch nicht hatten.


    "Interessant" kann es auch werden, wenn man mal in einer größeren Stadt die Ampelschaltungen übernimmt.

    Ganz genau so rollt der Stein hier weiter. Natürlich, so gehe ich mal davon aus, sind Ampelschaltungen oder andere Infrastruktur betreffenden Systeme, besser geschützt, als Kühlketten im Supermarkt und doch besteht genau das selbe Problem: Es kann von außen, rein digital, eingewirkt werden. Das führt zu einer Destabilisierung des Alltags für Otto-Normal-Menschen, also die Bevölkerung. Das geht dann genau so weiter wie wir sonst bedacht hatten mit Banken die plötzlich kein Geld auszahlen können, weil ihre Maschienen spinnen oder Kartenzahlungsdienstleister deren Software plötzlich nicht mehr funktioniert.


    Was für mich so "gruselig" an diesem Fleischbeispiel ist, ist, dass wir noch viel mehr Bestandteile haben die deutlich weniger wichtig scheinen als Ampelschaltungen oder Zahlungssysteme, die aber genau so drastische Auswirkungen haben, wenn sie denn mal nicht funktionieren oder gehackt werden. Dieses "Hackfleisch-Hacken-Beispiel" führt die Anfälligkeit der Digitalisierung ad absurdum.

    Der Unterschied zwischen Panik und klarem Verstand ist die Vorbereitung.

  • Hm, mein Gedanke war gerade, dass Verkaufsstellen mit Notstromagregat da gut aufgestellt sind

    ABER der Strom war garnicht das Problem.


    Also selbst wenn man denkt, dass man als Verkaufstelle für einen Stromausfall gut gerüstet ist, nutzt es ja bei einem Softwareangriff nichts.


    Also wer bisher das Kaufverhalten hatte, nur seinen Tagesbedarf zu kaufen, sollte wohl spätestens nach solchen Ereignissen besser Umdenken.